CH228847A - Verfahren zur Herstellung eines Tetrakisazofarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Tetrakisazofarbstoffes.

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CH228847A
CH228847A CH228847DA CH228847A CH 228847 A CH228847 A CH 228847A CH 228847D A CH228847D A CH 228847DA CH 228847 A CH228847 A CH 228847A
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amino
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Gesellschaft Fuer Chemis Basel
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Chem Ind Basel
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    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C09—DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09B—ORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B35/00—Disazo and polyazo dyes of the type A<-D->B prepared by diazotising and coupling
    • C09B35/50—Tetrazo dyes

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
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Description


      Zusatzpatent    zum     Hauptpatent    Nr. 226016.    Verfahren zur Herstellung eines     Tetrakisazofarbstoffes.       Es     wunde        gefunden,        dass    man einen     neuen          Tetrakisazofarbstoff    erhält, wenn man :die       Diaminoverbindung,    die erhältlich     ist;

      durch       Verseifen        des        Disazofarbstoffes,    dem selbst er  hältlich ist durch     Vereinigen    von     3-Diazo,          ph        enyloxaminisäure    mit     1-Amino-3-methyl-          benzol,        Weiterdiazatieren        :

  des    so erhaltenen       Monoazofarbsto,ffes    und Vereinigen in     alk@ali-          schem        Meldium    mit der     2-Amino-5-oxynapli          th@alin-7-oulfo#nsäure,        tetrazotiert        und    mit  2 Mal     1,3-Dioxybenzol    vereinigt.  



  Der neue Farbstoff     bildet        ein        dunkles,          bronzierendes    Pulver, das     sich    in Wasser mit       rotvioletter,        in;        konzentrierter        Schwefelsäure     mit grüner Farbe löst. Der Farbstoff färbt  Baumwolle in     rotvioletten    Tönen, die durch       Behandeln        mit        Formaldehyd    oder mit     4-Ni-          tro,diazobienzo1        nachentwvekelt    werden können.

    Die     mit        4-Nitro,diazabenzol        erhaltenen    brau  nen Töne     sind        ,gut        waschecht    und, ,sowohl neu  tral     als    auch     alkalisch,    ausgezeichnet     ätzbar.            Beispiel:     18,0     Teilte    3     -Aminophenyloxaminsäure          werden;    in     bekannter    Weise     diazofiert;

      die       Diazolösung        wird        durch    Zusatz von 20 %     iger          Natriumacetatlösung        kongon#neutral        gestellt;

            .dann    wird eine     Lösung    von 10,7     Teilen        1-          Amino-3-methylbenzol,    gelöst in 50     Teilen          Was,s@er    mit     Hilfe    von 13     Teilen        30%igeLr          Salzsäure,        zugegeben.    Nach 24     Stunden    wird  der     unlösliche        Monoazofarbstoff        abfiltriert,

            .dann    mit 600     Teilen    Wasser     gut        verrühmt    und  durch     Zusatz    von     Natriumhydroxydlösung        in.          d"        Natriumselz        verwandelt.    Dann     werden          eine        Lösung    von 6,9     Teilen        Natriumnitrit        und     28     Teile    Salzsäure von 30% zugegeben.

   Das       Diazotierungs@gemisch    wird bei 8 bis 10        während    2 bis 21/     Stunden        ,gut    gerühmt und  dann zu     einer        Lösung        gegeben,,die    -durch Lö  sen von 23,

  9 Teilen     2-Amino-5-oxynaphtha-          lin-7-suMonsäuTe        unter    Zusatz von 30 Teilen       Natriumearbonat        bereitet        wurde.    Nach     mehr-          otündigem    Rühren     wind    der     Disazofarbstoff              aus,-gesalzen    und     abfiltriert.    Der     abfiltrierte     Farbstoff wird mit 1000 Teilen Wasser wie  der     angerührt,    zum Sieden     erhitzt        und    dann  mit 14,

  0 Teilen 30 %     iger        Natriumhydraxyd-          lösUng    versetzt und während 1 bis 11/2     Stun-          ,den    unter Rühren im Sieden erhalten.

   Hierauf  wird mit Salzsäure     neutralisiert,    auf 15      ab-          gekühlt"dieDiaminodisazofarbstofflösung    mit       einer    Lösung von 13,8 Teilen     Natriumnitrit     und 55 Teilen     Salzsäure    von<B>30%</B> versetzt  und bei 15      während    11/2 bis 2 Stunden     ge-          ruh        rt.     



  Die so erhaltene     Suspension        wird    in eine  Lösung eingerührt, die in 300     Teilen,    Wasser  22,0 Teile     1,3-Dioxybenzol        und    60 Teile     Na-          triumcarbonat    enthält. Man rührt einige  Stunden bei     Raumtemperatur,        neutralisiert     sorgfältig den .grössten     Teil,des        Alkalicarbo-          nates    mit     Salzsäure    und filtriert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Tetra- kisazofarbstoffes, dadurch gekennzeichnet, dass man die Diaminoverbindung, die erhält lich ist durch Verseifen des Disa.zofa_rbstoffes, der selbst erhältlich ist durch Vereinigen von 3-Diazophenyloxaminsäure mit 1-Amino-3- methylbenzol,
    Weiterdiazotieren des so er- haItenen lblon.oazofa.rbstoffes und Vereinigen in alkalischem Medium mit der 2-Amino-5- oxyn.a,phthalin-7-sulfonsäure, tetrazotiert und mit 2 Mol 1,3-Dioxyben.zol vereinigt. Der neue Farbstoff bildet ein, dunkles, bronzierendes Pulver, das sich in Wasser mit rotvioletter, in konzentrierter Schwefelsäure mit grüner Farbe löst.
    Der Farbstoff färbt Baumwolle in rotvioletten Tönen, die durch Behandeln mit Formaldehyd oder mit 4-Ni- trodiazobenzol nachentwickelt werden können. Die mit 4-Nitrodiazobenzol erhaltenen brau nen Töne sind gut waschecht und, sowohl neu tral als auch alkalisch, ausgezeichnet ätzbar.
CH228847D 1941-09-02 1941-09-02 Verfahren zur Herstellung eines Tetrakisazofarbstoffes. CH228847A (de)

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