CH309822A - Verfahren zur Herstellung eines neuen Triazinderivates. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines neuen Triazinderivates.

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CH309822A
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Limited Imperial Ch Industries
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Ici Ltd
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  Verfahren zur Herstellung eines neuen     Triazinderivates.       Gegenstand des vorliegenden Patentes ist  ein Verfahren zur Herstellung von     2,4-Di-          amino-1-        (p-bromphenyl    ) - 6,6 -     dimethyl        -1,6-di-          liydi-o-1.,3,5-tiriazin,    welches gegen     hlalaria-          erkrankungen    ausserordentlich wirksam ist,  wenn es gegen Plasmodium     gallinaceum    in       Hühnern    geprüft wird.

   Das     erfindungsge-          inässe    Verfahren ist. dadurch gekennzeichnet,  ,lass man     p-Bromphenylbigiianid    mit einer  
EMI0001.0015     
  
    den <SEP> Rest
<tb>  CH@-C-CH,;
<tb>  n       abgebenden Substanz in Gegenwart von min  destens ein Äquivalent einer Säure umsetzt.  



  Die neue Substanz ist ein     farbloses    kri  stallines Produkt vom     Smp.        141-142     C und  bildet ein Hydrochlorid vom     Smp.    199 bis  200  C.  



  Die Umsetzung erfolgt     vorteilhafteiweise     durch Erhitzen der Reaktionsteilnehmer in  Lösung in einem geeigneten flüssigen Me  dium, z. B. Wasser oder wässerigem     Äthyl-          c1lkoliol.     



  Wie     bereits    erwähnt, erfolgt die     Umset-          zuno'    in Gegenwart von mindestens 1 Äquiva  lent einer Säure. So kann man beispielsweise       das        Biguanid    in Form eines seiner Salze, vor  zugsweise mit einer Mineralsäure, verwenden.

    Soll als Säure Salzsäure vorliegen, so kann  man zum Beispiel     p-Bromphenylbiguanid-di-          hycii,ochlorid    verwenden oder aber, was     nocb          iweclimässiger    ist, die Umsetzung unter Ver  wendung von p -     Bromphenylbiguanid    -     mono-          hydroehlorid    in Salzsäure enthaltendem wäs  serigem Medium durchführen.

      Als den Rest  
EMI0001.0035     
         abgebende    Substanz kann man beispielsweise       _leeton    oder ein funktionelles Derivat des  Acetons, wie ein     Acetonacetal,    ein     Anil,    eine       Alkalimetallbisulfitverbindung    oder einen  Ester der     Enolform    des Acetons, z. B.     lsopro-          penylacetat,    verwenden.  



  Das     p-BromphenylbigLianid    kann in Ge  genwart der den Rest  
EMI0001.0045     
    abgebenden     Substanz    gebildet werden, z. B.  aus einem Salz des     p-Bromanilins    und     Di-          cyandiamid.     



  Ferner können das     p-Bromphenylbiguian.id          und    das Aceton gleichzeitig in     situ    gebildet  werden. So kann man zum Beispiel Aceton       verwenden,    das aus dem von     p-Bromaiiilin     und Aceton abgeleiteten     Anil    in     Gegenwart     vor.     Diey        andiamid    gebildet worden ist, wobei  gleichzeitig durch Umsetzung des in Freiheit  gesetzten     p-Bromanilins    mit dem     Dieyandi-          amid        p-Bromphenylbiguanid    entstanden ist.  



  Die Erfindung sei durch die folgenden  Beispiele erläutert, in welchen die Teile Ge  wichtsteile bedeuten.  



  <I>Beispiel 1:</I>  100 Teile p -     Bromplienylbiguanid    - mono  liydrochlorid, 1000 Teile Wasser und 500 Teile  Aceton werden zusammen während 16 Stun  den unter Rückflug zum Sieden erhitzt. Die      Lösung wird dann unter vermindertem Druck  auf das halbe Volumen eingedampft, gekühlt  und filtriert. Dann versetzt man das Filtrat  mit 1000 Teilen Äther, kühlt das Gemisch auf       0-5     C und fügt unter Rühren 100 Teile einer       40o/oigen        Natriiunhydroxydlösimg    hinzu. Der  wässerige Anteil -wird abgetrennt und mit  1500 Teilen Äther extrahiert, mit     35,6o/oi#,-er     wässeriger Salzsäure neutralisiert und fil  triert.

