CH278468A - Verfahren zur Herstellung eines Pregnans. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Pregnans.

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CH278468A
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CH
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epoxy
pregnan
side chain
acid
rest
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Aktiengesellschaft Ciba
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Ciba Geigy
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    • C07J71/00Steroids in which the cyclopenta(a)hydrophenanthrene skeleton is condensed with a heterocyclic ring
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J7/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen substituted in position 17 beta by a chain of two carbon atoms
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J75/00Processes for the preparation of steroids in general

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
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Description


  Verfahren zur Herstellung eines     Pregnans.       Das vorliegende Patent. betrifft. ein Ver  fahren zur Herstellung eines     Pregnans,    wel  ches dadurch gekennzeichnet ist, dass man  eine Verbindung der Formel  
EMI0001.0003     
    wobei das     C-Atom    in     24-Stellung    z.

   B.     H-          Atome,        aliphatisehe,    aromatische oder     hydro-          aromatische        Reste    tragen kann, mit. einem Car  bonsäurederivat, das den Rest     -CO-N-Hal     enthält, unter     Belichtung    behandelt,     anschlie-          ssend    aus der erhaltenen Verbindung     Halogen-          wasserstoff        abspaltet    und die Seitenkette     oxy-          dativ    zum     20-Keton    abbaut.  



  Das so erhaltene amorphe     3,9-Epoxy-          11,20-diketo-pregnan    ist neu. Es soll als Zwi  schenprodukt Verwendung finden.  



       Als        Carbonsäurederivate,    die den     Rest     
EMI0001.0027  
   enthalten, verwendet. man  z. B.     N-Halogen-succinimide,        -phthalimide,          -parabansäuren,        -cyanursäuren,        -hydantoine     oder     -barbitursäuren,    ferner entsprechende       Derivate    von primären oder sekundären     Car-          bonsäureamiden,    wie von     Acetamid,        Propion-          amid    oder     Diacetamid,

      oder von     Carbon-          säurearyl-amiden,    z. B. von     kernhalogenierten     oder -nitrierten     Acetaniliden        und    Benzani-    Tiden.

   Bei der     Ha.logenierung    arbeitet man  zweckmässig in     inerten        Lösungs-        bzw.    Ver  dünnungsmitteln, wie     Tetraehlorkohlenstoff,     Chloroform, Benzol,     Cyclohexan,        lllethyleyelo-          hexan,        Äthyläther    oder     Dioxan.    Für die Be  lichtung können verschiedene Lichtquellen  mit und ohne ultravioletten     Anteil    verwendet  werden, wie Licht von Glühlampen, Quarz  lampen, Bogenlampen, aber auch starkes na  türliches Licht, wie     direktes    Sonnenlicht.

   Die  Abspaltung von     Halogenwasserstoff    unter       Bildung    einer Doppelbindung in     20,22-Stel-          lung    wird z. B. durch     Behandeln    mit     Halogen-          wasserstoff    abspaltenden     Mitteln    oder aber  durch Erhitzen     durchgeführt.     



  Der     oxydative    Abbau der     Seitenkette    kann  mit verschiedenen Oxydationsmitteln durch  geführt werden. Genannt sei hier beispiels  weise die Oxydation mittels einer Verbindung  des     6wertigen    Chroms, wie Chromsäure,     mit          Permanganat,    die     Ozonisierung    und Spaltung  der     Ozonide,    die Einwirkung von     Peroxyden,     wie     Benzopersäure,        Phthalmonopersäure    oder       1Vasserstoffsuperoxy    d, vorteilhaft in Gegen  wart von     Osmiumtetroxyd,

      und- die Spaltung  der bei der Hydrolyse der     Oxydringe    oder  durch direkte     Anlagerung    zweier     Hydroxyl-          gruppen    an die Doppelbindung entstandenen  Glykole, z. B. mittels Chromsäure, Bleitetra  acetat oder     Per;iodsäure.     



