CH261503A - Verfahren zur Herstellung eines basischen Esters. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines basischen Esters.

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CH261503A
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      Verfahren    zur Herstellung eines     basischen        Esters.       Bis anhin waren als Verbindungen mit       neurotroper,        atropinartiger    Wirkung nur ba  sisch substituierte Ester von     Oxysäuren,    wie  beispielsweise der     Tropasäure,    der Mandel  säure, der     Atroglycerinsäure,    der     Benzilsäure,     der o- und     m-Ozybenzoesäure,    oder aber ent  sprechende Derivate der     Benzoesäure,

      der       Phenylessigsäuren    und deren     Hydrierungs-          produkten    bekannt.  



  Nach Untersuchungen von     Fromherz    und  andern Autoren     (Arch.        exp.        Path.    und     Pharm.     173 124 [1933]) besitzen basische Ester von       aliphatischen        Carbonsäuren    keine nennens  werte krampflösende Wirkung. Auch die in  der Patentliteratur bekanntgewordenen     ali-          phatischen        Carbonsäureester,    wie der     Isovale-          riansäure-,    bzw.     a-Bromisovaleriansäure-,    bzw.

         Isopropylallylessigsäure-,        bzw.        Diäthy        lessig-          säureester    des     3-Diäthylamino-2,2-dimethy        1-1-          propanols    haben ein sehr schwaches     neurotrop-          atropinartiges    Verhalten.

   Nicht viel besser  verhalten sich die von     Halpern        (Arch.        inter-          nat.    de     Pharmacodyn.    59     1=19    [1938]) erwähn  ten Ester, wie der     Äthylbutylessigsäure-,    bzw.

         Dibutylessigsäureester    des     Diäthylaminoätha-          nols,    der     Dibutylessigsäureester    des     Diäthy    1  amino - (1) -     propanols-(3),    der Essigsäure-,       Propionsäure-,        n-Buttersäure-,        Diäthylessig-          säure-,        Äthylbutylessigsäure-,    bzw.

       Dibutyl-          l        essigsäureester    des     Diäthylamino    -(1)-     pent-          anols-(4).     



  Es wurde nun gefunden, dass die basischen  Ester     aliphatischer    tertiärer     Carbonsäuren     eine ausgesprochen     neurotrope,        atropinartige     und überdies eine gute     papaverinähnliche       Wirkung aufweisen. Dabei treten die meist  unerwünschten     Nebenwirkungen    des     Atropins     in den Hintergrund oder fehlen auch ganz.  



  Zur     Darstellung    der Ester lässt man     z.    B.       umsetzungsfähige    Abkömmlinge der     aliphati-          schen    tertiären     Carbonsäuren,    das heisst ihre       Halogenide,    Ester oder     Anhydride    in     An-          oder    Abwesenheit von Kondensationsmitteln  auf am Stickstoff     tertiärsubstituierte        Amino-          alkohole    oder auch umsetzungsfähige Ester  der fraglichen     Aminoalkohole,    gegebenenfalls  in Gegenwart säurebindender Mittel,

   auf die  oben genannten Säuren     bzw.    ihre Salze ein  wirken.  



  Unter     aliphatischen    tertiären     Carbonsäu-          ren    werden Verbundunzen vom     Tvnus     
EMI0001.0088     
    verstanden, wobei R, R' und R" gleiche oder  verschiedene gesättigte oder ungesättigte     Al-          kylreste    bedeuten.  



  Unter reaktionsfähigen Estern von     Amino-          alkoholen    sind insbesondere Ester mit Halo  genwasserstoffsäuren, mit     Arylsulfonsäuren     und dergleichen zu verstehen.  



  Man kann aber auch     aliphatische    tertiäre       Carbonsäuren    in ihre     Halogenalkylester    über  führen und diese mit sekundären Aminen  umsetzen. Zur Darstellung der     Halogenalkyl-          ester    verfährt man zweckmässig so, dass man  auf     aliphatische    tertiäre     Carbonsäuren    bzw.

    ihre     Halogenide,    Ester oder     Anhy        dride    in  An- oder Abwesenheit von Kondensationsmit  teln     Alkylenhalogenhydrine    oder. auf Salze      dieser Säuen     Alkylenhalogenhydrme    oder       Allc-lendihalogenide    einwirken lässt und in  den erhaltenen     Verbindungen    gegebenenfalls  vorhandene     Hydroxylgruppen    durch Halogen  ersetzt.  