   Dann versetzt man das Filtrat mit  einer gesättigten, wässerigen Lösung von     Pi-          krinsäure    und filtriert. das Gemisch. Der     forte          Peiiekstand        wird    mit Wasser gewaschen,     ;

  e-          tr@,jeknet    und aus Äthanol     kristallisiert.        lla.ii          erhält        auf        diese        Weise        das        2,4-Diamino    - .-p       bromphenyl-6,6-dimethyl-1,6-dihydro-1,3,5-tri-          azin-pikrat    in Form von gelben Kristallen vom.       Smp.    199  C.

   Das     Pikrat    wird mit     6o/oigei#          wässeriger    Salzsäure     und    Äther geschüttelt,  der wässerige Anteil auf 0  C gekühlt und       finit        40o/oiger        Natriumhydroxydlösung    versetzt.  Dann wird     filtriert    und der feste     Rückstaid     mit eiskaltem Wasser gewaschen und getrock  net.

   Er     wird    hierauf aus einem Gemisch von  feuchtem Chloroform und Äther umkristalli  siert, wobei man farblose Kristalle,     bestehend     aus dem     2,4-Diamino-l-p-brömphenyl-6,6-di-          methyl-1,6-dihydro-1,3,5-triazin    vom     Smp.    141.  bis 142  C, erhält.  



  <I>Beispiel 2:</I>  20 Teile p -     Bromphenylbiguanid    -     mono-          hydrochlorid,    200 Teile Wasser, 100 Teile Ace  ton und 8,1. Teile     35,6o/oige    wässerige Salz  säure werden zusammen während 16 Stunden  zum Sieden erhitzt. Die     Lösung        wird    hierauf  unter vermindertem Druck     bis    auf die Hälfte  ihres Volumens eingedampft. Hierauf     wird    fil  triert.

   Dann versetzt man das Filtrat mit 200  Teilen     Äther    und kühlt das Gemisch unter  Rühren auf 0-5      C.    Man versetzt langsam so  lange mit     40o/oiger        Natriumhydroxydlösung,       bis sieh kein festes     Material    mehr ausscheidet.  Das Gemisch wird hierauf filtriert und. der       feste    Rückstand mit Äther     gewasehen    und ge  trocknet.

   Hierauf wird die rohe Base in       Äthylacetat    suspendiert. und mit alkoholi  schem Chlorwasserstoff versetzt, bis das Ge  misch ein     pl,    von 1,2     aufweist.    Dann wird  filtriert und der feste Rückstand mit     Äthyl-          acetat    gewaschen, hernach getrocknet und aus       Äthylalkohol    umkristallisiert. Man erhält auf  diese Weise farblose Kristalle, bestehend aus       2,4-Diamino-l-p-br        omphenyl    -     6,6-dimethyl-1.6-          dihvdro-1,3,5-tiiazin-hydroehlorid    vom     Smp.     199-200 C.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von 2,4-Di- amino-l- (p-bromphenyl) - 6,6 - dimethy 1-1,6-di- hydro-1,3,5-triazin, dadurch gekennzeichnet, dass man p-Bromphenylbiguanid mit einer den Rest EMI0002.0071 abgebenden Substanz in Gegenwart von min destens ein Äquivalent einer Säure umsetzt. Die neue Substanz ist ein farbloses kri stallines Produkt vom Smp. 141-142 C und bildet ein Hydrochlorid vom Smp. 199 bis 200 C.
    LZV TER ANTSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die Reak tionsteilnehmer zusammen in einem flüssigen "3Tedium erhitzt. \_'. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet. dass man als flüssiges Medium Wasser v er wendet. 3. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als flüssiges Medium Äthylalkohol verwendet.
CH309822D 1950-09-12 1951-09-11 Verfahren zur Herstellung eines neuen Triazinderivates. CH309822A (de)

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CH303079T 1954-11-15

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