CH245915A - Verfahren zur Herstellung eines N-substituierten Imino-di-fettsäureamids. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines N-substituierten Imino-di-fettsäureamids.Info
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Description
Verfahren zur Iierstellung eines N-substituierten Imino-di-fettsäureamideg Gegenstand vorliegenden Patentes ist ein Verfahren zur Herstellung eines N-substi- tuierten Imino-di-fettsäureamides. Das Ver fahren ist dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der Formel
EMI0001.0011
mit einer Verbindung der Formel
EMI0001.0013
wobei X und Y bei der Reaktion sich abspal tende Reste bedeuten, zum N-(n-Butyl)
- imino- a,a'- dipropionsäure-bis - dimethylamid umsetzt.
Als Verbindung der Formel
EMI0001.0021
kommt die N-(n-Butyl)-imino-a-propionsäure- dimethylamid-a'-propionsäure in Frage, wei terhin ihre Salze, ihre reaktionsfähigen funktionellen Derivate, wie z. B. ihre Ester mit niedrig molekularen Alkoholen, ihre Säurehalogenide usw.
Als Verbindungen der Formel
EMI0001.0028
seien genannt: Dimethylamin bezw. seine Salze und Dimethylcarbamin-säurehalogenide.
Die Kondensation kann in An- oder Ab wesenheit von Verdünnungsmitteln oder Kon densationsmitteln erfolgen.
Die neue Verbindung soll als Arzneimittel Verwendung finden.
Beispiel <I>1:</I> 34,4 Teile a-(n-Butyl)-amino-propionsäure- dimethylamid werden in 200 Teilen Anisol gelöst und zum Sieden erhitzt. Dann werden 18 Teile a-Brompropionsäure-äthylesterunter Rühren zugetropft und däs Ganze einige Stunden. unter Rückfluss gekocht.
Nach dem Erkalten wird das abgeschiedene a-(n-Butyl)- amino-propionsäure - dimethylamid - bromhy- drat abfiltriert,und dieAnisollösungwirdmit Salzsäure ausgeschüttelt.
Nach Abtrennen des organischen Lösungsmittels wird die salz saure Lösung mit Kaliumhydroxyd gesättigt und der N- (n-Butyl) -imino - a,a'- dipropion- säure-dimethylamid-äthylester in Xylol auf genommen. Nach Abdestillieren des Xylols wird die rohe Base mehrere Stunden mit kon zentrierter Salzsäure unter Rückfluss gekocht.
Die erhaltene Lösung wird zur Trockne ein gedampft und mit der berechneten Menge Phosphorpentachlorid einige Zeit auf 50 er hitzt. Nach Abdestillieren des Phosphoroxy- chloridswird das Chlorhydrat des N-(n-Butyl) imino-a,a'-dipropionsäure-dimethylamid-chlo- rids in 20 Teile Dymethylamin, gelöst in 100 Teilen Benzol, eingetragen, so dass die Tem peratur 10 nicht übersteigt. Nach einigem Rühren wird vom Dimethylamin-chlorhydrat abgesaugt,
das Benzol abdestilliert und der Rückstand im Hochvakuum rektifiziert. Das N-(n-Butyl)-imino-a,a'-dipropionsäure- bis-dimethylamid ist ein fast farbloses 01, das bei 132 bis 135 unter 0,09 mm Druck siedet, in Wasser und organischen Lösungs mitteln löslich ist und mit Säuren lösliche Salze liefert.
Beispiel <I>2:</I> 34,4 Teile a-(n-Butyl)-amino-propion- säure-dimethylamid werden in 200 Teilen Anisol gelöst und zum Sieden erhitzt. Dann werden 18 Teile a-Brompropionsäure-äthyl- ester unter Rühren zugetropft und das Ganze einige Stunden unter Rückfluss gekocht.
Nach dem Erkalten wird das abgeschiedene a (n-Butyl)-amino-propionsäure-dimethylamid- bromhydrat abfiltriert, und die Anisollösung wird mit Salzsäure ausgeschüttelt. Nach Ab trennen des organischen Lösungsmittels wird die salzsaure Lösung mit Kaliumhydroxyd gesättigt und der N-(n-Butyl)-imino-a,ä - dipropionsäure-dimethylamid-äthylester in Xylol aufgenommen.
Nach Abdestillieren des Xylols wird die rohe Base mehrere Stunden mit konzentrierter Salzsäure unter Rückfluss gekocht. Die erhaltene Lösung wird zur Trockne eingedampft und in der berechneten Menge Soda gelöst und wieder zur Trockne eingedampft. Das fein gepulverte, staub trockene N-(n-butyl)-imino-a-propionsäure- dimethyla.mid-a'-propionsaure Natrium wird mit überschüssigem Dimethylcarbaminsäure- chlorid kurze Zeit auf 150 bis 160 er hitzt.
Nach dem Abkühlen wird in Salz säure aufgenommen, ausgeäthert, die wäss- rige Lösung mit Kaliumhydroxyd über sättigt und das N - (n-Butyl) - imino <I>-</I> a,a' - dipropionsäure-bis-dimethylamid in Xylol aufgenommen. Durch Destillation im Hoch vakuum lässt sich die Substanz als fast farb loses 01 vom Siedepunkt 132 bis 135 unter 0,09 mm Druck erhalten; sie ist leicht lös lich in Wasser und organischen Lösungs mitteln und bildet mit Säuren lösliche Salze.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines N-substi- tuierten Imino-di-fettsänreamides, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der Formel EMI0002.0084 mit einer Verbindung der Formel EMI0002.0086 wobei X und Y bei der Reaktion sich ab spaltende Reste bedeuten, zum N-(n-Butyl)- imino <I>- a, a'-</I> dipropions äure - bis'- dimethylamid umsetzt.Die neue Verbindung bildet ein fast farb loses 01 vom Siedepunkt 132 bis 135 unter einem Druck von 0,09 mm Hg. Sie ist in Wasser und organischen Lösungsmitteln löslich und bildet mit Säuren wasserlösliche Salze. UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man N-(n-Butyl)- imino - a - propionsäure - dimethylamid-a'-pro- pionsäurechlorid mit Dimethylamin.umsetzt. 2.Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man N-(n-butyl)- imino - a - propionsäure- dimethylamid-a'-pro- pionsaures Natrium mit Dimethylcarbamin- säurechlorid umsetzt.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH245915T | 1943-05-13 | ||
| CH242951T | 1943-05-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH245915A true CH245915A (de) | 1946-11-30 |
Family
ID=25728779
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH245915D CH245915A (de) | 1943-05-13 | 1943-05-13 | Verfahren zur Herstellung eines N-substituierten Imino-di-fettsäureamids. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH245915A (de) |
-
1943
- 1943-05-13 CH CH245915D patent/CH245915A/de unknown
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