CH307201A - Verfahren zur Herstellung eines Azofarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Azofarbstoffes.

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CH307201A
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cobalt
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Aktiengesellschaft Ciba
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Ciba Geigy
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B45/00Complex metal compounds of azo dyes
    • C09B45/02Preparation from dyes containing in o-position a hydroxy group and in o'-position hydroxy, alkoxy, carboxyl, amino or keto groups
    • C09B45/14Monoazo compounds
    • C09B45/20Monoazo compounds containing cobalt

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)

Description


  Verfahren zur     Herstellung    eines     Azofarbstoffes.       Es wurde gefunden,     da.ss    man zu einem  wertvollen, metallhaltigen     Azofarbstoff    ge-         langt,    wenn man auf den     Monoazofarbstoff     der Formel \  
EMI0001.0009     
         kobaltabgebende    Mittel derart einwirken lässt,  dass ein     kobalthaltiger        Azofarbstoff    entsteht,  der zwei     Monoazofarbstoffmoleküle    an ein       Kobaltatom    komplex gebunden enthält.  



  Der neue metallhaltige Farbstoff ist ein       wasserlösliches,    dunkles Pulver, das Wolle aus  schwach alkalischem, neutralem oder schwach  essigsaurem Bade in gelben Tönen von guter  Licht- und Waschechtheit färbt.  



       Der    beim vorliegenden Verfahren als     Aus-          gaiigsstoff    dienende     Monoazofarbstoff    kann  nach an sieh bekannten Methoden hergestellt  werden, indem man     diazotiertes        3-Amino-4-          oxv    -1     diphenylsulfon.    mit 1 -     Acetoa.cetyl-          aminobenzol-3-sulfonsäureamid    in alkalischem  Medium kuppelt.  



  Bei der Durchführung des Verfahrens  empfiehlt es sich im allgemeinen, eine     weni-          -er    als ein, mindestens aber ein halbes Atom  Kobalt enthaltende Menge eines     kobaltabge-          benden    Mittels zu verwenden und/oder die       lletallisierung    in schwach saurem bis alkali-         schem    Medium auszuführen.

   Es sind zum Bei  spiel als     kobaltabgebende    Mittel für die Durch  führung des Verfahrens besonders gut geeig  net komplexe     Kobaltverbindungen        aliphati-          scher        o-Oxycarbonsäuren,    welche das Kobalt  in komplexer Bindung enthalten. Als Beispiele       aliphatischer        Oxycarbonsäuren    können u. a.  Milchsäure,     Gly        kolsäure,    Zitronensäure und  insbesondere Weinsäure genannt werden. Ein  fache     Kobaltverbindungen,    z. B.

   Salze des  zweiwertigen Kobalts, wie     Kobaltsulfat    oder       Kobaltacetat    und gegebenenfalls Kobalt  hydroxyd, können auch als     kobaltabgebende     Mittel verwendet werden.  



  Die Umwandlung des Farbstoffes in die  komplexe     Kobaltverbindung    geschieht mit  Vorteil in der Wärme, offen oder unter Druck,  z. B. bei 75-85 , gegebenenfalls in Anwesen  heit geeigneter Zusätze, z. B. in Anwesenheit  von Salzen organischer Säuren, von Basen,  organischen Lösungsmitteln oder weiteren die  Komplexbildung fördernden Mitteln.      <I>Beispiel.:</I>  256 Teile     1-Chlor-2-nitrobenzol-4-sulfon-          säurechlorid    werden in 500 Teilen trockenem  Benzol gelöst und bei 40  allmählich mit 140  Teilen Aluminiumchlorid versetzt, wobei sieh  Chlorwasserstoff entwickelt. Man hält 3 bis  4 Stunden bei 40-50 , giesst die dunkle Flüs  sigkeit auf Eis und treibt das Benzol mit  Wasserdampf über. Der Rückstand wird nach  dem Erkalten filtriert und mit Wasser ge  waschen.

