CH232464A - Verfahren zur Darstellung eines substituierten Alkylendicarbonsäurediamides. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung eines substituierten Alkylendicarbonsäurediamides.

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CH232464A
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Ag J R Geigy
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    • C07C—ACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C233/00—Carboxylic acid amides
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    • C07C233/01—Carboxylic acid amides having carbon atoms of carboxamide groups bound to hydrogen atoms or to acyclic carbon atoms
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Description


  Verfahren zur Darstellung eines     substituierten        Alkylendicarbonsäurediamides.       Es wurde gefunden, dass substituierte       Alkylendicarbonsäureamide,    welche sich von       Alkylendicarbonsäuren,    die in der     Alkylen-          gruppe        mindestens    einen     kohlenstof'fgebunde-          nen,    organischen Rest enthalten, wovon jeder  nur mit     einem        Kohlenstoffatom    der     Alkylen-          gruppe    verbunden sein darf und sekundären,

         aliphatischen        bezw.        cycloaliphatischen,    min  destens 3     C-Atome    enthaltenden Aminen ab  leiten, therapeutisch sehr wertvolle Verbin  dungen darstellen. Für die     in    der     Alkylen-          gruppe    befindlichen,     kohlenstoffgebundenen     organischen Reste     kommen    in Frage:     alipha-          tische,        cycloaliphatische,        hydroaromatische,     aromatische und     heterocyclische    Reste;

   die  letzteren vier können direkt oder durch ein     ali-          phatisches    Bindeglied mit der     Alkylengruppe     verbunden sein. Ferner     können    zwei am glei  chen     C-Atom    der     Alkylengruppe    sitzende,       aliphatische    Reste durch Kohlenstoff- oder       I3eteroatombindung    ringförmig geschlossen  sein, wodurch besondere Formen der     cycloali-          phatischen,    hydroaromatischen oder hetero  cyclischenSubstitution der     Alkylengruppe     entstehen.

      Als substituierte     Alkylendicarbonsäuren     kommen beispielsweise in Frage:     Dimethyl-          malonsäure,        Methyl-äthylmalonsäure,        Di-          äthylmalonsäure,        Allyl-methylmalonsäure,          Propyl-methylmalonsäure,        Isopropyl-methyl-          malonsäure,        Isopropenyl-methylmalonsäure,          Isopropylidenmalonsäure,        a,a-Dimethylbern-          steinsäure,        a,a-Diäthylbernsteinsäure,

          a,a-          112ethyl-äthylbernsteinsäure,        Tetramethyl-          bernsteinsäure,        a-Methyl-ss-äthylbernstein-          säure,        ss;

  ss-Dimethylglutarsäure,        a,a-Dime-          thylglutarsäure,        a,a,a'-Trimethylglutarsäure,          a,a,ss-Trimethylglutarsäure,        Tetramethyladi-          pinsäure,        Cyclohegyl-,        Cyclohexyl-methyl-,          Cyölohegenyl-,        Cyclopentylen-,        Furfural-          malonsäure,        Cyclopropan-,        -butan-,        -pentan-,          -hegan-1,1-dicarbonsäure,

          Tetrahydropyran-          dicarbonsäure-(4,4),        N-Äthyl-    und     N-Cyclo-          hegyl    - 2,6 -     dimethylpiperidin    -     dicarbonsäure-          (4,4)    usw.  



  Die neuen im     Amidrest        disubstituierten          Alkylendicarbonsäurediamide    werden erhal  ten,     indem    man nach üblichen     Verfahren          Alkylendicarbonsäuren    gemäss obiger     Defini-          tion        bezw.    deren     funktionelle    Derivate, wie      beispielsweise ihre     Halogenide,    Ester oder       Anhydride    auf sekundäre     aliphatische        bezw.          cycloaliphatische    Amine,

   welche mindestens  3     C-Atome    enthalten oder deren Salze, in  An- oder Abwesenheit von Lösungsmitteln,  von Kondensationsmitteln sowie von säure  bindenden Mitteln einwirken lässt.  



