CH112494A - Verfahren zur Herstellung eines Alkyl-Resorcins. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Alkyl-Resorcins.

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CH112494A
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purified
hexylresorcinol
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zinc
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  Verfahren zur Herstellung eines     Alkyl-Resoreins.       Den Gegenstand des vorliegenden Ge  suches bildet ein Verfahren zur Herstellung  des     Hexylresorcins.     



  Nach .diesem Verfahren erhitzt man     Re-          sorcin,        Capronsäure    und ein     kondensierendes     Mittel, wie zum Beispiel Zinkchlorid, zusam  men, worauf man nach beendeter Reaktion  das entstehende intermediäre     Keton    nach der  Reinigung der Wirkung eines Reduktions  mittels, wie zum Beispiel Zinkamalgam und  Salzsäure, unterwirft und das erhaltene       H'exylresorcin    gereinigt wird.  



  <I>Beispiel:</I>  100 Teile normaler reiner     Capronsäure     werden zusammen mit 40 Teilen     Resorcin     und 100 Teilen Zinkchlorid in einem offenen  Gefässe bis zum Beginne der Reaktion erhitzt.  Die Hitzequelle wird nun weggenommen und  das Gemisch sich selbst überlassen, bis die  Reaktion zu Ende ist. Dabei scheidet sich  ein intermediäres, rötlich gefärbtes 01 aus,  welches das     Capronylreso.rein    ein     Keton    von  der Formel     C,        1113    (0     H)2    CO .     C,        H'1    ist.

   Die  ses 01 wird .der     Vakuumdestillation    unter-         worfen,    wobei sich ein gelbliches 01 bildet.  das in einem mit     Rückflusskühler    versehenen  Gefässe mit Zinkamalgam und verdünnter  Salzsäure im Verhältnis von 200 Teilen Zink  amalgam und 600 Teilen verdünnter Salz  säure auf 50 Teilen     Keton    vermischt, wäh  rend wenigstens 10 Stunden zum Sieden er  hitzt wird. Das     Keton    wird dabei zu einem  farblosen 01 reduziert, welches unreines       Hexylresorcin    ist. Dieses 01 wird von-,der  wässerigen Lösung getrennt, im Vakuum des  tilliert und geht beim Erkalten in weisse Kri  stalle über.  



  Das erhaltene normale     Hexylresorcin    bil  det farblose     Kristalle,        .die    bei 58   bis 60   C  schmelzen und bei 8 mm Druck bei 178 bis  180   C sieden. Es ist leicht löslich in Äther,  Alkohol, Benzol und vegetabilischen     Ölen,     schwer löslich in Wasser. Der     Phenolkoeffi-          zient    nach     Rideal-Walker    beträgt ungefähr  50. Dieses Produkt     ist    ein     wertvolles    thera  peutisches Mittel als Antiseptikum und keim  tötendes Mittel, und ist nicht giftig.  



  Die Strukturformel des normalen     Hexyl-          resorcins    ist die folgende:    
EMI0002.0001     
    An Stelle der Vakuumdestillation zur  Reinigung des intermediären     Ketons    und des  rohen     Hexylresorcins    können auch andere  Operationen, wie Kristallisation aus verschie  denen Lösungsmitteln und     Wasserdampfdes-          tillation    verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANTSPRUCH Verfahren zur Herstellung des normalen Hexylresorcins, dadurch gekennzeichnet, dass man Resorcin, Capronsäure und ein Konden- sierungsmittel in der Hitze aufeinander reagieren lässt und das entstehende interme- rliäre Keton nach der Reinigung der Wirkung eines Reduktionsmittels unterwirft., worauf das erhaltene Hexylresorein gereinigt wird. Dasselbe bildet farblose Kristalle, die bei 58 bis 60 schmelzen und bei 8 mm Druck bei 178 bis<B>180'</B> sieden.
    Es ist leicht löslich in Xther, Alkohol, Benzol und vegetabili schen Ölen, schwer löslich in Wasser. Der Phenolkoeffizient nach Rideal-Walker be trägt ungefähr 50. Dieses Produkt ist ein wertvolles therapeutisches Mittel als :inti- septikum und keimtötendes Mittel und ist nicht giftig. UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, in wel- eliem man das Reaktionsgemisch bis zum Beginn der Reaktion von aussen erhitzt, sodann die Hitzequelle entfernt und das Gemisch bis zur Beendigung der Reaktion sich selbst überlässt. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, in wel chem man das intermediäre Keton durch Destillation im Vakuum reinigt. 3. Verfahren nach Patentanspruch, in wel chem das kondensierende Mittel Zinkchlo rid ist. 4. Verfahren nach Patentanspruch, in wel chem das Reduktionsmittel aus Zinkamal gam und Salzsäure besteht. 5. Verfahren nach Patentanspruch, in wel- ehem man < las erhaltene Hexylresorcin durch Kristallisation reinigt. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch, in wel chem man das erhaltene Hexy lresorcin durch Vakuumdestillation reinigt.
CH112494D 1923-07-31 1923-12-19 Verfahren zur Herstellung eines Alkyl-Resorcins. CH112494A (de)

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