   Das so erhaltene, noch feuchte       1-Chlor-2-nitrobenzol-4-phenylsulfon,    das aus  Alkohol     umkristallisiert    einen Schmelzpunkt  von 125-126  zeigt, wird nun in 500 Teilen       10%iger        Natronlauge        während        3,        Stunden        zum     Sieden erhitzt, bis eine praktisch klare Lösung  entstanden ist. Diese wird mit     Salzsäure    an  gesäuert, das ausgefallene     4-Oxy-3-nitro-1,1'-          diphenylsulfon        abfiltriert    und mit Wasser ge  waschen.

   Aus Alkohol kristallisiert es in gel  ben Kristallen vom Schmelzpunkt 132-134 .  Zum Schluss wird das Produkt nach üblicher  Methode mit     Natriumsulfid    (oder     katalytisch     mit Wasserstoff in Gegenwart von Nickel)  reduziert.  



  24,9 Teile des so erhaltenen 3-     Amino-4-          oxy-1,1'-diphenylsulfons    werden in üblicher  Weise in salzsaurer Lösung mit     Natriumnitrit            diazotiert.    Die mit     Natriumcarbonat    neutrali  sierte     Diazoverbindung    vereinigt man mit  einer Lösung, hergestellt aus 25,6 Teilen       l.-Acetoacetylaminobenzol-3-sulfonsäureamid,     100 Teilen Wasser, 4 Teilen N     atriumhydroxy    d  und 5 Teilen     Natriumearbonat.    Nach beende  ter Kupplung wird der abgeschiedene Farb  stoff     abfiltriert,

      mit verdünnter     Natritimehlo-          ridlösung    gewaschen und getrocknet.  



  Zur Überführung des so erhaltenen Farb  stoffes in die komplexe     Kobaltverbindting     werden 5,16 Teile des Farbstoffes mit 150  Teilen Wasser und 5     Volumteilen        2n-Natrium-          hydroxydlösung    auf     80         erwärmt    und mit  11 Teilen einer     Kobaltsulfatlösung    mit, einem       Kobaltgeha.lt    von     2,9511/o    versetzt. Nach etwa  halbstündigem Erwärmen auf 80-90  ist die  Komplexbildung beendet. Durch Neutralisie  ren mit verdünnter Essigsäure wird der ge  bildete     Kobaltkomplex    des Farbstoffes voll  ständig abgeschieden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines metall haltigen Azofarbstoffes, dadurch gekennzeich net, dass man auf den Monoazofarbstoff der Formel EMI0002.0042 kobaltabgebende Mittel derart einwirken lässt, dass ein kobalthaltiger Azofarbstoff entsteht, der zwei Monoazofarbstoffmoleküle an ein Kobaltatom komplex gebunden enthält. Der neue metallhaltige Farbstoff ist ein wasserlösliches, dunkles Pulver, das Wolle aus schwach alkalischem, neutralem oder schwach essigsaurem Bade in gelben Tönen von guter Licht- und Waschechtheit färbt. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man pro Molekül Monoazofarbstoff eine weniger als ein, min- destens aber ein halbes Atom Kobalt enthal tende Menge eines kobaltabgebenden Mittels verwendet. 2. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die Metalli sierung in alkalischem Medium durchführt. 3.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als kobalt- abgebende Mittel komplexe Kobaltverbindun- gen verwendet, welche eine aliphatische o-Oxy- carbonsäure in komplexer Bindung enthalten. 4. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als kobalt- abgebende Mittel eine komplexe Kobaltverbin- dung verwendet, welche Weinsäure in kom plexer Bindung enthält. 5.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als kobalt- abgebende Mittel einfache Verbindungen des zweiwertigen Kobalts verwendet.
CH307201D 1951-12-07 1951-12-07 Verfahren zur Herstellung eines Azofarbstoffes. CH307201A (de)

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