CH303552A - Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.

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CH303552A
CH303552A CH303552DA CH303552A CH 303552 A CH303552 A CH 303552A CH 303552D A CH303552D A CH 303552DA CH 303552 A CH303552 A CH 303552A
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  Verfahren     zur        Herstellung    eines     metallhaltigen        Azofarbstoffes.       Es wurde gefunden, dass man zu einem  neuen, wertvollen, metallhaltigen Azofarb-    Stoff gelangt, wenn man auf den     Monoazofarb-          stoff    der Formel  
EMI0001.0007     
         kobaltabgebende    Mittel derart. einwirken lässt,  dass ein     kobaltlialtiger        Azofarbstoff    entsteht,  der zwei     Monoazofarbstoffmoleküle    an ein       Kobaltatom    komplex gebunden enthält.  



  Der neue Farbstoff bildet ein braunes Pul  ver, das Wolle aus neutralem bis essigsaurem  Bade in braungelben Tönen färbt.  



  Der als Ausgangsstoff dienende, der oben  stehenden Formel entsprechende     Monoazofarb-          stoff    kann durch     Kupphing    des     1-Phenyl-3-          methyl-5-pyrazolons    mit.     naeh    an sich bekann  ten     Methoden,    z. B. mittels Salzsäure und Na  triumnitrit dianotiertem 2-     Amino-l-oxybenzol-          -1-sulfonsäureanilid,    hergestellt werden.  



  Die     Behandlun(g    mit den     kobaltabgebenden          Mitteln        erfolgt,    wie bereits     erwähnt,    in der  Weise, dass ein     kobalthaltiger    Farbstoff ent  steht, der zwei     Monoazofarbstoffmoleküle    an       c#in    Atom Kobalt     komplex    gebunden enthält.

      Demgemäss führt man die     Metallisierung     zweckmässig mit solchen     kobaltabgebenden     Mitteln und nach solchen Methoden durch,  welche erfahrungsgemäss komplexe     Kobaltver-          bindungen    dieser Zusammensetzung liefern.

    Es empfiehlt sich im allgemeinen, auf ein  Molekül eines Farbstoffes weniger als ein  Atom Kobalt zu     verwenden    und/oder die       Metallisierung    in schwach saurem bis alkali  schem Medium     auszuführen.    Für die Durch       führung    des Verfahrens besonders     gut    geeig  nete     Kobaltverbindungen    sind zum Beispiel  komplexe     Kobaltverbindungen        aliphatischer          Oxycarbonsäuren    oder     Dicarbonsäuren    oder  einfache     Kobaltsalze    wie     Kobaltsulfat    oder       

  Kobaltaeetat.    Die     Metallisierung    geschieht mit  Vorteil in der Wärme, offen oder unter Druck,       z    B. bei Siedetemperatur des     Reaktionsgemi-          sehes,    gegebenenfalls in Anwesenheit geeigne-           ter        Zusätze.    z. B. in Anwesenheit. von Salzen  organischer Säuren, von Basen, organischen       Lösungsmitteln    oder weiteren die Komplex  bildung fördernden Mitteln.  



       Beispiel:          \36,4    Teile     2-Amino-l-oxybenzol-4-sulfon-          säureanilid    werden in 50 Teilen Wasser und       14        Teilen        30        %        iger        Salzsäure        gelöst        und        bei          C    bis 5  mit einer wässerigen     Lösung    von  6,

  9 Teilen     Natriumnitrit        diazotiert.    Die mit       Natriumcarbonat    neutralisierte     Diazosuspen-          sion    wird bei 10 bis 12  in eine Lösung aus  17,6 Teilen     1-Phenyl-3-methyl-5-pyrazolon,    50       Teilen        Wasser        und        14,0        Teilen        30%iger        Na-          triumhydroxydlösung    eingegossen. Die     Kupp-          Inn,-    verläuft sehr rasch.

   Der Farbstoff wird    durch Hinzufügen von N     atriumehlorid    voll  ständig     abgesehieden.    Die     dureh        Abfiltrieren    .  gewonnene     Farbstoffpaste    wird in 250 Teilen  Wasser verrührt und mit 120 Teilen einer  Lösung von     Kobaltsulfat    mit einem     Kobalt-          gehalt        von        2,61/o        sowie        6,

  7        Teilen        30        %        iger          Natriumhydroxydlösung    versetzt. Das Ganze  wird drei Stunden am     Rüekfluss    gekocht. Nach  dieser Zeit ist     die.        Metallisierung    beendet. Der       kobalthaltige    Farbstoff     wird    durch Eindamp  fen des Reaktionsgemisches im Vakuum iso  liert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPR1_ CH Verfahren zur Herstellung eines metallhal tigen Azofarbstoffes, dadurch gekennzeichnet, da.ss man auf den iNlonoazofarbstoff der For mel EMI0002.0061 kobaltabgebendeMittel derart einwirken lässt, dass ein kobalthaltiger Azofarbstoff entsteht, der zwei Monoazofarbstoffmoleküle an ein Ko- balt.atom komplex gebunden enthält.
    Der neue Farbstoff bildet, ein braunes Pul ver, das Wolle aus neutralem bis essigsaurem Bade in braungelben Tönen färbt. UNTER.AINTSPRÜCHE 1. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man auf ein Mole- kül Monoazofarbstoff eine weniger als ein Atom Kobalt enthaltende Menge eines kobalt- abgebenden Mittels anwendet. 2. Verfahren gemäss Patentanspiuch, da durch gekennzeichnet, dass man die Metalli sierung in alkalischem Medium ausführt. 3.
    Verfahren gemäss Patentanspriieh, da durch gekennzeichnet, dass man als kobalt- abgebende Mittel einfache Kobaltsalze ver wendet.
CH303552D 1951-08-07 1951-08-07 Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes. CH303552A (de)

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