CH311046A - Verfahren zur Herstellung eines kobalthaltigen Azofarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines kobalthaltigen Azofarbstoffes.

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CH311046A
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Aktiengesellschaft Ciba
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Ciba Geigy
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    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C09—DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09B—ORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B45/00—Complex metal compounds of azo dyes
    • C09B45/02—Preparation from dyes containing in o-position a hydroxy group and in o'-position hydroxy, alkoxy, carboxyl, amino or keto groups
    • C09B45/14—Monoazo compounds
    • C09B45/20—Monoazo compounds containing cobalt

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description


  <B>Zusatzpatent</B>     zum    Hauptpatent Nr. 303280.    Verfahren zur Herstellung eines     kobalthaltigen        Azofarbstoffes.       Es wurde gefunden, dass man zu einem       neuen,        wertvollen,        kobalthaltigen        Azofarb-          stoff        gelangt,    wenn man auf den     Monoazo-          farbstoff    der Formel  
EMI0001.0012     
         kobaltabgebende    Mittel derart einwirken lässt,  dass ein     kobaltha.ltiger        Azofarbstoff    entsteht,

    Gier zwei     Monoazofarbstoffmoleküle    an ein       Kobaltatom    komplex gebunden enthält.  



       Der    neue     kobalthaltige    Farbstoff stellt ein.  wasserlösliches Pulver dar, welches Wolle aus  schwach alkalischem,     neutralem    oder sehwach  saurem Bade in blaustichig grünen Tönen von  guten     U,chtheiten    färbt.  



  Der als Ausgangsstoff dienende, der     oben-          stehenden    Formel     entsprechencle        Monoazo-          f.'arbstoff    kann durch Kupplung von     2-Amino-          na.phthalin    mit nach an sieh bekannten Me  thoden, z. B. mittels Salzsäure und Natrium  nitrit     diazotiertem        6-Nitro-2-amino-l-oxyben-          zol-4-methylsulfon    hergestellt werden.  



  Die Behandlung mit den     kobaltabgebenden     Mitteln erfolgt gemäss vorliegendem     Verfahren     in der Weise, dass ein     kobalthaltiger    Farb  stoff entsteht, der pro Molekül Farbstoff  weniger als ein Atom Kobalt in komplexer  Bindung enthält. Demgemäss führt man die         Metallisierung    zweckmässig mit solchen     kobalt-          abgebenden    Mitteln und nach solchen Metho  den durch, welche erfahrungsgemäss komplexe       Kobaltverbindungen    dieser Zusammensetzung  liefern.

   Es empfiehlt sich im allgemeinen, auf  ein Molekül eines Farbstoffes weniger als ein,  mindestens aber ein halbes Atom Kobalt zu  verwenden und/oder die     Metallisierung    in  schwach saurem bis alkalischem Medium aus  zuführen. Als     kobaltabgebende    Mittel verwen  det man zweckmässig     Kobaltsalze    wie Kobalt  sulfat oder     Kobaltacetat,    gegebenenfalls auch  frisch gefälltes     Kobalthydroxyd.     



       Beispiel:     23,2 Teile     6-Nitro-2-amino-l-oxybenzol-4-          rnethylsulfon    werden unter Zusatz von 4,4  Teilen     Natriumhydroxyd    in 300 Teilen war  mem<B>UN</B>     asser    gelöst.. Nach Zugabe von 25     Vo-          lurnteilen        4n-Natriumnitritlösung    wird die  warme Lösung in eine Mischung von 40     Vo-          lumteilen        30o/oiger        Salzsäure    und 200 Teilen  Fis gegossen, wobei man durch. weiteren Eis  zusatz die Temperatur zwischen 0 und     -f-    2   hält.

   Zur so erhaltenen     Diazosuspension    wird  eine heisse Lösung aus 14,3 Teilen     2-Amino-          naphthalin,        17.        Volumteilen        30o/oiger    Salz  säure und 200 Teilen Wasser gegossen. Nach  längerem Rühren bei 35 bis 40  wird zum  Sieden erhitzt und der ausgeschiedene Farb  stoff kochend     abfiltriert.     



  3,86 Teile des so erhaltenen Farbstoffes  werden unter Zugabe von 8     Volrimteilen        2n-          Natriumhydroxydlösung    in 150 Teilen Was-           ser    von 80  gelöst.     Zii    der erhaltenen Lösung       werden    10 Teile einer Lösung von     Kobaltsul-          fat        mit,        einem        Kobaltgehalt        von        3,

  25%        gege-          ben.    Nach halb- bis einstündigem Rühren bei  80  ist die     Metallisierung    beendet. Der     kobalt-          haltige    Farbstoff wird durch Zugabe von Na  triumchlorid abgeschieden,     filtriert    und ge  trocknet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines kobalt- haltigen Azofarbstöffes, dadurch gekennzeich net, dass man auf den Monoazofarbstoff der Formel EMI0002.0021 kobaltabgebende Mittel derart einwirken lässt, dass ein kobalthaltiger Azofarbstoff entsteht, der zwei 31orioazofarbstoffmoleküle an ein Kobaltatoni komplex gebunden enthält..
    Der neue kobalthaltige Farbstoff stellt ein wasserlösliehes Pulver dar, das Wolle aus schwach alkalischem, neutralem oder schwach saurem Bade in blaustiehig grünen Tönen von guten I:ehtlieiten färbt. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren gemäss Patentansprueli, da durch gekennzeichnet, dass man auf ein Mole kül Monoazofarbstoff eine wenier als ein, mindestens aber ein halbes Atom\ Kobalt ent haltende Menge eines kobaltabgebenden Mit tels anwendet.
    \'. Verfahren gemäss Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, dass man die Metalli- sierung in alkalischem Medium ausführt. 3. Verfahren gemäss Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, da.ss man als kobalt- abgebende Mittel einfache Kobaltsalze ver wendet.
CH311046D 1952-10-27 1952-10-27 Verfahren zur Herstellung eines kobalthaltigen Azofarbstoffes. CH311046A (de)

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