CH213814A - Verfahren zur Erzeugung von wasserlöslichem Dihydrochlorid der Dihydrocuprein-azobenzen-para-sulfonsäure. - Google Patents

Verfahren zur Erzeugung von wasserlöslichem Dihydrochlorid der Dihydrocuprein-azobenzen-para-sulfonsäure.

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CH213814A
CH213814A CH213814DA CH213814A CH 213814 A CH213814 A CH 213814A CH 213814D A CH213814D A CH 213814DA CH 213814 A CH213814 A CH 213814A
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azobenzene
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dihydrocupreine
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Spol Remed Chemicko-Pharma Akc
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Remed Chemicko Pharmaceuticka
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D453/00Heterocyclic compounds containing quinuclidine or iso-quinuclidine ring systems, e.g. quinine alkaloids
    • C07D453/02Heterocyclic compounds containing quinuclidine or iso-quinuclidine ring systems, e.g. quinine alkaloids containing not further condensed quinuclidine ring systems
    • C07D453/04Heterocyclic compounds containing quinuclidine or iso-quinuclidine ring systems, e.g. quinine alkaloids containing not further condensed quinuclidine ring systems having a quinolyl-4, a substituted quinolyl-4 or a alkylenedioxy-quinolyl-4 radical linked through only one carbon atom, attached in position 2, e.g. quinine

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Description


  Verfahren zur Erzeugung von wasserlöslichem     Dibydrochlorid    der       Dihydrocuprein-azobenzen-para-snlfonsäure.       Es ist allgemein bekannt, dass Chinin und  seine Abkömmlinge gute und bewährte     anti-          pyretisch    wirkende Mittel sind. Diese ihre  Eigenschaft wird häufig bei der Behandlung  septisch verlaufender Prozesse ausgenützt und  dies um so mehr, als die erwähnten     Stoffe     auch antiseptische Eigenschaften aufweisen.  Diese Eigenschaften würden noch eine Steige  rung erfahren, wenn man die wirksame  Komponente des     Chininmolekels    mit einem  andern     Antiseptikum    kombinieren könnte.

    Insbesondere kämen hier     Azofarbstoffe,    welche  eine ausgezeichnete     baktericide    Wirkung auf  weisen, in Betracht. Es ist jedoch bisher  nicht gelungen, wasserlösliche Verbindungen  dieser Art herzustellen, so dass eine Verwen  dung für die Injektionsbehandlung nicht in  Frage kam.  



  Gegenstand des vorliegenden Patentes ist  ein Verfahren zur Herstellung von wasser  löslichem     Dihydrochlorid    der     Dihydrocuprein-          azobenzen-para-sulfonsäure,    welches dadurch    gekennzeichnet ist, dass     Sulfanilsäure    mit     Na-          triumnitrit    dianotiert, die     Diazoverbindung     mit     Dihydrocuprein    gekuppelt, das Reaktions  gemisch mit Essigsäure angesäuert und das  so erhaltene Kupplungsprodukt mit     Salzsäure     behandelt wird.

   Der neue     Stoff    bildet dunkle       Kristalle,    die wasserlöslich sind und die sich       bie    Erwärmung über     100'>    C zersetzen. Der  neue     Stoff    wird als     Chemotherapeuticum    bei       septischen    Erkrankungen verwendet.  



  Das so erhaltene Produkt ist eine gut  wasserlösliche     Verbindung,    welche zu Injek  tionen geeignet ist.  



  <I>Beispiel:</I>  5,1 g     Sulfanilsäure    werden     im    alkalischen  Medium mit     einer    Lösung von 2,5 g Natrium  nitrit dianotiert und     diese        Diazotierungslösung     wird mit     einer        alkalischen    Lösung von 11 g       Dihydrocuprein    gekuppelt. Die Reaktions  lösung     wird    vorsichtig mit Essigsäure ange  säuert, wodurch ein orangefarbiger     Stoff    aus-      geschieden wird. Dieser     Stoff    wird abgesaugt  und mittels Alkohol umkristallisiert.

   Die Kri  stalle werden in     Wasser    gelöst und zwei       Equivalente    Salzsäure werden eingebracht.  Durch     Erwärmung    der     wässrigen    Suspension  wird eine vollständige Lösung erhalten. Es  wird     auskristallisiert    und dunkel gefärbte  Kristallehen des neuen     Stoffes    erhalten, wel  che wasserlöslich sind. Die Kristallehen zer  setzen sich bei Erwärmung über 100 ".

   Das       Dihydrochlorid    der     Dihydrocuprein-azobenzen-          para-sulfonsäure    wird als     Chemotherapeuticum     bei septischen     Erkrankungen        (Kokkeninfek-          tionen)        finit    guten Erfolgen verwendet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Erzeugung von wasserlös lichem Dihydrochlorid der Dili, -drocuprein- azobenzen-parai-siilfonsäure, dadurch gekenn zeichnet, dass Sulf < inils.iure mit Natriumnitrit diazotiert, die Diazoverbindung mit Dihydro- cuprein gekuppelt, das Reaktionsgemisch mit Essigsäure angesäuert und das so erhaltene Kupplungsprodukt mit. Salzsäure behandelt wird.
    Der neue Stoff bildet dunkle Kristalle, die wasserliislicli sind und die sich bei Er wärmung über 100" C zersetzen. Der neue Stoff wird als Chemotherapeuticum bei sep tischen Erkrankungen verwendet. UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Menge der zugesetzten Salzsäure das zweifache der berechneten Equi- valentenmenge beträgt.
CH213814D 1939-05-25 1939-05-25 Verfahren zur Erzeugung von wasserlöslichem Dihydrochlorid der Dihydrocuprein-azobenzen-para-sulfonsäure. CH213814A (de)

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