CH188152A - Verfahren zur Herstellung eines substituierten Pyridin-o-dicarbonsäureamides. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines substituierten Pyridin-o-dicarbonsäureamides.

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CH188152A
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    • C07D213/00Heterocyclic compounds containing six-membered rings, not condensed with other rings, with one nitrogen atom as the only ring hetero atom and three or more double bonds between ring members or between ring members and non-ring members
    • C07D213/02Heterocyclic compounds containing six-membered rings, not condensed with other rings, with one nitrogen atom as the only ring hetero atom and three or more double bonds between ring members or between ring members and non-ring members having three double bonds between ring members or between ring members and non-ring members
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    • C07D213/60Heterocyclic compounds containing six-membered rings, not condensed with other rings, with one nitrogen atom as the only ring hetero atom and three or more double bonds between ring members or between ring members and non-ring members having three double bonds between ring members or between ring members and non-ring members having no bond between the ring nitrogen atom and a non-ring member or having only hydrogen or carbon atoms directly attached to the ring nitrogen atom with hetero atoms or with carbon atoms having three bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, e.g. ester or nitrile radicals, directly attached to ring carbon atoms
    • C07D213/78Carbon atoms having three bonds to hetero atoms, with at the most one bond to halogen, e.g. ester or nitrile radicals
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    • C07D213/82Amides; Imides in position 3

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Description


  Verfahren zur     Herstellung    eines substituierten     Pyridin-o-diearbonsäureamides.       Es wurde     gefunden,    dass man zu einem  substituierten     Pyr-idin-o-dicarbonsäureamid    ge  langen kann, wenn man auf eine Verbindung,  die das Radikal der Formel  
EMI0001.0005     
    enthält, wie zum Beispiel die     Pyridirr-2.3-          dicarbonsäure,    ihre     Halogenide,    Ester, Salze  oder ihr     Anhydrid,        Diäthylamin    einwirken  lässt.  



  Das so gewonnene     Pyridin-2    .     3-dicarbon-          säure-bis-diäthylamid    siedet bei 191 bis 194  unter 7 mm Druck; es kann aus     Petroläther     umkristallisiert werden und bildet farblose  Kristalle vom F. 56-57  , die sich in Wasser  und vielen organischen Lösungsmitteln spie  lend leicht lösen.  



  Bei obiger Reaktion lassen sieh Konden  sationsmittel wie     Phosphorhalogenide,        Thio-          nylchlorid,        Phosgen    oder     Phosphorpentogyd,       insbesondere bei der Umsetzung der freien       Pyridin-2.3-dicarbonsäure    mit     Diäthylamin,     verwenden.  



  Die neue     Verbindung    hat eine günstige  Wirkung auf Kreislauf und Atmung. Sie soll  therapeutische Verwendung finden.  



  <I>Beispiel 1:</I>  19 Teile     Pyridin-2.3-dicarbonsäure-di-          chlorid    werden in     benzolischer    Lösung mit  31 Teilen     Diäthylamin    unter Kühlung um  gesetzt. Man fügt starke Natronlauge zu,  trennt die     benzolische    Lösung ab, trocknet  sie und vertreibt. das Lösungsmittel sowie  freies     Diäthylamin.    Das erhaltene     Pyridin-          2    .     3-dicarbonsäure-bis-(diäthylamid)    kristalli  siert man aus     Petroläther    um.  



  <I>Beispiel 2:</I>  6 Teile     Pyridin-2    .     3-dicarbonsäure-dichlo-          rid    werden mit 7 Teilen     Diäthylaminbydro-          chlorid,    aus dem sich während der     Umsetzung          Diäthylamin    bildet, 2 Stunden auf 1201 er-      wärmt. Es entweicht hierbei Salzsäure. Aus  der Reaktionsmasse wird nach Beispiel 1 das       Piridin    - 2.     3-dicarbonsäure-bis-(diäthylamid)     erhalten.  



  <I>Beispiel 3:</I>  167 Teile     Pyridin-2-3-diearbonsäure    trägt  man in 150 Teile     Diäthylamin    ein und     miscbt     das gebildete Salz unter Rühren mit 210  Teilen     Phosphoroxychlorid,    worauf man das  Reaktionsgemisch auf etwa<B>1500</B> erwärmt.  Nach beendigter Umsetzung nimmt man in  Wasser auf und scheidet das entstandene       Pyridin-2.        3-dicarbonsäure-bis-(diäthylamid)     durch Alkali ab.  



  An Stelle von     Phosphoroxychlorid    kann  auch ein anderes Kondensationsmittel wie  zum Beispiel     Phosphorpentoxyd    verwendet  werden.  



