CH297710A - Verfahren zur Herstellung eines neuen disubstituierten Nicotinsäureamids. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines neuen disubstituierten Nicotinsäureamids.

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CH297710A
CH297710A CH297710DA CH297710A CH 297710 A CH297710 A CH 297710A CH 297710D A CH297710D A CH 297710DA CH 297710 A CH297710 A CH 297710A
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nicotinic acid
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new
acid amide
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Aktiengesellschaft Cilag
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Cilag Ag
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  Verfahren zur Herstellung eines neuen     disubatituierten        Nicotinsäureamids.       Gegenstand der Erfindung ist. ein Verfah  ren zur Herstellung eines neuen     disubstituier-          ten        Nicotinsäureamids    der Formel  
EMI0001.0006     
    welches dadurch gekennzeichnet ist, dass man  die Verbindung der Formel  
EMI0001.0007     
         deearboxyliert.     Die     Decarboxylierung    kann durch Erhit  zen in An- oder Abwesenheit eines     Lösungs-          bzw.    Verdünnungsmittels erfolgen.  



  Die Verbindung der Formel I kann bei  spielsweise durch Umsetzung von     Chinolin-          säureanltydrid    mit     :%T-(1,2-Diphenyl-ä.thyl)-N-          (diäthylamino-propyl)-amin    gewonnen wer  den.     (;s    ist     auch    möglich, die gebildete Ver-         bindung    der Formel I ohne Isolierung zu       decarboxylieren.     



  Das so erhaltene     Nicotinsäure-N-(1,2-di-          phenyl-äthyl)-N-(diäthylamino-propyl)-amid     bildet ein nahezu farbloses Öl, welches unter  0,15 mm bei     235-240     siedet und sich gut in  verdünnten Säuren, wenig in Wasser und       Petroläther    löst. Das Chlorhydrat der Ver  bindung schmilzt aus     Methyl-isobutylketon     umkristallisiert bei etwa     50-70     und ist  amorph.  



  Die neue Verbindung soll als     Spasmolyti-          kum    und als Zwischenprodukt zur Herstel  lung weiterer Derivate Verwendung finden.  <I>Beispiel:</I>  Zu 75 g geschmolzenem     Chinolinsäure-          anhydrid    werden     innert    15 Minuten 77,5 g       N-(1,2-Diphenyl-äthyl)-N-(diäthylamino-pro-          pyl)-amin        zugetropft,    wobei die Temperatur       lun    etwa 30  steigt. Anschliessend erhitzt man  15 Minuten auf 160  und lässt darnach die       Schmelze    erkalten.

   Die glasig     erstarrte    Masse  wird in     2n-Salzsäure    gelöst,     mit        Natroilauge     versetzt     lind    mit Chloroform extrahiert. Das  Chloroform wird nach dem Trocknen über  Natriumsulfat, verdampft. Darauf löst man  den Rückstand - einen schwarzen, dicken  Sirup - in Äther, behandelt mit Kohle und  filtriert.

   Das Filtrat wird mit     2n-Salzsäiire     ausgezogen und der     salzsaure    Auszug eben  falls     mit    Kohle behandelt, filtriert, wieder  alkalisch gemacht und erschöpfend     ausge-          ä.thert.    Nach dem Verdampfen des Äthers und      Destillieren des Rückstandes im     Hochvakuiun     gewinnt man das unter 0,15 mm bei 235 bis  2400 siedende     Nicotinsäure-N-(1,2-diphenyl-          ä.t.hyl)-N-(cliäthylamino-propyl)-amid    in be  friedigender Ausbeute.  



  Die neue Verbindung löst sich leicht in  verdünnten Säuren, weniger gut in Wasser       Lind        Petroläther.    Das     Chlorhydrat    der Ver  bindung schmilzt aus     3lethylisobuty        lketon          umkristallisiert    bei etwa 50-70  und ist  amorph.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung eines neuen di- substituierten Nieotinsänrcamids der Formel EMI0002.0014 dadurch gekennzeichnet, dass man die Verbin dung der Formel EMI0002.0015 decarboxyliert. Das so erhaltene Nicotinsäure-N-(1,2-di- phenyl-äthyl) -N - (diäthvlamino - propyl) -amid bildet ein nahezu farbloses iil, welches unter 0,
    15 mm bei 235-240 siedet und sich leicht in verdünnten Säuren und wenig in Wasser und Petrolätlier löst. Das Chlorhydrat schmilzt aus Methvlisobtttvlketon umkristallisiert bei etwa 50-70 und ist. amorph. nie neue Verbindung soll als Spasmolyti- kum und als Zwisehenprodukt Verwendung finden.
CH297710D 1951-03-01 1951-03-01 Verfahren zur Herstellung eines neuen disubstituierten Nicotinsäureamids. CH297710A (de)

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