CH278459A - Verfahren zur Herstellung eines Pregnans. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Pregnans.

Info

Publication number
CH278459A
CH278459A CH278459DA CH278459A CH 278459 A CH278459 A CH 278459A CH 278459D A CH278459D A CH 278459DA CH 278459 A CH278459 A CH 278459A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
oxy
converted
parts
process according
oxy group
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aktiengesellschaft Ciba
Original Assignee
Ciba Geigy
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ciba Geigy filed Critical Ciba Geigy
Publication of CH278459A publication Critical patent/CH278459A/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J71/00Steroids in which the cyclopenta(a)hydrophenanthrene skeleton is condensed with a heterocyclic ring
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J7/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen substituted in position 17 beta by a chain of two carbon atoms
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J75/00Processes for the preparation of steroids in general

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung eines     Pregnans.       Das vorliegende Patent. betrifft ein Ver  fahren zur     Heisstellung    eines     Pregnans,    wel  ehes dadurch gekennzeichnet ist,     dass    man  eine Verbindung der Formel  
EMI0001.0005  
    wobei     R1    und     R.    durch     Hydrolyse    in     Oxy-          Truppen        überführbare        Reste,    wie     Aeyloxy-          gruppen,

          bedeuten    und das     C-Atom    in     24-          Stellung    z. B.     H-Atome,        aliphatische,    aroma  tische oder     hydroaromatische    Reste tragen       kann,    mit einem     Carbonsäurederivat,    das den  Rest
EMI0001.0024  
   enthält, unter Belieh  tun-     behandelt.,        anschliessend    aus der erhal  tenen Verbindung Halogenwasserstoff abspal  tet,     R1    mit, einem     hydrolysierenden    Mittel in  die     Oxygruppe    überführt,

   dann einerseits die       Seitenkette        oxydativ    zum     20-Keton    abbaut,  und     anderseits    die     Oxygruppe    in     3-Stellung     zur     Ketogruppe    oxydiert und schliesslich     R.     einem     hydrolysierenden    Mittel in die     Oxy-          gruppe    überführt.  



  Das so erhaltene     3,20-Diketo-12-oxy-          pregnan    ist bekannt. Es soll als Zwischen  produkt Verwendung finden.  



  Als     Carbonsäurederivate,    die den Rest  
EMI0001.0044  
   enthalten, verwendet. man    z. B.     N-Halogen-succinimide,        -pht.halimide,          -parabansäuren,        -eyanursäuren,        -hydantoine     oder     -barbitursäuren,    ferner entsprechende  Derivate von primären oder sekundären Car  bonsäureamiden, wie von     Aeetamid,        Propion-          amid    oder     Diacetamid,    oder von     Carbonsäure-          aryl-amiden,    z.

   B. von     kernhalogenierten     oder -nitrierten     Acetaniliden    und     Benzani-          liden.    Bei der     Halogenierung    arbeitet man  zweckmässig in     inerten        Lösungs-    bzw.

   Ver  dünnungsmitteln, wie     Tetrachlorkohlenstoff,     Chloroform, Benzol,     Cyelohexan,        Methyleyelo-          hexan,        :@thyläther    oder     Dioxan.    Für die     Be-          liehtung    können verschiedene Lichtquellen  mit und ohne ultraviolettem Anteil     verwendet.     werden, wie Licht von Glühlampen, Quarz  lampen, Bogenlampen, aber auch starkes na  türliches Licht, wie direktes Sonnenlicht. Die  Abspaltung von Halogenwasserstoff unter  Bildung einer Doppelbindung in     20,22-Stel-          lung    wird z.

   B. durch Behandeln mit Halogen  wasserstoff abspaltenden Mitteln oder aber  durch Erhitzen     durchgeführt.     



  Der     oxydative    Abbau der Seitenkette kann  mit verschiedenen     Oxydationsmitteln    durch  geführt werden. Genannt sei hier beispiels  weise die Oxydation mittels einer Verbindung  des 6wertigen Chroms, wie Chromsäure, mit.       Permanganat,    die     Ozonisierung    und Spaltung  der     Ozonide,    die Einwirkung von Peroxyden,  wie     Benzopersäure,        Phthalmonopersäure    oder       Wasserstoffsuperoxyd,    vorteilhaft in Gegen  wart von     Osmiumtetroxyd,

      und die Spaltung      der bei der Hydrolyse der     Oxy    dringe oder  durch direkte Anlagerung     zweier        Hydr        oxy        1-          gruppen    an die Doppelbindung entstandenen  Glykole, z.

