CH299250A - Verfahren zur Herstellung von 1-(3'4'-Dioxy-phenyl)-2-isopropylamino-äthenol. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von 1-(3'4'-Dioxy-phenyl)-2-isopropylamino-äthenol.

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CH299250A
CH299250A CH299250DA CH299250A CH 299250 A CH299250 A CH 299250A CH 299250D A CH299250D A CH 299250DA CH 299250 A CH299250 A CH 299250A
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C213/00Preparation of compounds containing amino and hydroxy, amino and etherified hydroxy or amino and esterified hydroxy groups bound to the same carbon skeleton
    • C07C213/02Preparation of compounds containing amino and hydroxy, amino and etherified hydroxy or amino and esterified hydroxy groups bound to the same carbon skeleton by reactions involving the formation of amino groups from compounds containing hydroxy groups or etherified or esterified hydroxy groups

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Description


  Verfahren     zur        Herstellung    von     1-(3'4'-Dioxy-phenyl)-2-isopropylamino-äthanol.       Das     1-(3'4'-Dioxy-phenyl)-2-isopropylamino-          äthanol     
EMI0001.0006     
    findet jetzt, auf Grund seiner starken     bron-          chospasmolytischen        Wirkung,    in der Therapie  zur Heilung von Asthma ausgedehnte Verwen  dung. Wie bekannt, lässt es sich in einfacher  Weise durch Reduktion des entsprechenden       Ketons     
EMI0001.0011     
    herstellen.

   Die Reduktion erfolgt bekanntlich  vorzugsweise durch katalytische     Hydrogenie-          rung,    z. B. mit Nickel, Palladium oder Platin  als Katalysator. Nach     Corrigan    c. s. (J.     Arie.          Chem.        Soc.,    71, 530, 1949) wird das     Keton    in  mässiger Ausbeute durch     Einwirkung    eines  grossen Überschusses     Isopropylamin    auf     1-          (3'4'-Dioxy-phenyl)-2-chloracetopheüon    erhal  ten.

   Letztere Verbindung lässt sich     mittels    der       selnvierig    verlaufenden Reaktion von     Pyroca-          techin    mit     Chloracetylchlorid    herstellen.  



  Nach dem Verfahren der vorliegenden Er  findung kann man wesentlich bessere Ausbeu  ten erzielen, während man mit einer verhält  nismässig viel geringeren Menge des     ziemlich     teueren     Isopropylamins    zum Ziel gelangt als    nach der von     Corrigan    angegebenen Vor  schrift.  



  Das Verfahren der vorliegenden Erfin  dung zur Herstellung von 1-     (3'4'-        Dioxy-          phenyl)-2-isopropylamino-äthanol    ist dadurch  gekennzeichnet, dass eine     Verbindung    der For-         mel     
EMI0001.0036     
    worin     R,    und R2     Alkylgruppen    bedeuten, mit  der Verbindung der Formel       N=C-        CH2'        NH'     in wasserfreier Lösung in     Gegenwart    von       Aluminiiunchlorid    umgesetzt wird,

   in der so  erhaltenen Verbindung der Formel  
EMI0001.0044     
    durch Hydrolyse die     Iminogruppe        in    die     Keto-          griippe    und letztere durch Reduktion in die       sekundäre    Alkoholgruppe     umgewandelt    wird,  wobei vor der Umwandlung der     Ketogruppe    in  die     sekundäre    Alkoholgruppe die Gruppen  Rio-     und        R20-    durch Hydrolyse in     01-1-          Gruppen    umgewandelt werden.  



  Man kann bei der     Ausführung    des Ver  fahrens auch ein Salz des     Aminonitrils    mit  einer starken     anorganischen    Säure, vorzugs  weise Salzsäure, verwenden. -      Die     erfindungsgemässe        Kondensation    wird  vorzugsweise in einem     Lösungsmittel    mit ausge  sprochener Polarität     ausgeführt,    das sich  selbst nicht an der Reaktion beteiligt, wie z. B.  Nitrobenzol,     Ortho-Nitrotoh        -Lee    und     Ortho-          Nitroanisol.    Vorzugsweise wird Nitrobenzol  als     Lösungsmittel    verwendet.  



  Die Reaktionsdauer bei der Ausführung  des     erfindungsgemässen    Verfahrens liegt zwi  schen einigen Stunden und einigen Tagen; die  Reaktionstemperatur wird vorzugsweise zwi  schen 0     und    70  C gehalten. Bei Verwendung  leicht spaltbarer Äther kann es vorkommen,  dass während der Kondensation eine oder beide  Äthergruppen verseift werden.         Ausführungsbeispiel:     60     g    wasserfreies     Aluminiumchlorid        wurde          -unter        Umrühren    in 120 g Nitrobenzol zur    Lösung gebracht.

   Unter Umrühren     wurden     darauf 27 g     N-Isopropzlamino-acetonitril-          hydrochlorid    (0,2     Mo1)    und 28 g (0,2     31o1)          Veratrol    (Temperatur zwischen 20     und    30  C)  zugesetzt. Das Umrühren     -wurde    6 Stunden  fortgesetzt     unter    Einführung von trockenem       Salzsäuregas.    Danach     wurde    das Reaktions  gemisch in Wasser ausgegossen, die     Nitroben-          zdIsehicht    abgetrennt     Lind    mit Wasser gewa  schen.

