CH308762A - Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.

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CH308762A
CH308762A CH308762DA CH308762A CH 308762 A CH308762 A CH 308762A CH 308762D A CH308762D A CH 308762DA CH 308762 A CH308762 A CH 308762A
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CH
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azo dye
metal
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Aktiengesellschaft Ciba
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Ciba Geigy
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B31/00Disazo and polyazo dyes of the type A->B->C, A->B->C->D, or the like, prepared by diazotising and coupling
    • C09B31/16Trisazo dyes

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description


  <B>Zusatzpatent</B>     zum    Hauptpatent     Nr.30403,9.            Verfahren    zur Herstellung eines     metallhaltigen        Azofarbstoffes.       Es wurde gefunden, dass man zu einem wertvollen, metallhaltigen     Azofarbstoff    ge  langt, wenn man den     Azofarbstoff    der Formel  
EMI0001.0008     
    in der Weise mit kupferabgebenden Mitteln  behandelt, dass unter Aufspaltung der     Alkoxy-          gruppe    der Komplex entsteht, welcher zwei  Atome komplex gebundenes Kupfer im Mole  kül enthält.  



  Der neue Farbstoff bildet ein dunkles  Pulver, das sich in Wasser mit     grüner    Farbe  löst und Baumwolle in     gelbstichig    grünen,  lichtechten Tönen färbt.  



  Die Behandlung mit kupferabgebenden  Mitteln erfolgt zum Beispiel mit einem     Kup-          fertetrammin    und in Gegenwart eines     Oxy-          alkylamins,    wie     Äthanolamin.     



  <I>Beispiel:</I>  21,7 Teile     1-Aminobenzol-2-carbonsäure-4-          sulfonsäure    werden in 150 Teilen Wasser mit  11 Teilen     wasserfreiem        Natriumearbonat    ge  löst, mit 2-5 'Teilen 30prozentiger 'Salzsäure an  gesäuert und bei 5 bis 10  mit 6,9 Teilen Na  triumnitrit, gelöst in<B>5</B>0 Teilen Wasser,     diazo-          t.iert.    Die     Diazoverbindung    wird in     natrium-          biearbonatalkalischer    Lösung mit 43 Teilen       1-(4"-Aminostilben[4']    )-3-methyl-5-pyrazolon-         2';2i"-disulfonsäure    gekuppelt.

   Das überschüs  sige     Natriumbicarbonat    wird mit Salzsäure       neutralisiert,    die Lösung mit<B>6,9</B> 'Teilen Na  triumnitrit versetzt und der     Monoazofarb-          stoff    durch Eingiessen von 40 Teilen     30pro-          zentiger    'Salzsäure wieder     diazotiert.    Nach     2-          bis    3stündigem Rühren bei Raumtemperatur  stumpft man mit     Natriumacetat    ab und kup  pelt mit     2!5,3    Teilen     1-Amino-2"methoxynaph-          thalin,6-sulfonsäure,

      gelöst     als        Natriumsalz     mit 20 Teilen     Natriumacetat    in 200 Teilen  Wasser. Durch allmähliche Zugabe von 40  Teilen 10prozentiger     Natriumcarbonatlösung     wird die Kupplung     beschleunigt.    Nach been  deter Kupplung wird     da.s    Kupplungsgemisch  mit     Natriumearbonat    alkalisch gemacht,

   der       Disazofarbstoff        aasgesalzen        und        abfiltriert.     Die     Farbstoffpaste    wird in 1500 Teilen Was  ser unter     Zusatz    von     Natriumhydroxydlösung     gelöst, mit 7 Teilen     Natriumnitrit    versetzt  und durch Eingiessen von 40, 'Teilen     30pro-          zentiger        ,Salzsäure        diazotiert.    Man rührt etwa  1 Stunde bei Raumtemperatur.

   Die     Diazo-          verbindung    wird     abfiltriert,    in Eiswasser ver-      rührt und in     Gegenwart    von 30 Teilen     Na-          triumcarbonat    und 10'0 Teilen     Pyridin    mit       31;5    Teilen     2-Phenylamino-5-oxynaphthalin-7-          sulfonsäure    in 300 Teilen Wasser gekuppelt.

    Der gebildete     Trisazofarbstoff    wird     ausgesal-          zen,        abfiltriert    und durch 6stündiges Erwär  men zum Sieden unter     Rückfluss    mit 50 Tei  len kristallisiertem Kupfersulfat, 100 Teilen    25prozentigem Ammoniak und 2.0 Teilen       Äthanolamin    in 2'000 'Teilen Wasser in den  Kupferkomplex überführt.

Claims (1)

  1. PAT'ENT'ANSP'RTTCH Verfahren zur Herstellung eines metall haltigen Azofarbstoffes, dadurch gekennzeich net, dass man den Azofarbstoff der Formel EMI0002.0018 in der Weise mit kupferabgebenden Mitteln behandelt, dass unter Aufspaltung der Alk- oxygruppe der Komplex entsteht, der zwei Atome komplex gebundenes Kupfer im Molekül enthält.
    Der neue Farbstoff bildet ein dunkles Pulver, das sich in Wasser mit grüner Farbe löst, und Baumwolle in gelbstichig grünen, lichtechten Tönen färbt. UNTRRANSPRC=CHE 1. Verfahren nach Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, dass im Ausgangsstoff die -0-Alkylgi-Lippe im Rest I eine Meth- oxygruppe ist. 2. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein Kupfertetr- ammin als kupferabgebendes Mittel verwendet wird.
CH308762D 1951-11-08 1951-11-08 Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes. CH308762A (de)

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