  Gegenstand vorliegenden Patentes ist ein  Verfahren zur     Herstellung    eines basischen  Esters. Das Verfahren ist dadurch gekenn  zeichnet, dass man eine     Verbindiuig    der For  mel  
EMI0002.0007     
    auf eine     Verbindung    der Formel  
EMI0002.0009     
         worin    X     und    Y zwei,     mit    Ausnahme eines in  einem von ihnen enthaltenen Sauerstoffatoms,  sich bei der Reaktion abspaltende Reste be  deuten, einwirken lässt.  



  Die 'neue     Verbindung,    der     a,a-Di-n-propyl-          propionsäure-        ss'    -     diäthylamino    -     äthylester    ist  eine Base vom Siedepunkt 133-136      -unter     11 mm Druck. Sie lässt sich mit anorgani  schen oder organischen Säuren in     Salze        über-          führen.    Sie soll therapeutische     Verwendung     finden.  



       Beispiel:     16 Teile     a,a-Di-n-propyl-propionsäure    wer  den mit 14 Teilen     ss-Chloräthyl-diäthylamin     und 20 Teilen Pottasche in 250 Volumenteilen  trockenem Essigester 24 Stunden     unter    Rüh  ren zum Sieden erwärmt. Nach dem Erkalten       wird    das     Kaliumchlorid        abgenutscht,    der  Rückstand     mit    Essigester     nachgewasehen    und  die vereinigten     Essigester-Lösungen    mit ver  dünnter     Salzsäure    ausgezogen.

   Diese saure  Lösung     wird        ausgeäthert,    dann mit Pottasche  lösung die Base in Freiheit gesetzt     -Lind        mit     Äther aufgenommen. Nach dem Trocknen der  ätherischen Lösung wird das Lösungsmittel  abgedampft. Der Rückstand siedet unter  11     mm    Druck bei 133-136  und stellt den  a;     a-Di-n-propyl-propionsäure-ss'-diäthylamino-          äthylester    dar.  



  Statt von     a,a    -     Di-n-propyl    -     propionsäure          kann    man auch von einem ihrer     Salze    aus-    gehen und diese mit einem reaktionsfähigen  Ester des     ss-Diäthylamino-äthylalkohols,    z. B.  mit     ss-Diäthylamino-äthylchlorid    oder mit     To-          luolsulfonsäure-ss-diäthylamino-äthylester        lun-          setzen.     



  Zum gleichen     Endprodukt    gelangt man  auch durch     Einwirkenlassen    von     a,a-Di-n-pro-          pyl-propionsäurechlorid    auf     ss-Diäthylamino-          äthylalkohol    oder durch     'Umsetzen    von z. B.       a,a    -     Di-n-propyl    -     propionsäure    -     methyl-    oder       -phenylester    mit     ss-Diäthylamino-äthyl-alkohol.  

Claims (1)

  1. PATENTTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines basischen Esters, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der Formel EMI0002.0068 auf eine Verbindung der Formel EMI0002.0069 worin X und Y zwei, mit Ausnahme eines in einem von ihnen enthaltenen Sauerstoff atoms, sich bei der Reaktion abspaltende Reste bedeuten, einwirken lässt. Die neue Verbindung, der a,a-Di-n-propyl- propionsäure -ss'- diäthylamino - äthylester, ist eine Base vom Siedepunkt 133-136 unter 11 mm Druck.
    Sie lässt sich mit anorganischen oder organischen Säuren in Salze überfüh ren. Sie soll therapeutische Verwendung fin den. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man ein a,a-Di-n- propyl-propionsäurehalogenid auf ss-Diäthyl- amino-äthy lalkohol einwirken lässt. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man einen a,a-Di- n-propyl - propionsäureester auf ss - Diäthy 1- amino-äthylalkohol einwirken lässt. 3. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man ein Salz der a,a-Di-n-propyl-propionsäure mit einem reak tionsfähigen Ester des ss-Diäthylamino-äthyl- alkohols umsetzt.
CH261503D 1943-08-04 1943-08-04 Verfahren zur Herstellung eines basischen Esters. CH261503A (de)

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