CH257397A - Verfahren zur Herstellung einer neuen Quecksilberverbindung. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer neuen Quecksilberverbindung.

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CH257397A
CH257397A CH257397DA CH257397A CH 257397 A CH257397 A CH 257397A CH 257397D A CH257397D A CH 257397DA CH 257397 A CH257397 A CH 257397A
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Aktiengesellschaft Ciba
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Ciba Geigy
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07FACYCLIC, CARBOCYCLIC OR HETEROCYCLIC COMPOUNDS CONTAINING ELEMENTS OTHER THAN CARBON, HYDROGEN, HALOGEN, OXYGEN, NITROGEN, SULFUR, SELENIUM OR TELLURIUM
    • C07F3/00Compounds containing elements of Groups 2 or 12 of the Periodic Table
    • C07F3/10Mercury compounds

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Description


  Verfahren zur Herstellung einer neuen Quecksilberverbindung.    Gegenstand des vorliegenden Patentes ist  ein Verfahren zur Herstellung einer neuen       Quecksilberverbindung,    das dadurch gekenn  zeichnet ist,     da.ss    man eine Verbindung der       Formel        CHCH#,HgX,    worin X einen bei der  Reaktion sich abspaltenden Rest bedeutet,  z. B.     Äthylqueeksilberhydroxyd    oder ein       Äthylqueeksilbersalz,    mit einer den Rest  
EMI0001.0007     
    abgebenden Verbindung, z. B. mit dem     Di-          rnetliylaminoäthylmercaptan    oder mit einem       seiner    Salze, z.

   B. einem     Alkalisalz,    oder mit  dem     Bis-dimethylaminoäthyl-disulfid,    um  setzt.  



  Die Umsetzung wird vorteilhaft in Alko  hol durchgeführt.  



  Das so erhaltene     Äthylmercurithioäthyl-          dinietht-laniin    ist ein helles 01, das     unter     einem     Druck    von 0,1     mm        Hg    bei 124  siedet.  Es soll als;     baktericides,        fungicides    oder     in-          sekticides    Mittel Verwendung finden.  



       Beispiel   <I>1:</I>  16 Teile eines Gemisches von     Äthylqueck-          ,#ilberehlorid    und     -bromid    werden in 150     Vo-          lumteilen    Alkohol suspendiert und nach Zu  satz von 5     Volumteilen        10-n-Natronlauge    20       Ninuten    lang gekocht.

   Es wird kalt filtriert  und das Filtrat zu einer Lösung von     Di-          mf-thylaminoäthylmereaptan    gegeben, die    durch     Umsatz    von 7,5 Teilen     Dimethyl-          aminoäthylmercaptan-hydrochlorid    in 70     Vo-          lumteilen    Alkohol unter Zusatz von 5     Vo-          lumteilen        10-n-Natronlauge    und Filtrieren in  der Kälte bereitet wird. Diese Lösung kocht  man eine Stunde lang am     Rückfluss,    destil  liert den Alkohol ab und     nimmt    den Rück  stand mit Äther auf.

   Nach dem     Abdestillie-          ren    des Äthers     hinterbleiben    15 Teile des       Äthylmercurithioäthyldimethylamins    als hel  les 01, das unter schwacher Zersetzung bei  0,1 mm     1-Ig    bei 124      siedet;    es kann auch mit  Wasserdampf destilliert werden.  



       Beispiel   <I>2:</I>  31 Teile eines Gemisches, von     Äthyl-          quecksilberchlorid    und     -bromid    werden in  140     Volumteilen    Alkohol, die 2,6 Teile Na  trium gelöst     enthalten,    eingetragen. Ferner  trägt man 15 Teile     Bisi-dim-ethylaminoäthyl-          disulfid-hydrochlorid    in 140     Volumteilen    Al  kohol ein, die 2,3     Teile    Natrium gelöst ent  halten, und filtriert.

   Das Filtrat wird mit  der obigen Lösung des     Äthylquecksilb,er-          hydroxyds    vereinigt und     11/2    Stunden am       Rückfluss    gekocht. Man arbeitet wie in Bei  spiel 1 auf und erhält 29 Teile der dort ge  nannten     Quecksilberthioaminverbindung.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung einer neuen Quecksilberverbindung, dadurch gekennzeich net, dass man eine Verbindung der Formel CH-CH2HlX, worin X einen bei der Reak- tion sich abspaltenden Rest bedeutet, mit einer den Rest EMI0002.0005 abgebenden Verbindung umsetzt. Das so erhaltene Äthylmercuizthioäthyl- dimethylamin ist ein helles 01, das unter einem Druck von 0,1 mm. Hg bei l24 siedet.
    Es soll als baktericides, fungicides oder in- sekticides Mittel Verwendung finden. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man Dimethyl- aminoäthylmercaptan als Ausgangsstoff ver wendet. 2. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man Bis-dimethy 1 aminoäthyl-disulfid als Ausgangsstoff ver wendet. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die Umset zung in Gegenwart von Alkohol durchführt.
CH257397D 1944-08-04 1944-08-04 Verfahren zur Herstellung einer neuen Quecksilberverbindung. CH257397A (de)

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