CH308435A - Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.

Info

Publication number
CH308435A
CH308435A CH308435DA CH308435A CH 308435 A CH308435 A CH 308435A CH 308435D A CH308435D A CH 308435DA CH 308435 A CH308435 A CH 308435A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
copper
azo dye
parts
metal
containing azo
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aktiengesellschaft Ciba
Original Assignee
Ciba Geigy
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ciba Geigy filed Critical Ciba Geigy
Publication of CH308435A publication Critical patent/CH308435A/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B31/00Disazo and polyazo dyes of the type A->B->C, A->B->C->D, or the like, prepared by diazotising and coupling
    • C09B31/02Disazo dyes
    • C09B31/08Disazo dyes from a coupling component "C" containing directive hydroxyl and amino groups

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)

Description


  <B>Zusatzpatent</B> zum Hauptpatent Nr. 305716.    Verfahren     zur    Herstellung eines     metallhaltigen        Azofarbstoffes.       Es wurde gefunden, dass man zu einem  wertvollen metallhaltigen     Azofarbstoff    ge-  
EMI0001.0005     
    in welcher die     Sulfonsäuregruppe    dieselbe  Stellung einnimmt wie die     Sulfonsäuregruppe     der     dureli        Sulfonierung    von 2-     (4'-Amino-          phenyl)-6-methylbenzthiazol    mit konzentrier  ter Schwefelsäure erhältlichen     Sulfonsäure,    in  der Weise mit kupferabgebenden Mitteln be  handelt.,

   dass unter Aufspaltung der     Methoxy-          gruppe    der     o,o'-Dioxyazokupferkomplex    ent  steht.  



  Der neue Farbstoff bildet ein dunkles Pul  ver, das sich in warmem Wasser mit grau  blauer Farbe löst und Baumwolle in licht  echten     neutralgrauen    Tönen färbt.  



  Der Ausgangsfarbstoff der obigen Formel  wird zweckmässig durch Kupplung von     diazo-          tierter        2-(4'-Aminophenyl)-6-methylbenzthiazol-          sulfonsäure    mit     1-Amino-2-methoxybenzol,          Weiterdiazotierung    und Kupplung der     Diazo-          azoverbindung    mit     2-Phenylamino-8-oxynaph-          thalin-6-sulfonsäure-4'-carbonsäure    hergestellt.

    Für die     Metallisierung    unter Aufspaltung der       Methoxygruppe    ist eine Behandlung bei erhöh  ter Temperatur und während längerer Zeit  mit einer     Kupfertetramminlösung    angezeigt.  Als zweckmässig erweist sich, diese     Metallisie-          rung    während mehrerer Stunden in der Nähe    langt, wenn man den     Azofarbstoff    der For  mel    von 100  in     wässrigem    Medium     durchzuführen.     Von besonderem Vorteil ist hier das an sich  bekannte Verfahren, wonach in Gegenwart von       Oxyalkylaminen,    insbesondere     Äthanolamin     bzw.

   den sich davon ableitenden Kupferkom  plexen gearbeitet wird.  



       Beispiel:     32 Teile     2-(4'-Aminophenyl)-6-methylbenz-          thiazolsulfonsäure    (erhältlich durch     Sulfo-          nieren    von     2-(4'-Aminophenyl)-6-methylbenz-          thiazol    mit konzentrierter Schwefelsäure) wer  den als     Natriumsalz    in 200 Teilen Wasser ge  löst und mit 6,9 Teilen     Natriumnitrit    ver  setzt. Diese Lösung lässt man langsam in ein  Gemisch von 30 Teilen 30%iger     Salzsäure,    100  Teilen Wasser und 100 Teilen Eis zufliessen.

    Man rührt hierauf eine Stunde und trägt  dann die Suspension der     Diazoverbindung    in  eine einen Überschuss an     Natriumbicarbonat     enthaltende Lösung von 21,7 Teilen     1-Amino-          2-methoxybenzol-a)-methansulfonsäure    ein und  rührt bei 10  bis zur Beendigung der Kupp  lung. Dann wird der     Monoazofarbstoff    abge  trennt und durch     einstündiges    Erwärmen auf  90  mit verdünnter     Natriumhydroxydlösung         verseift.

