CH207799A - Verfahren zur Darstellung von Testosteron. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von Testosteron.

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CH207799A
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Ig Farbenindustrie Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J1/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen, not substituted in position 17 beta by a carbon atom, e.g. estrane, androstane
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J75/00Processes for the preparation of steroids in general

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Description


  Verfahren zur Darstellung von Testosteron.    Es wurde ein Verfahren zur Darstellung  von Testosteron gefunden, wonach diese be  reits bekannte Verbindung- in der Weise her  gestellt werden kann, dass man     3-Acetoxy-          dr,-ätioeholenylcarbonsäure    durch Behandlung  mit einem     Halogenierungsmittel    in das ent  sprechende Säurechlorid, dieses durch die Ein  wirkung von     Natriumazid    in das entsprechen  de     Säureazid    überführt,

   das daraus durch Er  hitzen erhaltene     Isocyanat    auf saurem Wege  zu dem entsprechenden Amin und dessen in       3-Stellung    befindliche     Acetoxygruppe    mit  Hilfe von Alkali zur     Oxygruppe    verseift, diese,  nach Schutz der Doppelbindung durch Brom  anlagerung, zur     Oxogruppe    oxydiert, das so  erhaltene     Oxoamin    mit einem     entbromieren-          den    Mittel behandelt und es alsdann mit  Hilfe von salpetriger Säure in das entspre  chende     Ringcarbinol    überführt.  



       Beispiel:     7,2 g (2/100     Mol)    der     3-Acetogy-dl-ätio-          cholenylcarbonsäure    (17) werden in 80     cm3       trockenem Benzol mit 21 g     Thionylchlorid     zwei Stunden unter     Rückfluss    erhitzt, die Lö  sung im Vakuum eingedampft und der Rück  stand in     wässrigem    Aceton mit der doppelt  theoretischen Menge     Natriumazid    umgesetzt.  Das     Säureazid,    das an der Luft unbeständig  ist, wird sofort in trockenem     Toluol    zu dem  entsprechenden     Isocyanat    verkocht.  



  4 g des so erhaltenen     Isocyanats    werden  in einem Gemisch von 100     cm3    Äther und  100     cm3    Benzol mit 150 g 60     o/oiger    Schwefel  säure 30 Minuten verseift; die Temperatur  wird dabei zweckmässig zwischen<B>00</B> C und  Zimmertemperatur gehalten. Das erhaltene       Aminsulfat    wird in 7,b     o/oiger    alkoholischer  Lauge aufgenommen und 24     Stunden    sich  selbst überlassen. Danach wird in Wasser  gegossen und das kolloide Gemisch     ausge-          äthert.    Nach Trocknen der ätherischen Lö  sung kann das     Oxyamin    mit Salzsäure ge  fällt werden.

   Zersetzungspunkt des salzsauren       Oxyamins    bei<B>3000</B> C.      2,5 g des wie eben angegeben erhaltenen       Oxyamins    werden in 80     cm3    Eisessig gelöst  und zur Lösung 1,38g Brom in 20 cm' Eis  essig     eintropfen    gelassen und nun 1,73 g       Chromsäureanhydrid    in 20     em3   <B>50</B>     o/oigem    Eis  essig bei<B>00</B> C hinzugesetzt. Nach 24     stün-          digem    Stehen bei 15 o C werden 2,5 g Zink  staub zur Lösung hinzugefügt und diese wei  tere 6 Stunden sich selbst überlassen.

   Nach  Zugabe von 15     cm3    Benzol, 10 cm' Wasser  und noch 1 g Zinkstaub wird die Mischung  80 Minuten unter     Rückfluss    gekocht, schliess  lich in Wasser gegossen, das Gemisch neu  tralisiert und das erhaltene     Oxo-Amin    mit       Natriumcarbonatlösung    in Freiheit gesetzt.  Die     Mischung    wird nun     ausgeäthert    und der  Rückstand des Äthers in wässerigem Alkohol  mit     Natriumnitrit    und Essigsäure bei 50 bis  70 o C auf dem Wasserbad behandelt.

   Nach  Zugabe von Wasser und     Ausäthern    erhält  man das     Rohestosteron,    das nach     Umlösen       einen Schmelzpunkt von     154-155'    C zeigt.  Ausbeute 0,6 g.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung von Testosteron; dadurch gekennzeichnet, dass man 3-Acetoxy- d'-ätiocholenylearbonsäure durch Behandlung mit einem Halogenierungsmittel in das ent sprechende Säurechlorid, dieses durch die Ein wirkung von Natriumazid in das entsprechende Säureazid überführt, das daraus durch Er hitzen erhaltene Isoeyanat auf saurem Wege zu dem entsprechenden Amin und dessen in 3-Stellung befindliche Acetoxygruppe mit Hilfe von Alkali zur Oxygruppe verseift,
    diese, nach Schutz der Doppelbildung durch Bromanlagerung, zur Oxogruppe oxydiert, das so erhaltene Oxoamin mit einem entbromie- renden Mittel behandelt und es alsdann mit Hilfe von salpetriger Säure in das entspre chende Ringcarbinol überführt.
CH207799D 1936-03-28 1937-03-27 Verfahren zur Darstellung von Testosteron. CH207799A (de)

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