CH278456A - Verfahren zur Herstellung eines Pregnans. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Pregnans.

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CH278456A
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carboxylic acid
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oxy
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Aktiengesellschaft Ciba
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Ciba Geigy
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    • C07—ORGANIC CHEMISTRY
    • C07J—STEROIDS
    • C07J71/00—Steroids in which the cyclopenta(a)hydrophenanthrene skeleton is condensed with a heterocyclic ring
    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C07—ORGANIC CHEMISTRY
    • C07J—STEROIDS
    • C07J7/00—Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen substituted in position 17 beta by a chain of two carbon atoms
    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C07—ORGANIC CHEMISTRY
    • C07J—STEROIDS
    • C07J75/00—Processes for the preparation of steroids in general

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Description


  Verfahren zur Herstellung eines     Pregnans.       Das vorliegende Patent betrifft ein Ver  fahren zur Herstellung eines     Pregnans,    wel  ches dadurch gekennzeichnet ist, dass man  eine Verbindung der Formel  
EMI0001.0003     
    wobei     1Z    einen durch Hydrolyse in die     Oxy-          gruppe        überführbaren    Rest, wie eine     Acyl-          oxygruppe,    bedeutet und das     C-Atom    in 24  Stellung z.

   B.     H-Atome,        aliphatische,    aroma  tische oder     hydroaromatische    Reste tragen  kann, mit einem     Carbonsäurederivat,    das den  Rest
EMI0001.0015  
   enthält., unter Belich  tung behandelt, anschliessend aus der erhal  tenen Verbindung Halogenwasserstoff ab  spaltet, die Seitenkette     oxydativ    zum     20-          Keton    abbaut und R mit, einem     hydrolysie-          renden    Mittel in die     Oxygruppe    überführt.  



  Das so erhaltene     3-Oxy-12-Acetoxy-20-          keto-pregnan        ist    bekannt. Es soll als Zwi  schenprodukt.     Verwendung    finden.  



  Als     Carbonsäurederivate,    die den Rest  
EMI0001.0027  
   enthalten, verwendet man  z. B.     N-Halogen-suecinimide,        -phthalimide,          -parabansäuren,        -cyanursäuren,        -hydantoine     oder     -barbitursäuren,    ferner entsprechende    Derivate von     primären    oder sekundären     Car-          bonsäureamiden,    wie von     Aeetamid,        Propion-          amid    oder     Diacetamid,

      oder von     Carbon-          säurearyl-a.miden,    z. B. von     kernhalogenierten     oder -nitrierten     Acetaniliden    und     Benzanil-          iden.    Bei der     Halogenierung    arbeitet man  zweckmässig in     inerten        Lösungs-        bzw.    Ver  dünnungsmitteln, wie     Tetraehlorkohlenstoff,     Chloroform, Benzol,     Cyclohexan,        Methylcyelo-          hexan,

          Äthyläther    oder     Dioxan.    Für die Be  lichtung können verschiedene     Liehtqüellen     mit. und ohne ultraviolettem Anteil verwendet  werden, wie Licht von     Glühlampen,    Quarz  lampen, Bogenlampen, aber auch starkes na  türliches Licht, wie direktes Sonnenlicht. Die       Abspaltung    von Halogenwasserstoff unter  Bildung einer Doppelbindung in     20,2--.Stel-          lung    wird z. B. durch Behandeln mit Halogen  wasserstoff abspaltenden Mitteln oder aber  durch Erhitzen     durchgeführt.     



  Der     oxy        dative    Abbau der     Seitenkette     kann mit verschiedenen. Oxydationsmitteln  durchgeführt werden. Genannt sei hier bei  spielsweise die Oxydation mittels einer Ver  bindung des 6wertigen Chroms, wie Chrom  säure, mit     Permanganat,    die     Ozonisierung     und Spaltung der     Özonide,    die     Einwirkung     von Peroxyden, wie     Benzopersäure,        Phthal-          monopersäure    oder Wasserstoffsuperoxyd,  vorteilhaft in Gegenwart von     Osmiumtetroxyd,

       und die Spaltung der bei der Hydrolyse der       Oxy    dringe oder durch direkte Anlagerung  zweier     Hydroxylgruppen    an die Doppelbin-           Jung    entstandenen     Glykole,    z. B. mittels  Chromsäure,     Bleitetra.aeetat    oder     Perjod-          säur    e.  



  <I>Beispiel:</I>  Man übergiesst 100 Gewichtsteile     -#l*' -3,12-          Diac.etoxy-24,24-diphenyl-cholen    und 30 Ge  wichtsteile     N-Brom-succiuiimid    mit. 1000     Vo-          dumteilen    reinen.     Tetraehlorkohlenstoff    und  erhitzt unter starker     Bestrahlung    am Rück  flusskühler mit     Calcium-chlorid-Verschluss    zum  Sieden. Nach kurzem Kochen     entwickelt    sich  Bromwasserstoff.

