CH188023A - Verfahren zur Herstellung der 9,10-Benzo-ss-oxyphenanthren-o-carbonsäure. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung der 9,10-Benzo-ss-oxyphenanthren-o-carbonsäure.

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CH188023A
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur Herstellung der     9,10-Benzo-R-oxyphenanthren-o-carbonsäure.       Es wurde gefunden, dass man die bisher  noch nicht     bekannt:        9,10-Benzo-ss-oxyphenan-          thren-o-carbonsäure    erhält, wenn man     9,10-          Renzo-ss-oxyphenanthren,    Alkali und Kohlen  säure, vorzugsweise bei erhöhter Temperatur  und     unter    erhöhtem Druck, aufeinander ein  wirken lässt.

   Man kann dabei entweder zu  erst das     9,10-Benzo-ss-oxyphenanthren    mit  dem Alkali umsetzen und das     gebildete    Al  kalisalz mit Kohlensäure behandeln oder aber  die Kohlensäure auf das     9,14-Benzo-ss,-oxy-          phenanthren    in Gegenwart des Alkalis ein  wirken lassen. Die so erhältliche     o-Oxy-car-          bonsäure    soll als Zwischenprodukt bei der       Nerstellung    von Farbstoffen     dienen.     



  Das als     Ausgangsstoff    verwendete     9,10-          Benzo-ss-oxyphenanthren    ist dadurch erhält  lich, dass man auf     9,10-Benzophenanthren    in  Gegenwart von     Lösungs-    oder     Verdünnungs-          mitteln    sulfonierende Mittel zur Einwirkung  bringt und die so erhältliche     Monosulfosäure     der     Alkalischmelze        unterwirft,       <I>Beispiel 1:

  </I>    24,5     Gewichtsteile        9,10-Benzo-ss-oxyphen-          anthren    werden mit 6 Gewichtsteilen     Ka-          liumhydroxyd    in das     galiumsalz    überge  führt     und    mit 150 Gewichtsteilen     Kalium-          carbonat    bei 210 bis 220' und einem     Koh-          lenssäuredruck    von 60     at    3     bis    4 Stunden er  hitzt.

   Nach dem Erkalten wird das Pro  dukt in Wasser gelöst, von nicht umgesetz  tem Ausgangsstoff abgesaugt und     durch.    Zu  gabe von Säure     ausgefällt.    Die abgeschiedene       o-Oxycarbonsäure    löst man zweckmässig wie  der in     Natriumcarbonatlösung,    filtriert nö  tigenfalls die Lösung und     säuert    an.  



  Die so in guter Ausbeute erhaltene 9,10  Benzo-ss-oxyphenanthren-o-carbonsäure stellt  ein schwach gelb .gefärbtes Pulver dar, das  in alkoholischer Lösung .die blaue Eisen  chloridreaktion zeigt. Aus     Dichlorbenzol          umkristallisiert,    schmilzt sie bei etwa 309  bis     3101    unter     goMensäureabspaltung.    Die      Säure hat wahrscheinlich folgende     Konstitu-          tion:     
EMI0002.0003     
    <I>Beispiel 2:

  </I>  25     Gewichtsteile        9,10-Benzo-ss-oxyphen-          anthren    werden mit 4,3 Gewichtsteilen Na  triumhydroxyd in das     Natriumsalz    überge  führt und nach den Angaben des Beispiels 1  weiter behandelt. Es entsteht dieselbe     9,10-          Benzo-ss-oxyphenanthren-o-carbonsäure.     



  <I>Beispiel 3:</I>  42 Gewichtsteile     9,10-Benzo-ss-oxyphen-          anthren    werden mit 150 Gewichtsteilen     Ka-          liumcarbonat    und 150 Gewichtsteilen Glas  perlen bei 200 bis 2,10' und einem Kohlen  säuredruck von 40     at    etwa 31/2 Stunden er  hitzt. Es wird nach den     Angaben    des Bei  spiels 1 aufgearbeitet.     Man    erhält so die    dort beschriebene 9,10 -     Benzo    - -     oxyphen-          anthren-o-carbonsäure.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung !der 9,10- Benzo-ss-oxyphenanthren-o-carbonisäure, da durch gekennzeichnet, dass man 9,10-Benzo- ss-oxyphenanthren, Alkali und Kohlensäure aufeinander einwirken lässt. Die neue Verbindung stellt ein schwach gelb gefärbtes Pulver dar, das in alkoholi scher Lösung die blaue Eisenchloridreaktion zeigt.
    Aus Dichlorbenzol umkristallisiert; schmilzt sie bei etwa<B>309</B> bis<B>310'</B> unter Kohlensäureabspaltung. UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man bei erhöhtem Druck und erhöhter Temperatur arbeitet. 2. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man zuerst da 9,10-Ben.zo-ss-oxy- phenanthren mit dem Alkali zur Bildung ,des Salzes reagieren lässt und auf letz teres die Kohlensäure zur Einwirkung bringt.
CH188023D 1934-11-30 1935-11-20 Verfahren zur Herstellung der 9,10-Benzo-ss-oxyphenanthren-o-carbonsäure. CH188023A (de)

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