CH310710A - Verfahren zur Herstellung eines organischen Salzes der Fluorwasserstoffsäure. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines organischen Salzes der Fluorwasserstoffsäure.

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CH310710A
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hydrofluoric acid
fluoride
hydrofluoride
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Knoll Ag
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Description


  



  Verfahren zur Herstellung eines organischen Salzes der Fluorwasserstoffsäure.



   Es wurde gefunden, dass die fluorwasser  stoffsauren    Salze von Alkanolaminen wertvolle Mittel für die Prophylaxe gegen Zahn  earies darstellen.   



   Gegenstand des vorliegenden Patentes ist ein Verfahren zur Herstellung von 1-Aminopropanol-2-hydrofluorid. Ersetzt man in dem in der   Hauptpatentschrift      beseliriebenen    Ver   faliren das Monoäthanolamin durch 1-Amino-    propanol-2, so erhält man 1-Amino-propanol2-hydrofluorid in praktiseh quantitativer Ausbeute.



   Das erfindungsgemässe Verfahren ist somit dadurch gekennzeichnet, dass man Fluorwasserstoffsäure oder ein Fluorid mit   1-Amino-    propanol-2 oder einem Salz desselben umsetzt.



  Die Umsetzung wird zweckmϯig in Gegenwart eines Lösungsmittels vorgenommen.



   Wenn man ein Fluorsalz mit einem   Säure-    salz des 1-Amino-propanol-2 in Gegenwart eines   Losungsmittels umsetzt, so werden    zweckmässig solche Salze verwendet, dass bei der doppelten Umsetzung neben dem 1-Aminopropanol-2-hydrofluorid ein Salz entsteht, das im Losungsmittel, z. B. Wasser oder verdünntem Alkohol, einen unlöslichen   Niedersehlag    bildet.



   Die neue Verbindung ist in Wasser, absoluten und verdünnten Alkoholen löslich ; sie kann in fester Form, z. B. in Tabletten, als Zusatz zu Pasten oder auch in flüssiger Form in einem Lösungsmittel gelöst, angewendet werden.



   Beispiel 1 :
Eine   Losung    von 75 g reinem   1-Amino-pro-    panol-2 in 150 cm3 Wasser wird mit 50 g 40%iger Fluorwasserstoffsäure versetzt, wobei rasch Erwärmung eintritt. Die erhaltene Losung wird auf dem Wasserbad erwärmt und nach Zugabe von Kohle filtriert und eingeengt, worauf durch Abkühlen in Eis hygro  skopische    Kristalle vom F. 113-115¯ C erhalten werden.



      Beispiel 2 :   
55, 7 g   1-Amino-propanol-2-hydrochlorid    und 29, 1 g Kaliumfluorid werden zusammen mit   350      cm3 Xthylalkohol    mehrere Stunden auf dem Wasserbad unter Rückfluss erhitzt, bis das Kaliumfluorid vollkommen umgesetzt ist. Nach dem Abkühlen der Lösung wird vom ausgeschiedenen Kaliumchlorid abgesaugt, das Filtrat im Vakuum eingedampft, und man erhält ein Kristallisat des gebildeten 1-Amino   propanol-2-hydrofluorids.     



   PATENTANSPRUCH :
Verfahren zur Herstellung eines organi  schen    Salzes der Fluorwasserstoffsäure, dadurch gekennzeichnet, dass man   Fluorwasser-      stoffsäure    oder ein Fluorid auf   1-Amino-pro-    panol-2 oder ein Salz desselben einwirken lässt.



   Das neue Salz,   1-Amino-propanol-2-hydro-    fluorid, ist in Wasser, absoluten und verdünnten Alkoholen löslich ; es bildet hygroskopische Kristalle, die bei 113-115  C schmelzen. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **.
    Verfahren zur Herstellung eines organischen Salzes der Fluorwasserstoffsäure.
    Es wurde gefunden, dass die fluorwasser stoffsauren Salze von Alkanolaminen wertvolle Mittel für die Prophylaxe gegen Zahn earies darstellen.
    Gegenstand des vorliegenden Patentes ist ein Verfahren zur Herstellung von 1-Aminopropanol-2-hydrofluorid. Ersetzt man in dem in der Hauptpatentschrift beseliriebenen Ver faliren das Monoäthanolamin durch 1-Amino- propanol-2, so erhält man 1-Amino-propanol2-hydrofluorid in praktiseh quantitativer Ausbeute.
    Das erfindungsgemässe Verfahren ist somit dadurch gekennzeichnet, dass man Fluorwasserstoffsäure oder ein Fluorid mit 1-Amino- propanol-2 oder einem Salz desselben umsetzt.
    Die Umsetzung wird zweckmϯig in Gegenwart eines Lösungsmittels vorgenommen.
    Wenn man ein Fluorsalz mit einem Säure- salz des 1-Amino-propanol-2 in Gegenwart eines Losungsmittels umsetzt, so werden zweckmässig solche Salze verwendet, dass bei der doppelten Umsetzung neben dem 1-Aminopropanol-2-hydrofluorid ein Salz entsteht, das im Losungsmittel, z. B. Wasser oder verdünntem Alkohol, einen unlöslichen Niedersehlag bildet.
    Die neue Verbindung ist in Wasser, absoluten und verdünnten Alkoholen löslich ; sie kann in fester Form, z. B. in Tabletten, als Zusatz zu Pasten oder auch in flüssiger Form in einem Lösungsmittel gelöst, angewendet werden.
    Beispiel 1 : Eine Losung von 75 g reinem 1-Amino-pro- panol-2 in 150 cm3 Wasser wird mit 50 g 40%iger Fluorwasserstoffsäure versetzt, wobei rasch Erwärmung eintritt. Die erhaltene Losung wird auf dem Wasserbad erwärmt und nach Zugabe von Kohle filtriert und eingeengt, worauf durch Abkühlen in Eis hygro skopische Kristalle vom F. 113-115¯ C erhalten werden.
    Beispiel 2 : 55, 7 g 1-Amino-propanol-2-hydrochlorid und 29, 1 g Kaliumfluorid werden zusammen mit 350 cm3 Xthylalkohol mehrere Stunden auf dem Wasserbad unter Rückfluss erhitzt, bis das Kaliumfluorid vollkommen umgesetzt ist. Nach dem Abkühlen der Lösung wird vom ausgeschiedenen Kaliumchlorid abgesaugt, das Filtrat im Vakuum eingedampft, und man erhält ein Kristallisat des gebildeten 1-Amino propanol-2-hydrofluorids.
    PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung eines organi schen Salzes der Fluorwasserstoffsäure, dadurch gekennzeichnet, dass man Fluorwasser- stoffsäure oder ein Fluorid auf 1-Amino-pro- panol-2 oder ein Salz desselben einwirken lässt.
    Das neue Salz, 1-Amino-propanol-2-hydro- fluorid, ist in Wasser, absoluten und verdünnten Alkoholen löslich ; es bildet hygroskopische Kristalle, die bei 113-115 C schmelzen.
    UNTERANSPRÜCHE : 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Umsetzung in Gegenwart eines Lösungsmittels durchf hrt.
    2. Verfahren nach Patentanspruch, dadureh gekennzeichnet, dass man ein Fluorid mit einem Salz des 1-Amino-propanol-2 in Gegenwart eines Lösungsmittels umsetzt und das gebildete 1-Amino-propanol-2-hydrofluorid vom gebildeten zweiten Salz trennt.
CH310710D 1954-12-11 1954-12-11 Verfahren zur Herstellung eines organischen Salzes der Fluorwasserstoffsäure. CH310710A (de)

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