CH210761A - Verfahren zur Darstellung eines Oxyketons der Androstanreihe. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung eines Oxyketons der Androstanreihe.

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CH210761A
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Gesellschaft Fuer Chemis Basel
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Chem Ind Basel
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J1/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen, not substituted in position 17 beta by a carbon atom, e.g. estrane, androstane
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J75/00Processes for the preparation of steroids in general

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  • Acyclic And Carbocyclic Compounds In Medicinal Compositions (AREA)

Description


  Verfahren zur Darstellung eines     Ogylretons    der     Androstanreihe.       Es wurde gefunden, dass man zu einem         Oxyketon    der     Androstanreihe    gelangen kann,  wenn man auf ein in     17-,Stellung        verestertes          17-eis-Androstandiol-(3,17)    der Formel  
EMI0001.0008     
    ein     Oxydationsmittel    einwirken lässt und die  so erhaltene Verbindung verseift.  



  Das so gewonnene     Androstan-cis-ol-(17)-          on-(3)    der Formel  
EMI0001.0012     
    bildet farblose     Kristalle    vom F. 179-181,5 ".    Wie Versuche ergaben, gelingt es leicht.  das     Oxyketon    entweder durch direkte Kri  stallisation oder durch     Bereitung    schwer lös  licher Derivate in reiner Form abzuscheiden.

         Solche    schwer lösliche Derivate erhält man  zum Beispiel durch Umsetzung des     Oxy-          ketons    mit den üblichen Betonreagenzien wie       Semicarbazid,        Thiosemicarbazid,        Hydroxyl-          amin,        Aminoguanidin,        Phenylhydrazinen;

            neutralen    oder basischen     Acylhydraziden.     Zur Reinigung und Trennung erwies sich  auch die     Acylierung    mit     Acylierungsmitteln     wie     Acetanhydrid,        Benzoylchlorid,        Dinitro-          benzoylchlorid    als vorteilhaft. Durch Einwir  kung     hydrolytisch    wirkender     Mittel    werden  die zwecks Reinigung des     Oxyketons    her  gestellten Verbindungen wieder in ihre Kom  ponenten gespalten.  



  Geeignete     Oxydationsmittel    sind zum  Beispiel 6wertige Chromverbindungen, wie  Chromsäure in Eisessig, ferner Kupferoxyd,       Permanganat    und dergleichen.      Die erhaltene     Verbindung    soll     therapeu-          tische        Verwendung    finden.  



       Beispiel   <I>1:</I>  ?,01 g     Androstan-3-trans-17-cis-diol-17-          hexahydrobenzoat    vom F.     2106-2-108'        werden     in 30     cm3    Eisessig gelöst und mit einer  Lösung von 0,5 g Chromsäure in 7,5     cm'          90%i,-;er        Essigsäure    versetzt. Na-eh dem  Stehen über Nacht bei Zimmertemperatur  wird mit Wasser gefällt, filtriert, gewaschen  und getrocknet.

   Das so erhaltene     Androst.an-          3-on-17-eis-ol-hexahydrobenzoat    schmilzt bei       136-137'.    Zur     Verseifung    werden 4 g davon  mit 25     ein'        @letlivlalkoliol    und '5 cm'  normaler     methylalkoholischer        Natronlauge-          Stunden    am     Riiclzfluss    gekocht.

   Das     Andro-          stan-3-on-17-cis-ol    wird mit Wasser     aus-          gefällt    und nach dem Trocknen     aus    Essig  ester     umkristallisiert.    E.:; schmilzt bei 179 bis       181,511.     



       Ausgehend    von in     17-Stellung    mit an  dern Säureresten, wie     Essigsäure-,        Propion-          säure-,    Buttersäure-,     Valeriansäure-,        Benzoe-          säure-Resten,        verestertem        Androsta.u-3-trans-          17-cis-diol    gelangt     man    in analoger Weise  zum oben beschriebenen     Androstan-3-on-17-          cis-ol.     



  <I>Beispiel ?:</I>  2,01 g     Androstan-3-cis-17-eis-diol-17-hexa-          hydrobenzoat    werden in 30     em3    Eisessig ge  löst und mit einer Lösung von 0,50g Chrom  säure in 7,5     cm'        90        3ö        iger    Essigsäure versetzt.  Nach dem Stehen über Nacht. bei Zimmer  temperatur wird mit Wasser gefällt, filtriert,  gewaschen und getrocknet.

   Das so erhaltene       Androstan    - 3 -     on-17        -cis    -     o1    -     hexahydrobenzoat     schmilzt bei     136-137'.    Zur Verseif     ung    \wer  den 4 g davon mit 25     cm'        Methylallioliol    und  25 cm' normaler     methylalkoholisc-her    Natron  lauge 2 Stunden am     Rückfluss    gekocht. Das       Androsta.n-3-on-17-cia-ol    wird mit. Wasser  ausgefällt und nach dem Trocknen     aus    Essig  ester     umkristallisiert.    Es schmilzt bei 179 bis  81,5  .  



  Ausgehend von in     17-Stellung    mit andern  Säureresten, wie     Essigsäure-,        Propionsäure-.     Buttersäure-,     Valeriansäure-,    Benzoesäure-    Resten,     verestertem        Androstan-3-cis-17-cis-          diol,        gelangt    man in analoger Weise zum  oben beschriebenen     Androstan-3-on-17-cis-ol.  

Claims (1)

  1. PATEN TAN SPRUCII Verfahren zur Darstellung eines neuen Oxyketons der Androstanreihe, dadurch ge kennzeichnet, dass man auf ein in 17-Stellunt; verestertes 17-eis-Androstandiol-(3,17) der Formel EMI0002.0083 ein Oxydationsmittel einwirken lässt und die so erhaltene Verbindung verseift.
    Das so gewonnene Androstan-cis-ol-(17)- on-(3) der Formel EMI0002.0088 bildet farblose Kristalle vom F.<B>179-181.5'.</B> Die erhaltene Verbindung soll therapeu tische Verwendung finden. L N TERAN SPRüCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Ausgangs stoff ein in 17-Stellung verestertes 17-eis- L, verwendet. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gelzennzeichtiet, dass man als Ausgangs stoff ein in 1 7-,Stellung verestertes 17-cis- 3-trans-Androstandiol verwendet. 3. -\-erfahren nach Patentanspruch, dadurch ,kennzeichnet, dass man als Oxydations mittel Chromsäure verwendet. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeiehnet, dass man als Oxydations mittel ein Permanganat verwendet. 5. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als- Oxydations mittel Kupferoxyd verwendet. 6. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man den Endstoff durch direkte Kristallisation reinigt. 7.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man den Endstoff durch Umsetzung mit Ketonreagenzien und anschliessende hydrolytische Spaltung ,des Reaktionsproduktes reinigt. B. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man den Endstoff durch Umsetzung mit Acylierungsmitteln und anschliessende hydrolytische Spaltung .des Reaktionsproduktes reinigt.
CH210761D 1935-06-18 1935-06-18 Verfahren zur Darstellung eines Oxyketons der Androstanreihe. CH210761A (de)

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