   Die wässerigen Lösungen wurden kom  biniert und im Vakuum bis zu beginnender       Kristallisierung    eingedampft. Es wurde ab  gekühlt; der feste Stoff wurde abgesaugt und  aus Alkohol kristallisiert. Die     Ausbeute    an  Rohprodukt betrug 45 g. Nach einer Kristalli  sation aus Alkohol ist das Hydrochlorid von  3,4-     Dimethoxy-o)-isopropylamino    -     acetophenon     rein.

   Die Ausbeute an Reimprodukt war 36 g       oder        65        %        der        theoretischen        Ausbeute.     
EMI0002.0042     
  
    <I>Analyse:</I>
<tb>  Ci3H2003NC1 <SEP> (273,501) <SEP> : <SEP> gefunden <SEP> C <SEP> 56,88; <SEP> gefunden <SEP> H <SEP> 7,38;
<tb>  berechnet <SEP> C <SEP> 57,06; <SEP> berechnet <SEP> H <SEP> 7,32;
<tb>  gefunden <SEP> N <SEP> 5,38; <SEP> gefunden <SEP> Cl <SEP> 13,04;
<tb>  berechnet <SEP> N <SEP> 5,12; <SEP> berechnet <SEP> Cl <SEP> 12,94.

         Eine Lösung von 10g     3,4-Dimethoxy-co-          isopropyl-amino-aeetophenon-hydrochlorid    in  30     cms    konzentrierter     Salzsäure    wurde wäh  rend 24 Stunden auf 120  erwärmt. Danach       wurde    das Reaktionsgemisch in Wasser auf  gelöst, die Lösung mit Kohle entfärbt, filtriert    und das Filtrat im Vakuum durch Eindamp  fen getrocknet.

   Der Rückstand     werde    in  Aceton aufgenommen und der Niederschlag       abgesauigt.    Die Ausbeute war 6,5 g     Hydrochlo-          rid    von     3,4-Dioxy-co-isopropylamino-acetophe-          non    oder     731/o.            Analyse:     
EMI0002.0056     
  
    C1iHi603NC1 <SEP> (245,489) <SEP> : <SEP> gefunden <SEP> C <SEP> 53,58; <SEP> 73,71;
<tb>  berechnet <SEP> C <SEP> 53,78;
<tb>  gefunden <SEP> H <SEP> 6,60; <SEP> 6,56;
<tb>  berechnet <SEP> H <SEP> 6,52;
<tb>  gefunden <SEP> N <SEP> 5,43; <SEP> gefunden <SEP> Cl <SEP> 14,03;
<tb>  berechnet <SEP> N <SEP> 5,71; <SEP> berechnet <SEP> Cl <SEP> 14,45.

         Einer     Lösung    von 20g 1-     (3'4'-Dioxy-          phenyl)    - 2-     isopropylamino    -     äthanonhydrochlo-          rid    in 200     cm3    Wasser wird 2 g aktive Kohle       Lind    eine Lösung von 360 mg     Palladiiunchlorid     in Wasser (mit drei Tropfen konzentrierter       Salzsäure),    zugegeben. Nachfolgend hydriert  man das Gemisch unter normalem Druck bis  zur Aufnahme der berechneten Menge Wasser  stoff.

   Sodann wird der Katalysator abgesaugt    und das Filtrat mittels einer     Natriumbicar-          bonatlösung    auf einen     pH    = 4 eingestellt.  Nachfolgend wird<B>im</B> Vakuum unter Stickstoff  eingedampft und dem Rückstand 200     cm3     Aceton zugegeben. Die feste Substanz wird  abgesaugt und mit Aceton gewaschen. Die  Ausbeute beträgt 15,5 g     1-(3'4'-Dioxy-phenyl)-          2-isopropylamino-äthanolhydrochlorid,    d. h.

         75        %        der        theoretischen        Ausbeute;        die        Substanz         schmilzt bei l68  C unter Zersetzung. Mittels  wässerigen Ammoniaks lässt sich die freie  Base aus dem Salz herstellen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von 1-(3'4' Dioxy-phenyl) -2-isopropylamino-äthanol, da durch gekennzeichnet, dass eine Verbindung der Formel EMI0003.0002 worin R1 und R2 Alkylgruppen bedeuten, mit der Verbindung der Formel N=C - CH2 - NH - CH(CH3)2 in wasserfreier Lösung in Gegenwart von Ahiminiumchlorid umgesetzt wird,
    in der so erhaltenen Verbindung der Formel EMI0003.0010 durch Hydrolyse die Iminogruppe in die Keto- gruppe und letztere durch Reduktion in die sekundäre Alkoholgruppe umgewandelt wer den, wobei vor der Umwandlung der Keto- gruppe in- die sekundäre Alkoholgruppe die Gruppen R10- und R20- durch Hydrolyse in OB-Gruppen umgewandelt werden. UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Nitrobenzol als Lösungs mittel verwendet wird.
CH299250D 1949-04-13 1950-04-11 Verfahren zur Herstellung von 1-(3'4'-Dioxy-phenyl)-2-isopropylamino-äthenol. CH299250A (de)

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