  <I>Beispiel 4:</I>  30 Teile     Pyridin-2.        3-dicarbonsäure-anhy-          drid    werden mit 30 Teilen     Diäthylamin    ge  mischt. Das erhaltene     Diäthylaminsalz    des       Pyridin    - 2 -     carbonsäure-3-carbonsäurediäthyl-          amids    wird mit 21 Teilen     Phosphoroxycblorid     einige Zeit auf 1201 erwärmt. Das     Pyridin-          2.3-dicarbonsäure-bis-(diäthylamid)    gewinnt  man nach den Angaben der vorangehenden  Beispiele.  



  <I>Beispiel 5:</I>  In ein Gemisch von 63 Teilen des     Di-          natriumsalze8    der     Pyridin-2.        3-dicarbonsäure     und 67 Teilen     Diäthylaminhydroehlorid    wer  den 76 Teile     Phosphoroxychlorid    eingetragen  und die Mischung bis zur beendeten Um  setzung auf etwa<B>1601</B> erwärmt. Sodann wird  in der in Beispiel 1 beschriebenen Weise das       Pyridin-2    . 3 -     dicarbunsäure-bis-diäthylamid     isoliert.  



  <I>Beispiel 6:</I>  19 Teile     Pyridin-2.3-dicarbonsäure-di-          phenylester    (F.     115-116(1,    dargestellt aus       Pyridin-2.3-dicarbonsäuredichlorid    und Phe  nol durch Erwärmen in     benzolischer    Lösung)  werden mit 26 Teilen     Diäthylamir    im Rohr  6 Stunden auf 120' erhitzt. Nach dem Ab  destillieren des überschüssigen     Diäthylamins     wird das     Pyridin-2.3-dicarbonsäui-e-bis-di-          äthylamid    gleich wie in Beispiel 1 gewonnen.

      <I>Beispiel 7:</I>  22 Teile     Pyridin-2.3-dicarbonsäure-di-          äthylester    werden mit 15 Teilen     Diäthyl-          amin    und 13,6 Teilen     Natriumalkoholat    in  alkoholischer Lösung gemischt. Nach einigem  Stehen wird zur Vervollständigung des Um  satzes am     Rückfluss    erhitzt. Man destilliert  den Alkohol ab und gewinnt das     Pyridin-          2.3-dicarbonsäure-bis-diäthylamid    in der in  Beispiel 1 beschriebenen Weise.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines substi tuierten Pyridin - o - dicarbonsäureämides, da durch gekennzeichnet, dass man auf eine Ver bindung, die das Radikal der Formel EMI0002.0049 enthält, Diäthylamin einwirken lässt. Das so gewonnene Pyridin-2.3-dicarbon- säure-bis-diäthylamid siedet bei 191 bis 1941 unter 7 mm Druck; es kann aus Petroläther umkristallisiert werden und bildet farblose Kristalle vom F. 56 bis 57 , die sich in Wasser und vielen organischen Lösungs mitteln spielend leicht lösen. Die neue Verbindung hat eine günstige Wirkung auf Kreislauf und Atmung. Sie soll therapeutische Verwendung finden.
    UN TERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man zur Umsetzung ein Halogenid der Pyridin -2 . 3 - dicarbon- säure verwendet. 2. Verfahren nach Patentansprucb, dadurch gekennzeichnet, dass man zur Umsetzung einen Ester der Pyridin-2.3-dicarbonsäure verwendet. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man zur Umsetzung Pyridin-2.3-dicarbonsäureanhydrid ver wendet. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man zur Umsetzung ein Salz der Pyridin-2.3-dioarbonsäure verwendet. 5. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man zur Umsetzung Diäthylamin verwendet, das aus einem Salz des Diäthylamins erhalten wurde. 6. Verfahren nach Patentarrsprueh, dadurch gekennzeichnet, dass man die Reaktion in Gegenwart eines Kondensationsmittels aus führt. 7. Verfahren nach Patentanspruch und dem Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass man die Reaktion in Gegenwart eines Phosphorhalogenids ausführt. B.
    Verfahren nach Patentanspruch und dem Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass man die Reaktion in Gegenwart 'von Phosphoroxychlorid ausführt. 9. Verfahren nach Patentanspruch und dem Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass man die Reaktion in Gegenwart von Thionylchlorid ausführt. 10. Verfahren nach Patentanspruch und dem Unteransprueh 6, dadurch gekennzeichnet, dass man die Reaktion in Gegenwart von Phosgen ausführt. 11. Verfahren nach Patentanspruch und dem Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass man die Reaktion in Gegenwart von Phosphorpentoxyd ausführt.
CH188152D 1934-12-05 1934-12-05 Verfahren zur Herstellung eines substituierten Pyridin-o-dicarbonsäureamides. CH188152A (de)

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