CH303539A - Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.Info
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Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes. Es wurde gefunden, dass man zu einem neuen, wertvollen, metallhaltigen Azofarbstoff gelangt, wenn man auf den Monoazofarb- 3s Stoff der Formel
EMI0001.0007
ehromabgebencle Mittel derart einwirken lässt, dass ein chromhaltiger Azofarbstoff entsteht, der zwei Monoazofarbstoffmoleküle an ein Chromatom komplex gebunden enthält.
Der neue Farbstoff bildet ein braunrotes Pulver, das sieh in Wasser mit orangeroter Farbe löst. und Wolle aus neutralem bis essig saurem Bade in roten Tönen färbt.
Der als Ausgangsstoff dienende, der oben- #-tehenden Formel entsprechende ll.onoazofarb- s@off kann durch Kupplung des 1-Phenyl-3- methyl-5-pvrazolons mit nach an sieh bekann ten Methoden. z.
B. mittels Salzsäure und Na- 1 riumnitrit diazotiertem 4 - Chlor - 2 - amino -1- oxvbenzol-5-stilfonsäuremethvlamid hergestellt -erden.
Die Behandlung mit den chromabgebenden Mitteln erfolgt, wie bereits erwähnt, in der Weise, dass ein chromhaltiger Farbstoff ent steht, der zwei Monoazofarbstoffmoleküle an ein Atom Chrom komplex gebunden enthält. DemYemäss führt man die Chromierung zweek- mässig mit solchen chromabgebenden Mitteln und nach solchen Methoden durch, welche er fahrungsgemäss komplexe Chromverbindungen dieser Zusammensetzung liefern.
Es empfiehlt sieh im allgemeinen, auf ein Molekül eines Farbstoffes weniger als ein Atom Chrom zu verwenden undloder die Chromierung in schwach saurem bis alkalischem Medium aus zuführen. Demzufolge sind auch diejenigen Chromverbindungen, die in alkalischem Me dium beständig sind, für die Durchführung des Verfahrens besonders gut geeignet wie z. B. solche Chromverbindungen aliphatischer Oxvcarbonsäuren oder vorzugsweise aroma tischer o-Oxycarbonsäuren, welche das Chrom in komplexer Bindung enthalten.
Die Metalli- sierung geschieht mit Vorteil in der Wärme, offen oder unter Druck, z. B. bei Siedetem peratur des Reaktionsgemisches, gegebenen falls in Anwesenheit geeigneter Zusätze, z. B. in Anwesenheit von Salzen organischer Säu ren, von Basen, organischen Lösungsmitteln oder weiteren die Komplexbildung fördernden Mitteln.
Beispiel: 23,65 Teile .1-Chlor-2-amino-l-oxybenzol-5- sulfonsäure-nietlivlamid werden in 50 Teilen Wasser und 11- Teilen 30<B>%</B> iger Salzsäure ge löst und bei 0 bis 5 mit einer wässrigen Lö sung von 6,9 Teilen Natriumnitrit diazotiert. Die mit.
Natriumearbonat neutralisierte Diazo- suspension wird bei 10 bis 12 in eine Lösung aus 18,3 Teilen 1-Phenvl-3-methvl-5-pyrazolon, 50 Teilen Wasser und 14-,0 Teilen 30 % iger Natriumhydroxvdlösung eingegossen. Die Kupplung verläuft sehr rasch. Der Farbstoff wird durch Hinzufügen von Natriumehlorid vollständig abgeschieden.
Die durch Abfiltrie- reu gewonnene Farbstoffpaste wird in 250 Tei len Wasser verrührt und mit. 120 Teilen einer Lösung von chromsalicvIsaurein Natriun1!Ka- lium mit einem Chromgehalt von 2,6 % sowie 6,7 Teilen 30%iger Natriumlivdi@oxvdlösunc;- versetzt. Das Ganze wird 3 Stunden am Rück fluss gekocht. Nach dieser Geit ist. die Chromie- rung beendet.
Der cliromhalti-,ye Farbstoff wird durch Eindampfen des Reaktionsge misches im Vakuum isoliert.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines metall haltigen Azofarbstoffes, dadurch gekennzeielr net, dass man auf den Monoazofarhstoff der Formel EMI0002.0041 chromabgebende -Mittel derart. einwirken lässt, dass ein chromhaltiger Azofarbstoff entsteht, der zwei Monoazofarbstoffmoleküle an ein Chromatom komplex gebunden enthält. Der neue Farbstoff bildet ein braunrotes Pulver, das sich in Wasser mit orangeroter Farbe löst und -Volle aus neutralem bis essig saurem Bade in roten Tönen färbt. UNTERANSPRICHE 1.Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man auf ein Mole kül Monoazofarbstoff eine weniger als ein Atom Chrom enthaltende Menge eines chrom abgebenden Mittels anwendet. 2. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet., dass man die Chromie- rung in alkalischem 3ledium ausführt. 3. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als chrom abgebende -Mittel Chromverbindungen ver wendet, welche eine aromatische o-Oxvearbon- säure in komplexer Bindung enthalten.Verfahren gemäss Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, dass man als chrom abgebende -Mittel Chromverbindungen ver wendet, welche Salievlsäure in komplexer Bin- dung enthalten.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH301441T | 1951-08-07 | ||
| CH303539T | 1951-08-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH303539A true CH303539A (de) | 1954-11-30 |
Family
ID=25734357
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH303539D CH303539A (de) | 1951-08-07 | 1951-08-07 | Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH303539A (de) |
-
1951
- 1951-08-07 CH CH303539D patent/CH303539A/de unknown
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