       Als        Kondensationsmittel    verwendet man  vorteilhaft     Phosphorhalogenide,        Phosphor-          pentoxyd,        Thionylchlorid,        Phosgen    usw.  



  Ein anderes Verfahren besteht darin, dass  man die Salze der definierten     Dicarbonsäu-          ren    auf solche     Carbaminsäurehalogenide,    die  sich von sekundären, mindestens 3     C-Atome     enthaltenden     aliphatischen        bezw.        cycloali-          phatischen    Aminen ableiten, einwirken lässt.

    Ferner kann man in bestimmten Fällen auch  von den den     C-substituierten        Dicarbonsäure-          amiden        zugrundeliegendenVerbindungen,    wie  der     Amide    der     Malonsäure,    Bernsteinsäure  <B>USW.,</B> ausgehen und in diese die     C-Substi-          tuenten    am     Alkylenrest    der     Dicarbonsäuren     einführen.

   Auch in     Amide,    die man statt mit       sekundären    Aminen mit niedriger substituier  ten Basen hergestellt hat, kann man die  fehlenden     Substituenten    nachträglich einfüh  ren (siehe     Titherley,    J.     Chem.        Soc.    London,  79, 391, 1901).  



  Die neuem Verbindungen sollen therapeu  tische Verwendung finden, insbesondere als       Analeptica;    zum Teil eignen sie sich auch  zur Verwendung als Lösungsvermittler.  



  Gegenstand vorliegenden Patentes ist ein  Verfahren zur Herstellung von     a-Methyl-a-          isopropenylmalonsäure-tetraäthyldiamid,    wel  ches dadurch gekennzeichnet ist, dass man  auf zwei     Mol    einer Verbindung, welche den       Diäthylaminrest    abgeben kann, ein     Mol    eines  funktionellen Derivates der     a-111ethy        l-a-iso-          propenylmalonsäure    einwirken     lässt.       Die neue Verbindung schmilzt bei 48 bis  49' und soll therapeutische Verwendung  finden.  



  <I>Beispiel:</I>  158 Teile     a-Methyl-a-isopropenylmalon-          säure    werden mit 417 Teilen     Phosphorpenta-          chlorid    versetzt und das Ganze auf 50  er  wärmt. Nach Beendigung der Reaktion wird  das     Phosphoroxychlorid    entfernt und das       Carbonsäurechlorid    destilliert,     Kp"    75 bis  80 . Dann wird das Säurechlorid unter guter  Kühlung zu einem kleinen Überschuss von       Diäthylamin    in trockenem Äther getropft.

    Das ausgeschiedene     Diäthylaminchlorhydrat     wird abgesaugt, der     Rückstand    nach dem  Verjagen des Lösungsmittels mittels Lauge  oder Pottasche vom restlichen     Diäthylamin-          chlorhydrat    befreit und schliesslich im Hoch  vakuum rektifiziert,     Kpo,"    109-110 . Aus       Petroläther    umkristallisiert schmilzt das neue       Amid    bei 48-49 ; es ist in Wasser zu zirka       47o,    in Äther leicht löslich.  



  Zum gleichen Endprodukt gelangt man  auch durch Erwärmen des     Natriumsalzes    der       Methyl-isopropenylmalonsäure    mit zwei     Mol          Diäthylcarbaminsäurechlorid.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von a-Methyl-a- isopropenylmalonsä ure-tetraäthyldiamid, da durch gekennzeichnet, dass man auf zwei Mol einer Verbindung, welche den Diäthylamin- rest abgeben kann, ein Mol eines funktionel len Derivates der a-Methyl-a-isopropenyl- malonsäure einwirken lässt. Die neue Verbindung schmilzt bei 48 bis 49 und soll therapeutische Verwendung finden.
CH232464D 1942-12-18 1942-12-18 Verfahren zur Darstellung eines substituierten Alkylendicarbonsäurediamides. CH232464A (de)

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