CH276039A - Verfahren zur Gewinnung einer Steroid-17-carbonsäure. - Google Patents

Verfahren zur Gewinnung einer Steroid-17-carbonsäure.

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CH276039A
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J3/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen, substituted in position 17 beta by one carbon atom
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J75/00Processes for the preparation of steroids in general

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Description


  Verfahren zur Gewinnung einer     Steroid-17-earbonsäure.       Es wurde gefunden, dass man auf vorteil  hafte Weise zu einer     Steroid-17-carbonsäure       gelangen kann, wenn man eine Verbindung  der Formel  
EMI0001.0003     
    durch     oxy        dativen    Abbau der Seitenkette in  die     3,12-Diacetoxy-ätio-cholansänre    überführt.  



  Als Ausgangsstoff kann man z. B. 4     20:        23-          3,12-Diacetoxy-21-oxy-choladien    verwenden,  welches z. B. durch Behandlung eines     420;        23_          Diacetoxy-21-halogen-choladiens    mit     Mitteln     erhältlich ist, die ein     aliphatisch    gebundene  Halogenatom     dureh    eine freie     Hydroxyl-          ruppe    ersetzen.  



  Für den     oxydativen    Abbau der     Dien-Sei-          tenkette    der     21-Oxyverbindung    kommt insbe  sondere die Oxydation mittels einer Verbin  dung des     6wertigen    Chroms, wie Chromsäure,  sowie mit     Permanganat,    ferner die     Ozonisie-          rung    und     oxy        dative    Spaltung der     Ozonide,    die  Einwirkung von Peroxyden, wie     Benzoper-          säure,        Phthalmonopersäure    oder Wasserstoff  superoxyd,

   vorteilhaft in Gegenwart von       Osmiumtetroxyd,    und die Spaltung der bei  der Hydrolyse der     Oxy    dringe oder durch  direkte Anlagerung je     zweier        Hydroxylgrup-          pen    an die Doppelbindung entstandenen     Gly-          kole,    z. B. mittels Chromsäure oder Per  manganat, in Betracht..    Das Verfahrensprodukt, die     3,12-Diaeet-          oxy-ätio-cholansäure,    ist bekannt; sie soll als       Zwisehenprodukt    zur Herstellung von Heil  mitteln Verwendung finden.

      <I>Beispiel:</I>  Als Ausgangsstoff wird     420:        23_3,12-Diacet-          oxy-21-oxy-24,24-diphenyl-choladien    verwen  det, welches in der Weise hergestellt werden  kann,     da.ss    3 Gewichtsteile des gemäss den  schweizer.

   Patenten Nr. 259437 und 270532  erhältlichen     d20;        23-3,12-Diacetoxy-21-brom-          24,24-diphenyl-choladiens    mit 10     Volumteilen     Wasser, 90     Volumteilen        Aeeton    und 3     Ge-          wieht.st.eilen        Caleiumcarbonat    zwei Stunden  auf dem Wasserbad erhitzt werden. Die Lö  sung befreit man im Vakuum vom Aceton,       sehüttelt    die erhaltene     wässrige    Suspension mit  Äther aus, wäscht die ätherische Lösung mit  verdünnter Salzsäure und     Wasser,    trocknet  sie und dampft sie ein.

   Da 4     20:        23    _     3,12-Di-          acetoxy-21-oxy-24,24-diphenyl-choladien    kri  stallisiert aus Methanol in wolligen Nadeln,  die bei 123 bis 125 C     sehmelzen,    wieder er-      starren und schliesslich bei 167 bis     1.69     C  schmelzen.  



  2 Gewichtsteile dieser Verbindung werden  in 50     Volumteilen        90o/oiger    Essigsäure kalt  gelöst und bei     1511    C mit einer Lösung von  1,5 Gewichtsteilen     Chromtrioxyd    in 20     Vo-          lumteilen        90        %        iger        Essigsäure        versetzt.        Nach     15stündigem Stehen kühlt man ab, zersetzt  die unverbrauchte Chromsäure vorsichtig mit  etwas     Natriumbisulfitlösung    und engt die  Reaktionslösung unter mehrmaliger Zugabe  von Wasser im Vakuum ein.

   Die     wässrige          Suspension    zieht man mit einem     Äther-Chloro-          form-Gemiseh    (4:1) aus, wäscht den Extrakt  mit Wasser und zieht hierauf mit verdünnter         Sodalösung    die Säuren aus der     :@t.her-Cliloro-          form-Lösung    aus. Die     Soclalösungen    werden  mit Salzsäure     angesäuert    und mit Äther  extrahiert.. Die     ätherische    Lösung     wäscht    man  mit. Wasser, trocknet sie und dampft sie ein.

    Aus     Äther-Pentan-Gemiseh    kristallisiert die  bekannte     3,12-Diacetoxt--ätio-eholansäLire    aus.  Sie schmilzt bei 7.96 bis<B>198"</B> C. Zur Reini  gung wird sie     zweekmässi;,    in     @lther    mit über  schüssiger     Diazoniethanlösung        niethyliert    und  der erhaltene     3,12-Diaeetoxy-ätio-cholansäure-          methylester    aus     wässri"em        lIethanol    umkri  stallisiert. Er schmilzt     dann    bei     1.-19    bis  <B>1500</B> C.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Gewinnung einer Steroid-17-carbonsäure, dadurch gekennzeichnet, class man eine Verbindung der Formel EMI0002.0040 durch oxydativen Abbau der Seitenkette in die 3,12-Diacetoxy-ätio-eliolaiisäure überführt. UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Oxydation mit. Chromsäure durchführt.
CH276039D 1948-03-17 1948-03-17 Verfahren zur Gewinnung einer Steroid-17-carbonsäure. CH276039A (de)

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