CH211034A - Verfahren zur Herstellung eines Chinhydrons. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Chinhydrons.

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CH211034A
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dibenzanthrone
quinhydrone
quinhydron
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Gesellschaft Fuer Chemis Basel
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Chem Ind Basel
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B5/00Dyes with an anthracene nucleus condensed with one or more heterocyclic rings with or without carbocyclic rings
    • C09B5/24Dyes with an anthracene nucleus condensed with one or more heterocyclic rings with or without carbocyclic rings the heterocyclic rings being only condensed with an anthraquinone nucleus in 1-2 or 2-3 position
    • C09B5/44Azines of the anthracene series
    • C09B5/46Para-diazines
    • C09B5/48Bis-anthraquinonediazines (indanthrone)
    • C09B5/56Preparation from starting materials already containing the indanthrene nucleus

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Description


  Verfahren zur Herstellung eines     Chinhydr        ons.       Es ist allgemein bekannt, dass sich     Benzo-          chinon    sowie verschiedene andere einfach  zusammengesetzte     Chinone    in     Chinhydrone     überführen lassen.

   Diese     Chinbydrone    sind  meist als Molekülverbindungen zwischen dem       Chinon    und dem entsprechenden     Hydro-          chinon,    d. h. der Verbindung, in der beide       getogruppen    des     Chinons    zu     Hydroxylgruppen          reduziert.sind,    aufgefasst worden.

   Diese     Chin-          hydrone    konnten beispielsweise durch Um  setzen von     Chinonen    mit     Hydrochinonen,    in  manchen Fällen auch durch partielle Reduk  tion der     Chinone    oder partielle Oxydation  der     Hydrochinone,    d. h. allgemein durch par  tielle Veränderung der Oxydationsstufe des  einen in den     Chinhydronen    enthaltenen Be  standteils erhalten werden. Hierbei kann  immer angenommen werden, dass sich inter  mediär die eine Komponente aus der andern  bildet und hierauf mit dieser in Reaktion  tritt.  



  Es ist auch schon die Auffassung ver  treten worden, dass es sich bei den Chin-         hydronen    nicht um Molekülverbindungen,  sondern um in monomolekularer Form vor  liegende Zwischenstufen zwischen der min  destens zwei     getogruppen    enthaltenden Ver  bindung und derjenigen Verbindung handle,  in denen die     getogruppen    bis zu     Hydroxyl-          gruppen    reduziert sind. Unbekümmert um die  besondere Deutungsweise der     Chinhydrone     sind die Möglichkeiten zu ihrer Herstellung  stets dieselben.  



  Es wurde nun gefunden, dass ein neues  und wertvolles     Chinhydrori    aus dem ent  sprechenden     Chinon    hergestellt werden kann,  wenn man als     Chinon        Dibenzanthron    wählt  und die     Leukoverbindung    des genannten  Farbstoffes auf den     Farbstoff    einwirken lässt.  



  Das neue     Chinhydron    ist ein braun  schwarzes, beim Zerreiben bronzeglänzende  kristallinische Bruchflächen aufweisendes Pul  ver, das sich in konzentrierter Schwefelsäure  mit violetter Farbe löst und Baumwolle aus  violetter     Küpe    in     rotstichigen    Blautönen  färbt.

        Die Einwirkung der     Leukoverbindung    des       Dibenzanthrons    auf das     Dibenzanthron    kann  in Gegenwart von organischen     Lösungs-          bezw.    Verdünnungsmitteln, wie zum Beispiel  Alkohol, durchgeführt werden, zweckmässig  aber in     wässrigem    Medium bei niederer oder  vorzugsweise erhöhter Temperatur, beispiels  weise bei etwa 30-80 0, vorteilhaft in     ätz-          alkalischem    Medium.

      <I>Beispiel:</I>  23 Teile     Dibenzanthron    werden in einem  Gemisch von 700 Teilen Alkohol, 150 Teilen  Wasser und 50 Teilen 10     o/oiger    Natronlauge  suspendiert und bei Gegenwart von Nickel  katalysator so lange mit Wasserstoff ge  schüttelt, bis die Aufnahme pro 1     Mol        Di-          benzanthron    1     Mol    Wasserstoff beträgt.

   Nach  dem Entfernen des Katalysators durch Fil  tration bei 35-400 unter Wasserstoff, trägt  man ebenfalls unter Wasserstoff in die dun  kle     rotstichig    violette Lösung eine durch    Mahlen von 10 Teilen     Dibenzanthron    mit  100 Teilen Alkohol hergestellte Farbstoff  paste ein und rührt     '/.,    Stunde bei<B>70-750.</B>  Die auf 400 erkaltete Suspension wird dar  auf abgesaugt, mit luftfreiem Wasser ge  waschen und im Wasserstoffstrom bei 80 bis       10011    getrocknet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Chin- hydrons, dadurch gekennzeichnet, dass man die Leukoverbindung des Dibenzanthrons auf Dibenzanthron einwirken lässt. Das neue Chinhydron ist ein braun schwarzes, beim Zerreiben bronzeglänzende kristallinische Bruchflächen aufweisendes Pul ver, das sich in konzentrierter Schwefelsäure mit violetter Farbe löst und Baumwolle aus violetter Küpe in rotstichigen Blautönen färbt.
CH211034D 1937-12-06 1937-12-06 Verfahren zur Herstellung eines Chinhydrons. CH211034A (de)

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