CH274663A - Verfahren zur Herstellung eines Choladiens. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Choladiens.

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CH274663A
CH274663A CH274663DA CH274663A CH 274663 A CH274663 A CH 274663A CH 274663D A CH274663D A CH 274663DA CH 274663 A CH274663 A CH 274663A
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CH
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production
choladiene
radical
carboxylic acid
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English (en)
Inventor
Aktiengesellschaft Ciba
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Ciba Geigy
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J71/00Steroids in which the cyclopenta(a)hydrophenanthrene skeleton is condensed with a heterocyclic ring
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J75/00Processes for the preparation of steroids in general
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J9/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen substituted in position 17 beta by a chain of more than two carbon atoms, e.g. cholane, cholestane, coprostane

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Description


  Verfahren zur Herstellung eines     Choladiens.       Das vorliegende Patent betrifft ein Ver  fahren zur Herstellung eines     Choladiens,    wel  ches     dadurch    gekennzeichnet ist, dass man  eine Verbindung der Formel  
EMI0001.0004     
    worin R einen durch Hydrolyse in die     Oxy-          gruppe        überführbaren    Rest, wie eine     Acyloxy-          gruppe,    darstellt, mit einem     Carbonsäure-          derivat,    das den Rest
EMI0001.0012  
   ent  hält, unter Belichtung behandelt,

   anschlie  ssend aus der erhaltenen Verbindung Halogen  wasserstoff abspaltet und die Reste R mit       hydrolysierenden    Mitteln in     Oxydgruppen     überführt.  



  Das so erhaltene     d2o.23-3,12-Dioxy-24,24-di-          phenyl-choladien    ist. neu. Es schmilzt bei 1240  und soll als     Zwischenprodukt    Verwendung  finden.  



  Als     Carbonsäurederivate,    die den Rest  
EMI0001.0019  
   enthalten, verwendet man  zum Beispiel     N-Halogen-succinimide,        -phthal-          imide,        -parabansäuren,        -cyanursäuren,        -hydan-          toine    oder     -barbitursäuren,    ferner entspre  chende Derivate von primären oder sekun  dären     Carbonsäureamiden,    wie von     Acetamid,          Propionamid    oder     Diacetamid,    oder von Car-         bonsäurearyl-amiden,    z.

   B. von     kernhaloge-          nierten    oder -nitrierten     Acetaniliden    und     3s          Benzaniliden.    Bei der     Halogenierung    arbeitet  man zweckmässig in     inerten        Lösungs-        bzw.          Verdünnungsmitteln,        -wie        Tetrachlorkohlen-          stoff,    Chloroform, Benzol,     Cyclohexan,        Me-          tliylcyclohexan,

          Äthyläther    oder     Dioxan.    Für 40  die     Belichtung    können verschiedene Licht  quellen mit und ohne ultravioletten Anteil  verwendet werden, wie z. B. Licht von Glüh  lampen, Quarzlampen, Bogenlampen, aber  auch starkes natürliches Licht, wie direktes 45  Sonnenlicht. Die Abspaltung von Halogen  wasserstoff unter Bildung einer Doppelbin  dung in     20,22-Stellung    wird zum Beispiel  durch Behandeln mit Halogenwasserstoff ab  spaltenden Mitteln oder aber durch     Erhitzen    so  durchgeführt.  



  <I>Beispiel:</I>  Man übergiesst 100 Gewichtsteile     423-3,12-          Diacetoxy-24,24-diphenyl-cholen    und 30 Ge  wichtsteile     N-Brom-succinimid    mit 1000     Vo-        5s          lumteilen    reinem     Tetrachlorkohlenstoff    und  erhitzt unter starker Bestrahlung am Rück  flusskühler (mit     Calcium-chlorid-Verschluss)     zum Sieden. Nach kurzem Kochen entwickelt  sich Bromwasserstoff. Das Reaktionsgemisch so  wird     ungefähr    4 weitere Stunden bis zum  Aufhören der     Bromwasserstoffentwicklung     erhitzt.

   Nach dem Abkühlen putscht man das       Succinimid    ab, dampft das Filtrat ein und  löst den Rückstand in Aceton auf, wobei das     6s     <B>,120,23-3,12</B>     -Diacetoxy-24,24-diphenyl-choladien     auskristallisiert (75,4     Gewichtsteile).    Das aus      Aceton     umkristallisierte    reinste     Dien-diacetat     schmilzt bei 144 bis     1461    und erstarrt dann  wieder zu     kleinen    Nadeln, -um erneut und end  gültig bei 1840 zu schmelzen.

   Die     eingedampf-          ten    Mutterlaugen werden mit 30     Volumteilen          Dimethylanilin    10 Minuten lang gekocht, die       abgekühlte        Lösung    dann mit Äther verdünnt  und das     Dimethylanilin    durch Ausschütteln  mit Salzsäure und Wasser entfernt.

   Die äthe  rische Lösung wird hierauf mit Natriumsul  fat getrocknet, eingedampft und der Rück  stand eine Stunde auf dem Wasserbad mit  50     Volumteilen        Pyridin        und    30     Voluunteilen          Acetanhydrid        reacetyliert.    Nach dem Ein  dampfen der     Lösung    im Vakuum nimmt man  das zurückbleibende Öl in Äther auf, wäscht  die     ätherische    Lösung mit Salzsäure und  Wasser, trocknet und dampft sie ein.

   Aus  Aceton     und    etwas Wasser kristallisieren wei  tere 6,4 Gewichtsteile des     Dien-diacetats.    Die  totale Ausbeute     beträgt    somit     821/o    der Theo  rie.  



  Zwecks vollständiger     Verseifung    werden  10     Gewichtsteile    des erhaltenen     Dien-diacetats     vom F. 144 bis 1460 bzw. 1840 mit 4 Gewichts  teilen     Kaliumhydroxyd    in 250     Voliunteilen     wässerigem Äthanol 2 Stunden     -unter    Rück  fluss erhitzt. Man dampft hierauf die Reak  tionslösung im Vakuum ein und nimmt den  Rückstand in Äther auf. Die mit Wasser ge  waschene und mit Natriumsulfat getrocknete  ätherische     Lösung    wird mit etwas Kohle be  handelt und dann durch eine mit wenig     Alu-          miniiunoxyd        gefüllte    Säule fliessen gelassen.

    Der Rückstand der eingedampften Lösung  kristallisiert aus Methanol in feinen wasser-         haltigen    Nadeln. Das so erhaltene     420.23-3,1.2-          Dioxy-24,24-diphenylcholadien    schmilzt un  scharf bei 1240.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Chola- diens, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der Formel EMI0002.0039 worin R einen durch 1-lydrolyse in die OxZ-- gruppe überführbaren Rest darstellt, mit einem Carbonsäurederivat, das den Rest EMI0002.0045 enthält, unter Belichtung be handelt, anschliessend aus der erhaltenen Ver bindung Halogenwasserstoff abspaltet und die Reste R mit hydrolysierenden Mitteln in Oxy- gruppen überführt.
    Das so erhaltene 4 20.23_3,12-Dioxy-24,24-di- phenyl-choladien ist neu. Es schmilzt bei 1240 und soll als Zwischenprodukt Verwendung finden. UNTERANSPRUCH: Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Carbonsäure- derivat, das den Rest EMI0002.0055 ent hält, N-Brom-succinimid verwendet wird.
CH274663D 1945-04-13 1945-04-13 Verfahren zur Herstellung eines Choladiens. CH274663A (de)

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CH274663T 1945-04-13

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