CH210758A - Verfahren zur Darstellung eines Oxyketons der Androstenreihe. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung eines Oxyketons der Androstenreihe.

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CH210758A
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Gesellschaft Fuer Chemis Basel
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Chem Ind Basel
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J1/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen, not substituted in position 17 beta by a carbon atom, e.g. estrane, androstane
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J75/00Processes for the preparation of steroids in general

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Description


  Verfahren zur Darstellung eines     Ogyketons    der     Androstenreihe.       Es .wurde gefunden, dass man zu einem       Oxyketon    der     Androstenreibe    gelangen kann,  wenn man die Doppelbindung des     d5,6-17-          Äthyl-androsten-diols-(3,17)    der Formel  
EMI0001.0007     
    vor der folgenden Einwirkung des Oxydations  mittels schützt, auf das so erhaltene Zwischen  produkt ein Oxydationsmittel einwirken lässt  und hierauf die     Kohlenstoff-Doppelbindung     unter Verschiebung in     4,5-Stellung    regeneriert.  



  Das so gewonnene     d',5-17-Äthyl-andro-          stenol-(17)-on-(3)    der Formel  
EMI0001.0012     
    bildet farblose Kristalle vom F. 143'    Wie Versuche ergaben, gelingt es leicht,  das     Oxyketon    entweder durch direkte Kristalli  sation oder durch Bereitung schwer löslicher  Derivate in reiner Form abzuscheiden.

   Solche  schwer lösliche Derivate erhält man zum Bei  spiel durch Umsetzung des     Oxyketons    mit  den üblichen     Ketonreagenzien,    wie     Semi-          carbazid,        Thiosemicarbazid,        Hydroxylamin,          Aminoguanidin,        Phenylhydrazinen,    neutralen  oder basischen     Acylhydraziden.    Zur Reini  gung und Trennung erwies sich auch die       Acylierung    mit     Acylierungsmitteln,    wie     Acet-          anhydrid,        Benzoylchlorid,

          Dinitrobenzoyl-          chlorid,    als vorteilhaft. Durch Einwirkung  hydrolytisch wirkender Mittel werden die  zwecks Reinigung des     Oxyketons    hergestell  ten Verbindungen wieder in ihre Komponenten  gespalten.  



  Geeignete Oxydationsmittel sind z. B.     6-          wertige    Chromverbindungen, wie Chromsäure  in Eisessig, ferner Kupferoxyd,     Permanganat     und dergleichen. Der Schutz der     Kohlenstoff-          Doppelbindung    erfolgt zum Beispiel durch  Anlagerung von Halogen     bezw.    Halogen  wasserstoff an den Ausgangsstoff. Nach er-           folgterOxydation    wird die     Kohlenstoff-Doppel-          bindung    unter Verschiebung in     4,5-Stellung     regeneriert.

   Die Entfernung des Halogens kann  in bekannter Weise, zum Beispiel durch Zink  staub und Essigsäure oder Benzol, durch  katalytisch angeregten Wasserstoff, oder durch  Behandeln mit     Alkalijodiden    und die des  Halogenwasserstoffes, zum Beispiel durch ter  tiäre Basen, wie     Pyridin    oder     Dimethylanilin,     oder durch Umsetzen mit Salzen von     Carbon-          säuren,    wie z. B.     Alkaliacetaten,    erfolgen.  



  Die erhaltene Verbindung soll therapeu  tische Verwendung finden.  



       Beispiel:     3,18 g     d',"-17-Äthyl-aridi-ostendiol-(3,17)     vom F. 199-200   werden in 50     cm3    Eis  essig gelöst und mit einer Lösung von 1,6 g  Brom in 10     em3    Eisessig vermischt. Hierauf  lässt man eine Lösung von 0,8 g     Chrom-          trioxyd    in 50     cm3    Eisessig     hinzutropfen.    Nach  mehrstündigem Stehen bei Zimmertemperatur  wird in Wasser gegossen, das ausgefallene       Dibromid    abgesaugt, gewaschen und in Eis  essiglösung mit 3 g Zinkstaub umgesetzt.

   Die  filtrierte Lösung wird in Wasser gegossen  und das ausfallende     dl,5-17-Äthyl-androstenol-          (17)-ori-(3)    in Äther aufgenommen. Die ge  waschene und getrocknete Ätherlösung wird  eingedampft und der Rückstand aus verdünn  tem Alkohol bis zum konstanten Schmelz  punkt von 1430 umkristallisiert.  



  An Stelle von Eisessig kann bei der     Ent-          bromung    zum Beispiel auch Benzol als Lö  sungsmittel verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung eines neuen Ogyketons der Androstenreihe, dadurch ge kennzeichnet. dass man die Doppelbindung des d'6-17- Äthyl-androstendiols-(3,17) der Formel EMI0002.0029 vor der folgenden Einwirkung des Oxydations mittels schützt, auf das so erhaltene Zwischen produkt ein Oxydationsmittel einwirken lässt und hierauf unter Verschiebung in 4,5; Stellung die Kohlenstoff-Doppelbindung regeneriert.
    Das so gewonnene d',5- 17-Äthyl-andi-o- steriol-(17)-ori-(3) der Formel EMI0002.0035 bildet farblose Kristalle vom F. 1430. Die erhaltene Verbindung soll therapeu tische Verwendung finden. UN TERANSPRtiCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Oxydations mittel Chromsäure verwendet. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Oxydations mittel ein Permanganat verwendet. 3. Verfahren nach Patentanspruch., dadurch gekennzeichnet, dass man als Oxydations mittel Kupferoxyd verwendet. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Kohlenstoff- Doppelbindung des Ausgangsstoffes durch Anlagerung von Halogen der Oxydations wirkung entzieht und nach erfolgter Oxy dation mit halogenabspaltenden Mitteln behandelt. 5. Verfahren nach Patentanspruch und dem Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass man als halogenabspaltendes Mittel Zinkstaub und Essigsäure verwendet. 6. Verfahren nach Patentanspruch und dem Unteranspruch 4, dadurch gekennzeich net, dass man als halogenabspaltendes Mittel ein Alkalijodid verwendet. 7.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Kohlenstoff- Doppelbindung des Ausgangsstoffes durch Anlagerung von Halogenwasserstoff der Oxydationswirkung entzieht und nach er folgter Oxydation mit halogenwasserstoff abspaltenden Mitteln behandelt. B. Verfahren nach Patentanspruch und dem Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass man als halogenwasserstoffabspalten- des Mittel tertiäre Basen verwendet. 9.
    Verfahren nach Patentanspruch und dem Unteranspruch 7, dadurch gekennzeich net, dass man als halogenwasserstoffab- spaltendes Mittel Alkaliacetate verwendet. 10. Verfahren nach Patentansprucb, dadurch gekennzeichnet, dass man den Endstoff durch direkte Kristallisation reinigt. 11. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man den Endstoff durch Umsetzung mit Betonreagenzien und anschliessende hydrolytische Spaltung des Reaktionsproduktes reinigt. 12. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man den Endstoff durch Umsetzung mit Acylierungsmitteln und anschliessende hydrolytische Spaltung des Reaktionsproduktes reinigt.
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