   B. mittels Chromsäure, Bleitetra  acetat oder     Perjodsäure.       Die Oxydation der     Oxygruppe    zur     Keto-          gruppe    kann gleichzeitig mit dem     oxydativen     Abbau der Seitenkette oder in     besonderer     Reaktion durchgeführt werden,     und.    zwar  durch     Einwirkung    sowohl sauerstoffabgeben  der als auch dehydrierender Mittel. Als sauer  stoffabgebende Mittel können auch hier z. B.  Chromsäure,     Permanganate    usw.

   Verwendung  finden und als dehydrierende Mittel insbeson  dere     Metallalkoholate    oder     -phenolate    und       Carbonylverbindungen    (Austausch der Oxy  dationsstufen) oder z. B. Metallpulver unter       Einwirkung    von Hitze und Vakuum.

           Beispiel:       Man übergiesst 100 Gewichtsteile     J33-3,1'?-          Diacetoxy-24,24-diplienyl-cholen    und 30 Ge  wichtsteile     N-Brom-succinimid    mit 1000     Vo-          lumteilen    reinem     Tetrachlorkohlenstoff    und  destilliert unter     starker    Bestrahlung den     Te-          trachlorkohlenstoff    langsam ab. Nach kurzem  Kochen reagiert das Destillat kongosauer,  worauf die Lösung abgekühlt und das     Sueein-          imid        abgenutseht    wird.

   Nun versetzt. man das  Filtrat mit 100     Volumteilen        Dimethy        lanilin,     destilliert .den     Tetrachlorkohlenstoff    völlig ab  und kocht die eingeengte Lösung noch 10 Mi  nuten lang am     Rückfluss.    Nach dem Abkühlen  wird in Äther     aufgenommen    und die äthe  rische Lösung mit     Salzsäure    und Wasser ge  waschen, getrocknet und eingedampft.  



  Den Rückstand übergiesst man     finit    1000       Volumteilen    Methanol, setzt eine Lösung von  30 Gewichtsteilen     Kaliumearbonat    in 50     Vo-          lumteilen    Nasser zu und erhitzt 3     Stunden     am     Rückfluss.    Das schon in der Wärme sich  abscheidende     Jz0,'3-3-Oxy-1'?-aeetoxy        24,24-di-          pheny        1-choladien    wird nach dem Abkühlen       abgenutscht,    gewaschen und getrocknet.

   Es       schmilzt    nach dem     Umkristallisieren    aus  Benzol bei 232-234 . Aus dem     Mutterlaugen       lassen sich weitere Mengen gewinnen. Die Ge  samtausbeute     beträgt.    54,4 Gewichtsteile.  



  Zur Regenerierung des unverbrauchten       Ausgangsmaterials    wird die     eingedampfte          Mutterlauge        reaeetyliert.    Nach Umkristallisa  tion aus     Aeeton-Wasser    gewinnt man 20     Ge-          wiehtsteile        Jz3-3,12-Diacetoxy-24,24-.diphenyl-          eholen    zurück,

       während    durch nochmalige       Verseifung    der     Mutterlaugen    weitere 5 Ge  wichtsteile Monoacetat des     Diens    erhalten       werden.        Die        totale        Ausbeute        beträgt        63,7%     der Theorie, oder mit Berücksichtigung der       zurückgewonnenen        Ausgangssubstanz        79,8%.     



  10 Gewichtsteile des erhaltenen     Dienmono-          aceta.tes    werden in 60     Volumteilen        Chloro-          form        und        200        Voluniteilen        90%iger        Essigsäure     mit 10 Gewichtsteilen     Chromtrioxyd    15 Stun  den bei 20  stehengelassen.

   Den     Chromsäure-          über4ehuss    zersetzt     inan    hierauf durch Zu  Oabe von etwas     Natriumbisulfit-Lösung    und  engt die Lösung unter     mehrmaligem    Zusatz  von Wasser im     \Vakuum    ein. Den Rückstand  schüttelt man mit Äther aus, wäscht die äthe  rische     Lösung    mit verdünnter Sofialösung und       Wasser,        trocknet    sie und dampft sie ein.

   Aus  dein öligen Rückstand     isoliert    man die     Ketone     in an sieh bekannter Weise mit Hilfe von     Gi-          rard-P-Reagens    (Chlorid des     Pyridinium-          essigsäurehydrazids).        Diese    werden aus     Iso-          propyläther    oder Aceton umkristallisiert, und  man erhält so das     3,20-Diketo-12-aeetoxy-          pregnan    in Nadeln, die zuerst bei 130-131   schmelzen, dann zu breiten Prismen erstarren  und endgültig bei 136  schmelzen.  



