CH210759A - Verfahren zur Darstellung eines Oxyketons der Androstanreihe. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung eines Oxyketons der Androstanreihe.

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CH210759A
CH210759A CH210759DA CH210759A CH 210759 A CH210759 A CH 210759A CH 210759D A CH210759D A CH 210759DA CH 210759 A CH210759 A CH 210759A
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ethyl
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androstandiol
purified
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Gesellschaft Fuer Chemis Basel
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Chem Ind Basel
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J1/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen, not substituted in position 17 beta by a carbon atom, e.g. estrane, androstane
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J75/00Processes for the preparation of steroids in general

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  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  Verfahren zur Darstellung eines     Ogyketons    der     Androstanreihe.       Es wurde gefunden,     dass    man zu einem       Ogyketon    der     Androstanreihe    gelangen kann,  wenn man auf ein     17-Äthyl-androstandiol-          (3,17)    der     Formel     
EMI0001.0009     
    ein     Oxydationsmittel    einwirken lässt.  



  Das so gewonnene     17-Äthyl-androstanol-          (17)-on-(3)    der Formel  
EMI0001.0013     
    bildet farblose Kristalle vom F.<B>137'.</B>  



  Wie Versuche ergaben, gelingt es leicht,  das     Oxyketon    entweder .durch direkte Kri  stallisation oder durch Bereitung schwer     Iös-          licher        Derivate    in reiner     Form    abzuscheiden.

      Solche schwer lösliche Derivate erhält man  zum Beispiel durch Umsetzung des     Ogy-          ketons    mit den üblichen Betonreagenzien     wie          ,Semicarbazid,        Thiosemicarbazid,        Hydroxyla-          min,        Aminoguanidin,        Phenylhydrazinen,    neu  tralen oder basischen     Acylhydraziden.    Zur  Reinigung und Trennung     erwies    sich auch  die     Acylierung    mit     Acylierungsmitteln        wie          Acetanhydrid,

          Benzoylchlorid,        Dinitroben-          zoylchlori4    als vorteilhaft. Durch Einwir  kung     hydrolytisch    wirkender     Mittel    werden       die    zwecks Reinigung des     Ogyyketons    her  gestellten Verbindungen wieder in     ihre    Kom  ponenten gespalten.  



  Geeignete     Oxydationsmittel    sind zum       Beispiel        6wertige    Chromverbindungen wie  Chromsäure in Eisessig,     ferner        Kupferoxyd,          Permanganat    und dergleichen.  



  Die erhaltene Verbindung ist am Kapau  nenkamm und auch an der Samenblase wirk  sam. Sie soll therapeutische Verwendung fin  den.  



  <I>Beispiel 1:</I>  3,06 g     17-Äthyl-3-cis-androstandiol-(3,17)     vom F.     143-14,4'    werden in 50 cm' Eisessig      gelöst und bei Zimmertemperatur tropfenweise  mit einer Lösung von 0;8 g     Chromtrioxyd    in  50 cm' Eisessig versetzt. Die Chromsäure  wird ziemlich rasch verbraucht. Man lässt  noch 3 Stunden bei Zimmertemperatur stehen,  giesst dann in Wasser, nimmt. das Reaktions  produkt in Äther auf, wäscht die Äther  lösung mit verdünnter Natronlauge und  Wasser und trocknet sie über wasserfreiem  Natriumsulfat. Aus der stark eingeengten  Ätherlösung     kristallisiert    das entstandene       17-Xthyl-androstanol-(17)-on-(3)    aus.

   Es  wird durch     Umkristallisieren    aus verdünntem  Alkohol gereinigt und schmilzt dann bei  137  .  



  <I>Beispiel 2:</I>  3,O6 g 17 -Äthyl - 3 -Irans -     androctandiol      (3,17) vom F. 204-205   werden in 50     ein'     Eisessig gelöst und bei Zimmertemperatur  tropfenweise mit einer Lösung von<B>0,8</B> g       Chromtrioxyd    in 50 cm' Eisessig versetzt.  Die Chromsäure wird ziemlich rasch ver  braucht. Man lässt noch 3 Stunden bei  Zimmertemperatur stehen, giesst dann in  Wasser, nimmt das Reaktionsprodukt in  Äther auf, wäscht die Ätherlösung mit ver  dünnter Natronlauge und Wasser und trock  net sie über wasserfreiem Natriumsulfat.

   Aus  der stark     eingeengten    Ätherlösung kristalli  siert das     entstandene        17-Äthyl-androstanol-          (17)-on-(3)    aus. Es wird durch     Umkristalli-          sieren    aus verdünntem Alkohol gereinigt und  schmilzt dann bei 137  .

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Verfahren zur Darstellung eines neuen Oxyketons der Androstanreihe, dadurch ge kennzeichnet, dass man auf ein 17-Xthyl- androstandiol-(3,17) der Formel EMI0002.0018 ein Oxydationsmittel einwirken lässt. Das so gewonnene 17-Äthyl-androstanol- (17)-on-(3) der Formel EMI0002.0022 bildet farblose Kristalle vom F.<B>1370.</B> Die erhaltene Verbindung ist am Kapau nenkamm und auch an der Samenblase wirk sam. Sie soll therapeutische Verwendung fin den. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet. dass man als Ausgangs stoff 17-Äthyl-3-cis-androstandiol-(3,17) verwendet. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Ausgangs stoff 17-Äthyl-3-trans-androstandiol-(3,17) verwendet. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Oxydations mittel Chromsäure verwendet. 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Oxydations mittel ein Permanganat verwendet. 5. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Oxydations mittel Kupferoxyd verwendet. 6.
    Zerfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man den Endstoff durch direkte Kristallisation reinigt. 7. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man den Endstoff durch Umsetzung mit Ketonreagenzien und anschliessende hydrolytische Spaltung des Reaktionsproduktes reinigt. B. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man den Endstoff durch Umsetzung mit Acylierungsmitteln und anschliessende hydrolytische Spaltung des Reaktionsproduktes reinigt.
CH210759D 1935-07-23 1935-07-23 Verfahren zur Darstellung eines Oxyketons der Androstanreihe. CH210759A (de)

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