   Das Reaktionsgemisch wird       ungefähr        -1    weitere     Stunden,    bis     zum    Auf  hören der     Broiuwasserstoff-Entwieklung,    er  hitzt. Nach dem Abkühlen     nutseht    man das       Succinimid    ab, :dampft das Filtrat ein und  löst den Rückstand in Aceton auf, wobei das       j20,23-3,12    -     Diacetoxy-24,24-diphenyl-choladien     auskristallisiert (75,4 Gewichtsteile).

   Das aus  Aceton     umkristallisierte    reinste     Dien-acetat     schmilzt bei     144-146     und erstarrt. dann wie  der zu kleinen Nadeln, um erneut und end  <U>g</U>ültig bei     184     zu schmelzen.

   Die     eingedampf-          ten        Mutterlaugen    werden mit 30     Volumteilen          Dimethylanilin    10     Minuten    lang gekocht, die       abgekühlte    Lösung .dann mit Äther verdünnt  und     das        Dimethy        lanilin    durch Ausschütteln       mit    Salzsäure und Wasser entfernt. Die äthe  rische Lösung wird hierauf mit Natriumsulfat.

    getrocknet, eingedampft und der     Riiekstand     eine Stunde auf dem Wasserbad     mit.    50 V o  lumteilen     Piridin    und 30     Volumteilen        Acet:

            anhydrid        reaeetyliert.    Nach dem     Eindampfen     Gier Lösung im Vakuum nimmt. man das     vu-          rüekbleibencle    öl in Äther auf, wäscht die  ätherische     Lösung    mit Salzsäure und Wasser,  trocknet und dampft sie ein.

       Aus    Aceton und  etwas Nasser kristallisieren weitere 6,4 Ge  wichtsteile des     Dien-diacetates.    Die totale       Ausbeute        beträgt        somit        82%        der        Theorie.       10     Gewichtsteile    des so erhaltenen Dien  diacetates werden     mit    6 Gewichtsteilen     Chrom-          trioxyd        in        100        Voluinteilen        80 ioiger     und 10     Volumteilen    

      Äthylenehlorid    20       Stunden    bei     15=30         stehengelassen.    Den       ChromsäureTberschuss    zersetzt man dann mit  etwas     Bisulfitlösung    und engt die     Lösung    auf    Wasserzusatz im     Vakuum    ein. Nun wird der       Rückstand    mit     Äther    extrahiert und die  ätherische     Lösung    mit     verdünnter    Sololösung  und     Wasser        gewaschen,    getrocknet und ein  gedampft.

   Aus dem Rückstand trennt     man    in  an sich bekannter Weise mit Hilfe von     Gi-          rard-P-Reagens    (Chlorid des     Pyridiniumessig-          säurehvdrazids)    die     Ketone    ab.  



  Den     Keton-Anteil    löst     inan    in Methanol  und lässt ihn 20 Stunden mit. einem     über-          schuss    an     wässeriäer        Kaliumearbonatlösung     bei 20  stehen. Die     Lösung    engt. man hierauf  im Vakuum ein     und    schüttelt den Rückstand  mit. Äther aus. Die ätherische     Lösung        wäscht     man mit Wasser, trocknet. sie und dampft sie  ein.

   Aus     Äther    oder aus     Isopropylätlier        erhält     man aus dem     Ritekstand    kristallines     3-Oxy-          12-aeetoxy-20-keto-pregnan    vom Schmelz  punkt     9-08-2100.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von 3-Oxy-12- acetoxy-20-heto-pren-tin, dadureli gekenn zeichnet, dass man eine Verbindung der Formel.
    EMI0002.0110 worin R einen durch Hydrolyse in die Oxy- gruppe überführbaren Rest bedeutet, mit einem Carbonsäurederieat, das den Rest EMI0002.0117 enthält., unter Belielitun irr be handelt, anschliessend aus der erhaltenen Ver bindung Halogenwasserstoff abspaltet, die Seitenkette oxydativ zum 20-Keton abbaut und R.
    mit einem hydrolysierenden Mittel in die Oxygruppe überführt. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren gemäss Patentansprueli, da durch gekennzeichnet, dass da3-3,12-Diacet- oxy-24,24-cliphenyl-elioden als Ausgangsstoff verwendet wird. Verfahren gemäss Patentanspruch und Unteransprueli 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Carbonsäurederivat, das den Rest. EMI0003.0004 enthält, \-Brom-siiccinimid verwendet wird. 3.
    Verfahren gemäss Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass zum oxydativen Abbau der Seitenkette Chromtrioxy d verwendet wird.
CH278456D 1945-04-13 1945-04-13 Verfahren zur Herstellung eines Pregnans. CH278456A (de)

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