  <I>Beispiel:</I>  10 Gewichtsteile     423-3,9-Epoxy-11-keto-          24,24-.diphenyl.cholen        (hergestellt    z. B. aus           d9-3-Acetoxy-12-keto-.ch.olensäure-meth@lester          durch        Verseifung,        Methylierung    und Hydrie  rung,     Umsetzung    des erhaltenen     49-3,12-di-          oxy-eholensä.ure-methy        lestei@s    mit Salzsäure in  Methanol, dann     mit.    Salzsäure in Chloroform  und hierauf mit     Natriumbiearbonatlösung     in Chloroform,

       Umsetzung        des    erhaltenen       3,9-Epoxy-,411-eholens'äLire-metliy,lesters    mit  Brom,     Behandlung    des erhaltenen     Dibromids     mit     Silberehromat        und        Chromtrioxyd,    Um  setzung des erhaltenen     3,9-Epoxy-11-keto-1\?-          brom-cholansäure-methyIesters    mit.     I'henyl-          magnesiumhalogenid    und Abspaltung von       Wasser        aus    dem tertiären     Carbinol)    und     3,:

  5          Gewichtsteile        N-Brom-suceinimid    werden in  150     Volumteilen        Tetrachlorkohlenstoff    unter       Belichtung    mit einer starken Glühlampe     zuni     Sieden     -erhitzt.    Nach wenigen     Minuten    ist  die Reaktion beendet. Die     Lösung,    wird nun  mit Eiswasser abgekühlt und das gebildete       Succinimid        abgenutscht.     



  Zur Abspaltung von Bromwasserstoff ver  setzt man das klare Filtrat mit 20     Volum-          t.eilen        Dimethylanilin,    dampft den     Tetra-          chlorkohlenstoff    im Vakuum ab und erhitzt  die     zurückbleibende        Dimethylanilinlösun        @,     kurze Zeit zum Sieden. Die abgekühlte Lö  sung wird mit Äther versetzt und die ent  standene     ät.lierische    Lösung mit     verdünnter     Salzsäure und Wasser gewaschen, getrocknet  und eingedampft.

   Das als     Riickst < and    erhal  tene amorphe     d2o,'3-3,9-Epoxy-11-heto-24,24-          diphenyl-eholadien    gibt mit     Tetranitromethan     in Chloroform eine für die     Dien-Seitenkette     charakteristische Braunfärbung.  



  Das rohe Dien wird in 100     Volumteilen          Ätliy        lenehlorid    gelöst und mit einer     Lösun-          von    6 Gewichtsteilen     Chronitriox@-d    in     20(:

            Voluniteilen        90 /oiger        Essigsäure        versetzt.     Die Lösung lässt man<B>15</B> Stunden bei     20"     stehen und zersetzt hierauf den     Chromsäure-          übersehuss    mit etwas     \Tatriumbisuli'itlösung.     Das Oxydationsgemisch     wird    dann unter  mehrmaligem     Wasserzusatz    im Vakuum ein  geengt und die erhaltene wässerige Suspen-         sion    mit. einem     Äther-Chloroform-Gemisch     (4:

   1)     ausgeschüttelt.    Den Extrakt     wäscht     man mit verdünnter     Sodalösung    und     Wasser,     trocknet ihn und dampft ihn ein. Als Rück  stand erhält.     man    das rohe, amorphe     3,9-          Epoxy-11,20-diketo-pregnaii.  

Claims (1)

  1. P ATENTANSPRUCI-I Verfahren zur Herstellung eines Pregnans, dadurch gekennzeichnet, dass nian eine Ver bindung der Formel EMI0002.0082 mit einem Carbonsä.urederivat, das den Rest EMI0002.0085 enthält., unter Belichtung be handelt, anschliessend aus der erhaltenen Ver bindung Halogenwasserstoff abspaltet und die Seitenkette oxy dativ zum 20-Iieton ab baut. Das so erhaltene amorphe 3,9-Epoxy- 11,20-diketo-pregna.n ist neu. Es soll als Zwi schenprodukt Verwendung finden.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekemizeiehnet, class 4z3-3,9-Epoxy-11- keto-2.1,24-cliplienyl-eliolen als Ausgangsstoff verwendet wird. 2. Verfahren gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Carhonsäurederivat, das den Rest EMI0002.0103 enthält, '\7-Brom-succinimid verwendet wird.
    <B>.</B> Verfahren gemäss Patentanspruch und <B>3 3</B> Unteransprueli 1, dadurch gekennzeichnet, dass zum oxydativen Abbau der Seitenkette Chromtrioxi d verwendet wird.
CH278468D 1945-04-13 1945-04-13 Verfahren zur Herstellung eines Pregnans. CH278468A (de)

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