CH92688A - Verfahren zur Herstellung einer heterocyclischen Verbindung der Naphtalinreihe. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer heterocyclischen Verbindung der Naphtalinreihe.

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CH92688A
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heterocyclic compound
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oxalyl chloride
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Hermann Prof Dr Staudinger
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Hermann Prof Dr Staudinger
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D307/00Heterocyclic compounds containing five-membered rings having one oxygen atom as the only ring hetero atom
    • C07D307/77Heterocyclic compounds containing five-membered rings having one oxygen atom as the only ring hetero atom ortho- or peri-condensed with carbocyclic rings or ring systems
    • C07D307/92Naphthofurans; Hydrogenated naphthofurans

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Description


  Verfahren zur Herstellung einer heterocyclischen Verbindung der Naphtalinreile.    Es wurde     gefunden,    dass man zu einer  technisch wertvollen leterocyclischen Ver  bindung der Naphtalinreihe gelangen kann,  wenn man auf     #-Naphtol,    gegebenenfalls in  Gegenwart von Verdinnungs- und Konden  sationsmitteln, Oxalylchlorid einwirken lilt.  Das Oxalylchlorid kann auch in Form seiner  Derivate, wie z. B. als     Oxalsäurediphenyldi-          imidchlorid    verwendet werden. Die so er  haltene neue Verbindung, das     #-Naphtofuran-          1:2-dion,    bildet ein gelbes kristallinisches  Pulver und schmilzt unter Zersetzung bei 183 .

    Beispiel 1:  144 feile     #-Naphtol    werden in 635 Teile  Oxalylchlorid eingetragen. Die Mischung wird  einige Zeit bei gewöhnlicher Temperatur  durchgeführt, hierauf langsam bis zum Siede  punkt des Oxalylchlorides erwärmt und dieses  abdestilliert. Der Rückstand wird noch einige  Stunden im kochenden Wasserbade erhitzt,  dann wird das entstandene     #-Naphtofiran-          1:2-dion    mit einer wässerigen Sodalösung  extrahiert und daraus mit     Salzsäure    abge  schieden.    Bespiel 2:  144 Teile     #-Naphtol    werden in eine Lö  sung von 190,5 Teilen Oxalylchlorid in 570  feilen Schwefelkohlenstoff eingetragen und  das (ranze einige Stunden am Rüchflusskiühler  gekocht.

   Hierauf werden der Schwefelkohlen  stoff und das überschüssige Oxaly lchlorid ab  destilliert. Der     Rückstand    wird, wie im Bei  spiel 1 angegeben, gereinigt.  



  Beispiel 3:  144 feile 3-Naphtol werden in eine     Löi-          sung    von 190,5 Teilen Oxalylchlorid in 570  Teilen Schwefelkohlenstoff eingetragen und  einige Stunden amn lRüiclflusskühler gekocht.  Hierauf werden der     Schwefelkohlenstoff    und  las überschüssige Oxaly lchlorid abdestilliert.  Der     Rückstand,    wieder in     Schwefelkohlenstoff     gelöst, wird nach Zugabe von 132 Teilen  Aluminiumchlorid weiter einige Stunden ge  kocht.

   Die ganze hasse wird dann in ver  dünnte     Salzsäure    eingetragen, der     Schwefel-          kohlenstoff    mit     Wasserdampf        abdestilliert.     das rohe     @3-Nal)htofuraii-l:3-dion        abfiltriert     und, wie im Beispiel 1 angegeben; gereinigt.      Beispiel 4:i  144 Teile     #-Naphtol    werden in eine bei  -IV bereitete Mischung voll 190,5 Teilen  Oxaly lchlorid mit der 10-fachen Menge 97' %iger  Schwefelsäure eingetragen und einige Stunden  bei -10)-J  gerührt.

   Das Reaktionsprodukt  wird in Eiswasser gegossen, das     ausgesclhie-          dene        #-Naphtofuran-1:2-dion    abfiltriert und,  wie im Beispiel 1 angegeben, gereinigt.  



  Beispiel 5:  144 Teile     #-Naphtol    werden iu eine Mi  schung von 5)70) Teilen Schwefelkohlenstoff  und 277 Teilen Oxalsäurediphenyldiimnidchlorid  eingetragen und langsam mit 264 Teilen Alu  miniumchlorid versetzt. D)as Reaktionsge  misch wird ca. 6 Stunden bei gewöhnlicher  Temperatur stehen gelassen, dann unter Küh  lung mit verdünnter Salzsäure versetzt. Durch  Einleiten von Wasserdampf wird der Schwefel  kohlenstoff abgetrieben, wobei gleichzeitig die  primär entstandene Schiff'sche Base gespalten  wird. Das ausgeschiedene rohe     #-Naphto-          furan-1:2-dion    wird abfltriert und, wie im  Beispiel 1 angegeben, gereinigt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung einer hetero- zylkliselnu Verbindung der Naphtaliureilhe, dadurch gekennzeichnet, da# man auf #-Naphtol Oxalylchlorid einwirken lässt. Das so erhaltene #-Naphtofuran-1:2-diou bildet ein gelbes kri stallinisches Pulver und schmilzt unter Zer setzung bei 183 . UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Reaktion in Gegen wart von Alumiuiumchlorid durchgeführt wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Reaktion in Gegen wart von Schwefelsäure durchgeführt wird. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Oxalylchlorid in I'orin von Oxalsäuredipheriyldiimidchloi#id angewendet wird.
CH92688D 1920-12-11 1920-12-11 Verfahren zur Herstellung einer heterocyclischen Verbindung der Naphtalinreihe. CH92688A (de)

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