CH324121A - Verfahren zur Herstellung eines kobalthaltigen Azofarbstoffes - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines kobalthaltigen Azofarbstoffes

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CH324121A
CH324121A CH324121DA CH324121A CH 324121 A CH324121 A CH 324121A CH 324121D A CH324121D A CH 324121DA CH 324121 A CH324121 A CH 324121A
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CH
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cobalt
dye
containing azo
azo dye
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Christian Dr Zickendraht
Arthur Dr Buehler
Original Assignee
Ciba Geigy
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B45/00Complex metal compounds of azo dyes
    • C09B45/02Preparation from dyes containing in o-position a hydroxy group and in o'-position hydroxy, alkoxy, carboxyl, amino or keto groups
    • C09B45/14Monoazo compounds
    • C09B45/20Monoazo compounds containing cobalt

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description


      Zusatzpatent    zum Hauptpatent Nr. 311205    Verfahren zur Herstellung eines     kobälthaltigen        Azofarbstoffes       Es wurde gefunden, dass man     zu    einem  neuen, wertvollen     kobalthaltigen        Azofarbstoff     gelangt, wenn man auf den     Monoazofarbstoff     der Formel  
EMI0001.0008     
         kobaltabgebende    Mittel     derart    einwirken lässt,  dass ein     kobalthaltiger        Azofarbstoff    entsteht,  der zwei     Monoazofarbstoffmoleküle,

      an ein       Kobaltatom    komplex gebunden: enthält.  



  Der neue     kobalthaltige    Farbstoff stellt ein  wasserlösliches Pulver dar, welches Wolle aus       sehtvaeh    alkalischem, neutralem oder schwach  saurem Bade in blaustichig grünen Tönen von  guten     Echtheiten    färbt.  



  Der als Ausgangsstoff dienende, der oben  stehenden Formel entsprechende     Monoa7o-          farbstoff    kann durch Kupplung von     2-Amino-          na.phthalin    mit nach an sich bekannten Me  thoden, z. B. mittels Salzsäure und     Natrium.-          nitrin        diazotiemiem        5-Nitro-2-amino-l-oxyben-          zol-4-ä.tl)-#Tlsulfon,    hergestellt werden.  



  Die Behandlung mit den     kobaltabgeben-          den    Mitteln erfolgt gemäss vorliegendem Ver-    fahren in der Weise, dass ein     kobalthaltiger     Farbstoff     entsteht,    der pro Molekül Farbstoff  weniger als ein Atom Kobalt in komplexer  Bindung enthält. Demgemäss führt man die       Metallisierung    zweckmässig mit solchen     kobalt-          a.bgebenden    Mitteln und nach solchen Metho  den durch, welche erfahrungsgemäss kom  plexe     Kobaltverbindungen    dieser Zusammen  setzung liefern.

   Es empfiehlt sich im all  gemeinen, auf ein Molekül eines Farbstoffes  weniger als ein, mindestens aber ein halbes  Atom Kobalt zu verwenden und/oder die     Me-          tallisierung    in schwach saurem bis alkalischem  Medium auszuführen. Als     kobaltabgebende     Mittel verwendet man zweckmässig Kobalt  salze wie     Kobaltsulfat    oder     Kobaltacetat,    ge  gebenenfalls auch frisch gefälltes Kobalt  hydroxyd.  



       Beispiel     24,6 Teile     5-Nitro-2-amino-l-oxybenzol-4-          ä.thyIsulfon    werden unter Zusatz von 4,4 Tei  len     Natriumhydroxyd    in 300 Teilen warmem       Wasser    gelöst. Nach Zugabe von 25     Volum-          leiten        4n-Natriumnitritlösung    wird die warme  Lösung in eine Mischung von 40     Volumteilen          30o/oiger    Salzsäure und 200 Teilen Eis ge  gossen, wobei man durch weiteren Eiszusatz  die Temperatur zwischen 0 und     -f-    2  hält.

    Zur so erhaltenen     Diazosuspension    wird eine  heisse Lösung aus 15 Teilen     2-Aminonaphtha-          lin,    11     Volumteilen        30 /o-iger    Salzsäure und  200 Teilen Wasser gegossen. Nach längerem      Rühren bei 35 bis 40  wird zum Sieden er  hitzt und der ausgeschiedene Farbstoff ko  chend     abfiltriert.    Getrocknet stellt er ein  braunrotes Pulver dar, das sich in Wasser  kaum, in verdünnter     Natriumhydroxydlösung     mit roter, in     konzentrierter    Schwefelsäure mit  graublauer Farbe löst.  



  4,17 Teile des so erhaltenen Farbstoffes  werden unter Zugabe von 8     Volumteilen        2n-          Natriumhy        droxy        dlösung    in 150 Teilen Was  ser von 80  gelöst. Zu der erhaltenen roten  Lösung werden 10 Teile einer Lösung von         Kobaltsulfat    mit einem     Kobaltgehalt    von       3,25%        gegeben.        Nach        1/2-        bis        einstündigem     Rühren bei 80  ist die     Metallisierung    beendet.

    Der     kobalthaltige    Farbstoff wird durch Zu  gabe von     Natriumchlorid    abgeschieden, fil  triert und getrocknet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung eines kobalt- haltigen Azofarbstoffes, dadurch gekenn zeichnet, da.ss man auf den Monoazofarbstoff der Formel EMI0002.0025 kobaltabgebende Mittel derart einwirken lässt, dass ein kobalthaltiger Azofarbstoff entsteht, der zwei ATonoazofarbstoffmolekülei an ein Kobaltatom komplex gebunden enthält.
    Der neue kobalthaltige Farbstoff stellt ein wasserlösliches Pulver dar, welches Wolle aus schwach alkalischem, neutralem oder schwach saurem Bade in blaustichig grünen Tönen von b fiten Echtheiten färbt. UNTERANSPRÜCHE 1.. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man auf ein Mole- kül Monoazofarbstoff eine weniger als ein, mindestens aber ein halbes Atom Kobalt ent haltende Menge eines kobaltabgebenden Mit tels anwendet. 2.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die Metalli sierung in alkalischem Medium ausführt. 3. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss man als kobalt- abgebende Mittel einfache Kobaltsalze ver wendet.
CH324121D 1953-09-01 1953-09-01 Verfahren zur Herstellung eines kobalthaltigen Azofarbstoffes CH324121A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN103589188A (zh) * 2013-11-27 2014-02-19 天津德凯化工股份有限公司 一种橙色活性染料

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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