CH208080A - Verfahren zur Darstellung eines Oxyketons der Androstanreihe. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung eines Oxyketons der Androstanreihe.

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CH208080A
CH208080A CH208080DA CH208080A CH 208080 A CH208080 A CH 208080A CH 208080D A CH208080D A CH 208080DA CH 208080 A CH208080 A CH 208080A
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oxyketone
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Gesellschaft Fuer Chemis Basel
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Chem Ind Basel
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J1/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen, not substituted in position 17 beta by a carbon atom, e.g. estrane, androstane
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J75/00Processes for the preparation of steroids in general

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Description


  Verfahren zur Darstellung eines     Oxykotons    der     Androstanreihe.       Es wurde gefunden,     dass    man zu einem       Oxyketon    der     Androstanreihe    gelangen kann,  wenn man auf eine     17-Methyl-androstaiidiol-          (3,17)    der Formel  
EMI0001.0008     
    ein Oxydationsmittel einwirken     lässt.     



  Das so gewonnene     17-Methyl-androstanol-          (17)-on-(3)    der Formel  
EMI0001.0012     
    bildet farblose Kristalle vom F.<B>1920.</B>  



  Wie Versuche ergaben, gelingt es leicht  das entstehende     Oxyketon    entweder durch    direkte Kristallisation oder durch Bereitung  schwer löslicher Derivate in reiner Form ab  zuscheiden. Solche schwer lösliche Derivate  erhält man zum Beispiel durch Umsetzung  des     Oxyketons    mit der) üblichen     Ketonrea-          genzien    wie     Semicarbazid,        Thiosemicarbazid,          Hydroxylamin,        Aminoguar.;

  din,        Phenylhydra-          zinen,    neutralen oder basischen     Acylhydra-          ziden.    Zur Reinigung und Trennung erweist  sich auch die     Acylierung    mit     Acylierungs-          mitteln    wie     Acetanhydrid,        Benzoylehlorid,          Dinitrobenzoyleblorid    als vorteilhaft, Durch  Einwirkung     hydrolytisch    wirkender Mittel  werden die zwecks Reinigung des     Oxyketons     hergestellten Verbindungen wieder in ihre  Komponenten gespalten.  



  Geeignete Oxydationsmittel sind zum Bei  spiel     6-wertige    Chromverbindungen wie Chrom  säure in Eisessig, ferner Kupferoxyd,     Per-          manganat    und     dergl.     



  Die erhaltene neue Verbindung zeichnet  sich durch hohe Wirksamkeit am     Kapaunen-          kamm    und an der Samenblase aus. Sie soll  therapeutische Verwendung finden.      <I>Beispiel<B>1:</B></I>  <B>3,06 g</B>     17-Alethyl-3-cis-androstaridiol-(3,17)     vom F.<B>185'</B> werden in<B>50</B> cm' Eisessig ge  löst und bei Zimmertemperatur tropfenweise  mit einer Lösung von<B>0,8 g</B>     Chromtrioxyd    in  <B>50</B>     em3    Eisessig versetzt.

   Die Chromsäure  wird ziemlich rasch verbraucht.     Alan        lässt     noch<B>3</B> Stunden bei Zimmertemperatur ste  hen, giesst dann in Wasser, nimmt das Reak  tionsprodukt in Äther auf, wäscht die Äther  lösung mit verdünnter     Natrotilauge    und Wasser  und trocknet sie über wasserfreiem Natrium  sulfat. Aus der stark eingeengten Ätherlösung  kristallisiert das entstandene     17-31ethyl-andr-o-          stanoi-(17).on-(3)    aus.

   Es wird durch     Um-          kristallisieren    aus verdünntem Alkohol ge  reinigt und schmilzt dann bei<B>192'.</B> Das in  üblicher Weise erhältliche     Semicarbazon     schmilzt nach dem     Uinkristallisieren    ans ab  solutem Alkohol bei<B>235'</B> unter Zersetzung.  <I>Beispiel 2:</I>  <B>3,06 g</B>     17-Methyl-3-trans-androstandiol-          (3,17)    vom F. 211-2120 werden in<B>50</B>     em3     Eisessig gelöst und bei Zimmertemperatur  tropfenweise mit einer Lösung von<B>0,8 g</B>       Chromtrioxyd    in<B>50</B>     em3    Eisessig versetzt.

   Die  Chromsäure wird ziemlich rasch     verbratieht.     Man     lässt    noch<B>3</B> Stunden bei     Zinriniertempe-          ratur    stehen, giesst dann in Wasser, nimmt  das Reaktionsprodukt     in    Äther auf, wäscht  die Ätherlösung mit verdünnter Natronlauge  und Wasser und     troektiet    sie über wasser  freiem Natriumsulfat. Aus der stark einge  engten     Ätherlbsung    kristallisiert das entstan  dene     17-#lethyl-aridrostanol-(17)-oii-(3)    ans.

    Es wird durch     Umkristallisieren    ans     verdünn-          tein    Alkohol gereinigt und schmilzt dann  bei<B>192 0.</B> Das in üblicher Weise erhältliche       Semicarbazon    schmilzt nach dem     Umkristal-          lisieren    aus absolutem Alkohol bei     235'    unter  Zersetzung.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Verfahren zur Darstellung eines neuen Oxyketons der Androstanreihe, dadurch ge- kennzeichnet, dass man auf ein 17-Methyl- atidrostandiol-(3"17) der Formel EMI0002.0038 ein Oxydatioiismi*ttel einwirken lässt. Das so gewonnene 17-Methyl-androstanol- (17)-oii-(3) der Forinel EMI0002.0044 bildet farblose Kristalle vom F.
    19211. Die erhaltene neue Verbindung zeichnet sieh durch hohe Wirksamkeit am Kapaunen- kamm und an der Sainenblase aus. Sie soll therapeutische Verwendung finden. UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Ausgangsstoff 17-Methyl-3-eis-atidrostandiol-(3,17) ver wendet. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Ausgangsstoff 17-Methyl-3-traits-aiidrostandiol-(3,17) ver wendet.
    <B>3.</B> Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Oxydations mittel Chromsäure verwendet. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, daG man den Endstoff durch direkte Kristalli-ation reinigt. <B>5.</B> Verfahren nach Patentansprucb, dadurch gekennzeichnet, dass man den Endstoff durch Umsetzung mit Ketonreagenzien und anschliessende hydrolytische Spaltung des Reaktionsproduktes reinigt.
CH208080D 1935-07-23 1935-07-23 Verfahren zur Darstellung eines Oxyketons der Androstanreihe. CH208080A (de)

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