CH274659A - Verfahren zur Herstellung eines Cholatriens. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Cholatriens.

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CH274659A
CH274659A CH274659DA CH274659A CH 274659 A CH274659 A CH 274659A CH 274659D A CH274659D A CH 274659DA CH 274659 A CH274659 A CH 274659A
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CH
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cholatriene
carboxylic acid
oxy
oxy group
radical
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English (en)
Inventor
Aktiengesellschaft Ciba
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Ciba Geigy
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J71/00Steroids in which the cyclopenta(a)hydrophenanthrene skeleton is condensed with a heterocyclic ring
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J75/00Processes for the preparation of steroids in general
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J9/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen substituted in position 17 beta by a chain of more than two carbon atoms, e.g. cholane, cholestane, coprostane

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
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Description


  Verfahren     zur    Herstellung eines     Cholatriens.       Das vorliegende Patent betrifft ein Ver  fahren zur     Herstellung    eines     Cholatriens,     welches dadurch gekennzeichnet ist, dass man  eine Verbindung der Formel  
EMI0001.0005     
    worin R einen durch Hydrolyse in die     Oxy-          gruppe        überführbaren    Rest, wie eine     Acyl-          oxygruppe,    bedeutet, mit einem     Carbonsäure-          derivat,    das den Rest
EMI0001.0013  
   enthält,  unter Belichtung behandelt,

   anschliessend aus  der erhaltenen Verbindung unter     Bildung    je  einer Doppelbindung in den Stellungen 5,6  und 20,22 Halogenwasserstoff abspaltet und       Ii    mit einem     hydrolysierenden        3Tittel    in die       Oxygruppe    überführt.  



  Das so erhaltene 4     S.2O.23-3-Oxy-24,24-diphe-          nyl-cholatrien    ist neu. Es schmilzt, umkristalli  siert aus     Hexan,    bei 136 bis 1400 und aus  Feinsprit bei 162 bis 1660 und soll als Zwi  schenprodukt Verwendung finden.  



  Als     Carbonsäurederivate,    die den Rest  
EMI0001.0023  
   enthalten, verwendet man  zum Beispiel     N-Halogen-succinimide,        -phthal-          imide,        -parabansäuren,        -cyanursäuren,        -hydan-          toine    oder     -barbitursäuren,    ferner entspre-         ehende    Derivate von primären oder     sekun-          dären        Carbonsäureamiden,wie    von     Acetamid,

            Propionamid    oder     Diacetamid,    oder von     Car-          bonsäurearyl-amiden,    z. B. von     kernhaloge-          nierten    oder -nitrierten     Acetaniliden    und       Benzaniliden.    Bei der     Halogenierung    arbeitet  man zweckmässig in     inerten        Lösungs-    bzw.

    Verdünnungsmitteln, wie     Tetrachlorkohlen-          stoff,    Chloroform, Benzol,     Cyclohexan,        Me-          thylcyelohexan,        Äthyläther    oder     Dioxan.    Für  die Belichtung können verschiedene Licht  duellen mit und ohne ultravioletten Anteil  verwendet werden, wie z. B. Licht von Glüh  lampen, Quarzlampen, Bogenlampen, aber  auch starkes natürliches Licht, wie direktes  Sonnenlicht. Die Abspaltung von Halogen  wasserstoff wird zum Beispiel durch Erhitzen  und/oder Behandeln mit Halogenwasserstoff  abspaltenden Mitteln durchgeführt.

           Beispiel:       10 Gewichtsteile     423-3-Acetoxy-5-chlor-          24,24-diphenylcholen    vom F. 178 bis 1810  (hergestellt zum Beispiel aus     ds-3-Oxy-cho-          lensäure-methylester    durch Umsetzung mit       Phenylmagnesiumhalogenid,    partielle     Acety-          lierung    des erhaltenen     Carbinols    mit Essig  säureanhydrid in der Kälte, Abspaltung der  tertiären     Hydroxylgruppe    durch Kochen in  Eisessig und     Absättigen    der     Doppelbindung     in.

       5-Stellung    mit Chlorwasserstoff)     und    3,1  Gewichtsteile     N-Brom-succinimid    werden in  150     Volumteilen        Tetrachlorkohlenstoff        unter     Belichtung mit einer starken Glühlampe zum      Sieden erhitzt. Nach wenigen Minuten ist die  Reaktion beendet. Die     Lösung    wird nun mit  Eiswasser abgekühlt und das gebildete     Siic-          cinimid        abgenutscht.     



  Zur     Abspaltung    von Bromwasserstoff und  Chlorwasserstoff versetzt man das klare Fil  trat mit     Dimethylanilin,    destilliert den Tetra  chlorkohlenstoff ab     und    erhitzt die einge  engte Lösung kurze Zeit zum Sieden. Hier  auf wird in Äther aufgenommen, das     Di-          methylanilin    durch Ausschütteln mit Salz  säure und Wasser entfernt und die ätherische       Lösung        getrocknet    und eingedampft.  



  Zur     Verseifung        wird    der     Rückstand,    wel  cher das rohe     45,20,23-3-Acetoxy-24,24-diphe-          nyl-cholatrien    enthält, in 100     Volumteilen     Äthanol mit 3 Gewichtsteilen     Kaliumhydroxyd     45 Minuten lang am     Rückfluss        gekoeht,    die  Lösung im Vakuum eingedampft     und    der    Rückstand in ätherischer Lösung mit Wasser  gewaschen. Nach dem Trocknen und Ein  dampfen erhält man das rohe     45.20.23-3-Oxy-          24,24-diphenyl-cholatrien.     



  Dieses wird in warmem     Hexan    gelöst und  die Lösung abgekühlt, wobei sich allmählich  das kristallisierte     Trien    abscheidet. Aus     Hexan     erhält man Kristalle vom F. 136 bis 1400 und  aus Feinsprit Nadeln vom F. 162 bis<B>1660.</B>  Eine weitere Menge des     Triens    kann zum Bei  spiel durch     Chromatographieren    der in     Hexan     gelösten Mutterlaugen über Aluminiumoxyd  isoliert werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Chola- triens, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der Formel EMI0002.0032 worin Reinen durch Hydrolyse in die Oxy- gruppe überführbaren Rest bedeutet, mit einem Carbonsäurederivat, das den Rest EMI0002.0037 enthält, -unter Belichtung be handelt, anschliessend aus der erhaltenen Ver bindung unter Bildung je einer Doppelbin dung in den Stellungen 5,6 und 20,
    22 Halo genwasserstoff abspaltet und R mit einem hydrolysierenden Mittel in die Oxygruppe überführt. Das so erhaltene d 5.20,23-3-OXy-24,24-diphe- nylcholatrien ist neu. Es schmilzt, umkristalli siert aus Hexan, bei 136 bis 1400 und aus Feinsprit bei 162 bis 1660 und soll als Zwi schenprodukt Verwendung finden. UNTERANSPRUCH: Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Carbonsäure- derivat, das den Rest ent hält, N-Brom-suecinimid EMI0002.0049 verwendet wird.
CH274659D 1945-04-13 1945-04-13 Verfahren zur Herstellung eines Cholatriens. CH274659A (de)

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