CH333080A - Verfahren zur Herstellung von Dehydrocorticosteronacetat - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Dehydrocorticosteronacetat

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CH333080A
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Gustav Dr Ehrhart
Schmidt-Thome Dr Prof
Heinrich Dr Ruschig
Werner Dr Fritsch
Werner Dr Haede
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Hoechst Ag
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J5/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen, substituted in position 17 beta by a chain of two carbon atoms, e.g. pregnane and substituted in position 21 by only one singly bound oxygen atom, i.e. only one oxygen bound to position 21 by a single bond
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
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    • C07J75/00Processes for the preparation of steroids in general

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Description


  Verfahren zur Herstellung von     Dehydrocorticosteronacetat       Gegenstand des Hauptpatentes ist ein  Verfahren zur Herstellung von     Desoxpcortico-          steronaeetat,    das dadurch     gekennzeichnet        ist.          elass    man Progesteron in Gegenwart eines Na  triumalkoholates mit einem     Oxalsäurediester     in     21-Stellung    kondensiert, auf das erhaltene  Progesteron - 21-     oxalesternatriumenolat    Jod  einwirken lässt,

   das     Jodierungsprodukt    einer  Säurespaltung unterwirft und das gewonnene       21-Jodprogesteron    mit     Kaliumacetat    umsetzt.  



  Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist, ein Verfahren zur Herstellung von     De-          li@-clrocort.icosteronaeetat.,    das dadurch gekenn  zeichnet ist., dass man     11-Oxo-progesteron    in  Gegenwart eines     Natriumalkoholates    mit     Oxal-          säurediäthylester    in     21-Stellung    kondensiert,  auf das erhaltene     11-Oxo-progesteron-21-oxalo-          esternatriumenolat    Jod einwirken lässt,

   das       Jodierungsprodukt    einer Säurespaltung unter  wirft und das erhaltene     21-Jod-1.1-oxo-proge-          steron    mit.     Kaliumacetat    umsetzt.  



  Das nach der Erfindung erhaltene     De-          livclroeorticosteronacetat    ist eine beispielsweise       us    dem Wert von Fieser     and    Fieser,      Natural     <B>I</B>       produets        related    to     phenanthrene ,    New York       (19-10),    Seiten 446 ff., bekannte Verbindung,  besitzt selbst     Nebennierenrindenhormonwir-          kung    und stellt ein wertvolles Zwischenpro  dukt zur Herstellung pharmazeutisch wichti-         ger    Verbindungen,

   beispielsweise von     Corti-          son,    dar.  



  <I>Beispiel.</I>  Eine Mischung aus 0,8     em3    Benzol,  0,175     em3        Natriummethylatlösung    (enthaltend  60,5 mg Natrium je     cm3)    und 2     em3    Äthanol  wird auf dem Wasserbad zu einem dicken  Kristallbrei eingeengt. Dann werden 0,095     cm3          Oxalsäurediäthylester    zugefügt, wobei eine  klare Lösung entsteht. Nunmehr lässt man  unter Schütteln bei 80  eine heisse Lösung von  0,13 g     11-Oxo-progesteron    in 1,5     cm3    Benzol  rasch zufliessen, wobei sofort ein gelber Nieder  schlag ausfällt.

   Nachdem man das Gemisch  etwa 1 Minute auf 80  gehalten hat, wird ab  gekühlt, 10     cm3    Äther zugesetzt, der Nieder  schlag abgesaugt und mit Äther ausgewaschen.  Nach dem Trocknen im     Exsikkator    erhält man  <B>170</B> mg 11-     Oxo-progesteron    - 21-     oxaloester-          natriumenolat.     



  Die     Natriumverbindung    wird bei - 22  in  33     em3    absolutes Methanol eingetragen und  zu der Mischung tropfenweise unter Rühren  eine Jodlösung in Methanol (enthaltend 48 mg  Jod je     cm3)    gefügt. Nach Zugabe von 0,8     em3     Jodlösung wird kein Jod mehr aufgenommen  (positive Jodreaktion mit     Jodkalistärkepapier).     Nunmehr werden nochmals 0,8     cm3    Jodlösung       zutr        opfen    gelassen und noch 30 Minuten ge-      rührt.

   Man setzt 0,116     em3        Natriummethylat-          lösung    (60,5 mg Na je     cm3)    zu, rührt weitere  10 Minuten bei -20  und 30 Minuten bei  -10  und gibt dann 15     cm3    Wasser und 2 g       Natriumchlorid    zu. Nach 3stündigem Stehen  bei 0  hat sich ein Niederschlag von     21-Jod-          11-oxo-progesteron    abgeschieden, der     abge-          nutscht    und mit wenig Eiswasser gewaschen  wird.  



  Die erhaltene Jodverbindung wird in  18     cm3    einer Lösung, die durch Mischen von  3,7g wasserfreiem     Kaliumacetat,    42     cm3    Was  ser, 2     cm3    Eisessig und 175     cm3    Aceton her  gestellt wurde. 5 Stunden unter     Rückfluss    zum  Sieden erhitzt. Nunmehr wird das Aceton im  Vakuum     abdestilliert,    wobei sich eine schmie  rige Fällung bildet.

   Die überstehende     wäss-          rige    Phase wird     abdekantiert,    der Rückstand  durch nochmaliges     Abdekantieren    mit Wasser  gewaschen und dann mit 150     em3    Äther extra  hiert. Die     Ätherlösung    wird mit. sehr verdünn  ter Schwefelsäure, Wasser, verdünnter Soda  lösung und nochmals mit Wasser neutral ge-    waschen, über Natriumsulfat getrocknet und  der Äther im Vakuum     abdestilliert.     



  Der kristalline     Rüekstand    wird in Benzol  lösung an 1 g Aluminiumoxyd     ehromatogra-          phiert.        Eluition    mit Benzol ergibt 20 mg einer  kristallisierten Substanz, die ,nach     Umkristal-          lisieren    aus     Aceton-Äther-Peti,olätlier    bei 175"  schmilzt und bei der Mischprobe mit     De-          hy        drocorticosteronacetat    keine Schmelzpunkts  depression ergibt.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Verfahren zur Herstellung von Dehydro- corticosteronacetat, dadurch gekennzeichnet, dass man 11-Oxo-progesteron in Gegenwart eines Natriumalkoholates mit Oxalsäuredi- äthy lester in 21-Stellung kondensiert, auf das erhaltene 11.-Oxo-progesteron - 21- oxaloester- natriumenolat Jod einwirken lässt,
    das Jodie rungsprodukt einer Säurespaltung unterwirft und das erhaltene 21-Jocl-ll-oxo-progesteron mit Kaliumacetat umsetzt.
CH333080D 1951-09-28 1952-09-27 Verfahren zur Herstellung von Dehydrocorticosteronacetat CH333080A (de)

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