  5 Gewichtsteile dieses     3,20-Diketo-12-aeet-          oxy-pregnans    werden in 50     Volumteilen    Me  thanol mit 2,5 Gewichtsteilen     Kaliumhydroxyd     und etwas Wasser auf dem Wasserbad am       Rückfloss        erwärmt.    Die Lösung engt man  hierauf nach Zusatz von     Wasser    im Vakuum  ein und schüttelt den Rückstand mit einem       Äther-Chloroforni-Gemisch    (4 :1) aus. Die       -Chloroforni-Lösting    wäscht, man mit  Äther  Wasser, trocknet. sie     Lind    dampft sie ein.

   Das  so erhaltene 3,20 -     Diketo    -12 -     oxy    -     pregnan     schmilzt nach dem Kristallisieren aus Äther  bei 182-184<B>0</B>.

Claims (1)

  1. P ATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von 3,Z0-Di- keto-12-oxy--pregnan, dadurch gekennzeichnet, class man eine Verbindung der Formel EMI0003.0005 worin R, und R. durch Hydrolyse in Oxy- ,gruppen überfüh.rbare Reste bedeuten, mit einem Carbonsä,urederivat, das den Rest.
    -CO-\-Ilal enthält, unter Belichtung be handelt, anschliessend aus der erhaltenen Ver bindung Halogenwasserstoff abspaltet, R1 mit einem hydrolysierenden Mittel in die Oxy- gruppe überführt,
    dann einerseits die Seiten kette oxydativ zum 20-Keton abbaut und an- derseits die Oxygruppe in zur Ketogruppe oxydiert und schliesslich R2 mit einem hydrolysierenden Mittel in die Oxy- gruppe überführt. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass 423-3,12-Diacetoxy- ?I,2I-diphenyl-cholen als Ausgangsmaterial erwendet -wird. ?. Verfahren gemäss Pa-t.entansprucli und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Carbonsäurederivat, das den Rest -CO-N-Hal enthält. N-Brom-sueeinimid verwendet wird. 3.
    Verfahren gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da.ss zum oxy dativen Abbau der Seitenkette Chromtrioxyd verwendet. wird.
CH278459D 1945-04-13 1945-04-13 Verfahren zur Herstellung eines Pregnans. CH278459A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH278459T 1945-04-13
CH275799T 1945-04-13

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH278459A true CH278459A (de) 1951-10-15

Family

ID=25731645

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH278459D CH278459A (de) 1945-04-13 1945-04-13 Verfahren zur Herstellung eines Pregnans.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH278459A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH278459A (de) Verfahren zur Herstellung eines Pregnans.
CH278458A (de) Verfahren zur Herstellung eines Pregnans.
CH278457A (de) Verfahren zur Herstellung eines Pregnans.
CH278464A (de) Verfahren zur Herstellung eines Pregnans.
CH278456A (de) Verfahren zur Herstellung eines Pregnans.
CH278463A (de) Verfahren zur Herstellung eines Pregnans.
DE1027663B (de) Verfahren zur Herstellung von in 12-Stellung unsubstituierten 11-Oxy-oder 11-Acyloxysteroiden
CH275799A (de) Verfahren zur Herstellung eines Pregnans.
AT241706B (de) Verfahren zur Herstellung von 18, 20-Laktonen der Pregnanreihe
CH278468A (de) Verfahren zur Herstellung eines Pregnans.
CH278460A (de) Verfahren zur Herstellung eines Pregnans.
CH278467A (de) Verfahren zur Herstellung eines Pregnans.
CH278461A (de) Verfahren zur Herstellung eines Pregnans.
AT228201B (de) Verfahren zur Herstellung von S-Oxyden des Isothionicotinsäureamids und seiner Derivate
CH278466A (de) Verfahren zur Herstellung eines Pregnans.
CH274662A (de) Verfahren zur Herstellung eines Choladiens.
DE964775C (de) Verfahren zur Herstellung von Steroid-17-carbonsaeuren bzw. von Steroid-17-ketonen
DE842490C (de) Verfahren zur Herstellung von Steroid-17-carbonsaeuren
AT162906B (de) Verfahren zur Herstellung von Derivaten der Cyclopentano-polyhydro-phenantren- bzw. der Polyhydro-chrysen-Reihe
DE956954C (de) Verfahren zur Herstellung von in 4-Stellung ungesaettigten Pregnan-16-01-3, 20-dionen
DE1668738C3 (de) Verfahren zur Herstellung von 13 beta-Kohlenwasserstotfsubstituierten Gona-1,3,5(10)-trien-17-on- Verbindungen
CH274687A (de) Verfahren zur Gewinnung von 21-Acetoxy-pregnan-3,11,20-trion.
AT216156B (de) Verfahren zur Herstellung von Polyhydrophenanthren-Verbindungen
DE927093C (de) Verfahren zur Herstellung von Saeuren der Trisnorlanosten- und Trisnorlanostanreihe und ihren Derivaten
CH274661A (de) Verfahren zur Herstellung eines Choladiens.