   Der     Aminomonoazofarbstoff    wird  aus dem Gemisch abgetrennt, in Wasser unter  Zusatz von     Natriumhy        droxyd    bis zur schwach       alkalischen    Reaktion gelöst, mit 8 Teilen Na  triumnitrit versetzt und durch Eingiessen von  30 Teilen 30%iger Salzsäure     weiterdiazotiert.     Man rührt 2 Stunden bei etwa 35  und kup  pelt die     Diazoverbindung    in     natriumcarbonat-          oder        natriumbicarbonatalkalischer    Lösung mit  35 Teilen     2-Phenylaniino-8-oxynaphthalin-6-          sulfonsäui@e-4.'-carbonsätire.    Die Kupplung  wird durch 

  Zusatz von wenig     Pyridin    oder     Pi-          eolin    stark beschleunigt. Nach beendeter  Kupplung wird der     Disazofarbstoff    aasgesal  zen     Lind        abfiltriert.     
EMI0002.0018     
    in welcher die     Sulfonsäuregruppe    dieselbe  Stellung einnimmt wie die     Sulfonsäuregruppe     der .durch     Sulfonierung    von     2-(4'-Amirio-          pheny        1)-6-methylbenzthiazol    mit konzentrier  ter     Sehwefelsätire    erhältlichen     Sulfonsäure,

      in  der Weise mit kupferabgebenden Mitteln be  handelt, dass unter Aufspaltung der     Methoxy-          gruppe    der     o,o'-Dioxy        azokupferkomplex    ent  steht.  



  Der neue Farbstoff bildet ein dunkles Pul  ver, das sieh in warmem Wasser mit grau  blauer Farbe löst und Baumwolle in licht  echten     netitralgrauen    Tönen färbt.    Die     Parbstoffpaste    wird in 1500 Teilen  Wasser unter Zusatz von 30 Teilen     Mono-          ä.tha.nolamin    gelöst und die Lösung mit einer       ammoniakalisehen    Lösung von Kupfersulfat  (entsprechend 37,5 Teile     CuS0,r.    5 1120) ver  setzt. Man behandelt unter     Rüekflusskühlung     6 bis 8 Stunden bei 95 . Die entstandene     Kup-          ferkomplexverbindung    wird aasgesalzen, ab  filtriert und getrocknet..

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines met.all.- ha.ltigen Azofarbstoffes, dadurch gekennzeich net, dass man den Azofarbstoff der Formel UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als kupfer abgebendes Mittel ein Kupfertetrammin ver wendet..
    ?. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die Behand- hing mit dem kupferabgebenden Mittel wäh rend längerer Zeit bei erhöhter Temperatur und in wässrigem Medium durchführt. 3. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die Behand lung mit dein kupferabgebenden Mittel in Ge genwart eines Oxyalkylamins durchführt.
CH308435D 1951-12-21 1951-12-21 Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes. CH308435A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH308435T 1951-12-21
CH305716T 1952-11-20

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH308435A true CH308435A (de) 1955-07-15

Family

ID=25734982

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH308435D CH308435A (de) 1951-12-21 1951-12-21 Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH308435A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH308435A (de) Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.
CH308431A (de) Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.
CH308437A (de) Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.
CH308436A (de) Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.
CH308433A (de) Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.
CH308432A (de) Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.
CH309413A (de) Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.
CH305716A (de) Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.
CH308434A (de) Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.
DE698979C (de) Verfahren zur Herstellung von Disazofarbstoffen
DE955452C (de) Verfahren zur Herstellung neuer metallhaltiger Azofarbstoffe
DE927705C (de) Verfahren zur Herstellung von chromhaltigen sulfonsaeuregruppenfreien Monoazofarbstoffen
DE698977C (de) Verfahren zur Herstellung von wasserloeslichen Azofarbstoffen
DE956794C (de) Verfahren zur Herstellung von metallisierbaren Polyazofarbstoffen bzw. deren Metallkomplexverbindungen
DE956091C (de) Verfahren zur Herstellung metallhaltiger Azofarbstoffe
CH226610A (de) Verfahren zur Herstellung eines kupferhaltigen Trisazofarbstoffes.
CH327284A (de) Verfahren zur Herstellung metallhaltiger Azofarbstoffe
CH308762A (de) Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.
CH302393A (de) Verfahren zur Herstellung eines Azofarbstoffes.
CH308764A (de) Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.
DE1007905B (de) Verfahren zur Herstellung metallhaltiger Disazofarbstoffe
CH148005A (de) Verfahren zur Herstellung eines Disazofarbstoffes.
CH308767A (de) Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.
CH263518A (de) Verfahren zur Herstellung eines Azofarbstoffes.
CH303664A (de) Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.