CH303525A - Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.

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CH303525A
CH303525A CH303525DA CH303525A CH 303525 A CH303525 A CH 303525A CH 303525D A CH303525D A CH 303525DA CH 303525 A CH303525 A CH 303525A
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  verfahren zur     Herstellung    eines     metallhaltigen        Azofarbstoffes.       Es wurde gefunden, dass man zu einem       neuen,        wertvollen    metallhaltigen     Azofa-rbstoff          gelangt,    wenn man auf den     Monoazofarbstoff     der Formel  
EMI0001.0009     
         kobaltabgebende    Mittel     derart.    einwirken lässt,       da.ss    ein     kobalthaltiger        Azofarbstoff    entsteht,

    der zwei     Monoazofarbstoffmoleküle    an ein       Kobaltatom    komplex gebunden enthält.  



  Der neue Farbstoff bildet ein wasserlös  liches Pulver, das Wolle aus schwach alkali  schem, neutralem oder essigsaurem Bade in  braungelben Tönen färbt.  



  Der als Ausgangsstoff dienende, der oben  stehenden Formel entsprechende     Monoazofarb-          stoff    kann durch Kupplung des     1-(3'-Chlor-          phenyl)-3-methyl-5-pyrazolons    mit nach an  sieh bekannten Methoden, z. B. mittels Salz  säure und     Natriumnitrit        diazotiertem        2-Amino-          1-oxybenzol-4-sulfonsäuremethylamid    herge  stellt werden.  



  Das hierbei verwendete 1- (ö     -Chlorphenyl)-          3-methyl-5-pyrazolon    kann nach an sich     be-          kiuinten    Methoden erhalten werden, z. B. in  dem man     diazotiertes        3-Chloranilin    reduziert       und    das entstandene     3-Chlorphenylhydrazin       mit     Acetessigsäureamid    oder     Acetessigestern     zum     gewünschten        Pyrazolon    kondensiert.  



  Die Behandlung mit den     kobaltabgebenden     Mitteln erfolgt gemäss vorliegenden Verfahren  in der Weise, dass ein     kobalthaltiger    Farbstoff  entsteht, der zwei     Parbstoffmoleküle    an ein  Atom Kobalt komplex     gebunden    enthält. Dem  gemäss führt man die     Metallisierimg    zweck  mässig mit solchen     kobaltabgebenden        Mitteln     und nach solchen Methoden durch, welche er  fahrungsgemäss komplexe     Kobaltverbindungen     dieser Zusammensetzung liefern.

   Es empfiehlt  sieh im allgemeinen, auf ein     Molekül    eines  Farbstoffes weniger als ein Atom Kobalt zu  verwenden     undjoder    die     Metallisierung    in  schwach saurem bis alkalischem Medium aus  zuführen. Als     kobaltabgebende    Mittel verwen  det man komplexe     Kobaltverbindungen        alipha-          tischer        Dicarbonsäuren    oder     Oxycarbonsäuren,     z.

   B. komplexe     Kobaltverbindungen    der Wein  säure oder     vorzugsweise    einfache     Kobaltsalze,     wie     Kobaltsulfat    oder     Kobaltacetat,    gegebenen  falls auch frisch gefälltes     Kobalthydroxyd.     <I>Beispiel:

  </I>  20,2 Teile     2-Amino-l-oxybenzol-4-snlfon-          säuremethylamid    werden in 50 Teilen Wasser       und        14        Teilen        30        %        iger        Salzsäure        gelöst        und     bei 0 bis 5  mit einer wässerigen Lösung von  6,

  9 Teilen     Natriumnitrit        diazotiert.    Die mit       Natriumearbonat    neutralisierte     Diazosuspen-          sion    wird bei 10 bis 12  in eine Lösung aus  22 Teilen 1-     (3'-Chlorphenyl)    -3-methyl-5-pyr-           azolon,    50 Teilen. Wasser und 14,0 Teilen       30        %        iger        N        atriumhydroxydlösung        eingegossen.     Die     Kupplung    verläuft sehr rasch.

   Der Farb  stoff wird durch Hinzufügen von     Natriiun-          ehlorid    abgeschieden.  



  Die     abfiltrierte        Farbstoffpaste    wird in 600  Teilen Wasser     aufgesehlämmt    und durch Zu  gabe von 100     Volimiteilen        2n-Natiium-          hy        rdoxvdlösung    und     Ei-wärmen    gelöst. Die etwa.

    30  warme     Farbstofflösung    versetzt man mit  300 Teilen einer 70  warmen Kobaltsulfat-         lösung        mit        ehiein        Kobaltgehalt.        von        1,3%.        Nach     kurzer Zeit ist die     Komplexverbindung    beendet.  und die     Kobaltverbindung    des Farbstoffes  kann durch Zugabe von     Natriumchlorid    und  verdünnter Essigsäure abgeschieden werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung eines metall haltigen Azofarbstoffes, dadurch gekennzeieh- net, dass man auf den Monoazofarbstoff der', Formel EMI0002.0036 kobaltabgebende Mittel derart einwirken lässt, dass ein kobalthaltiger Azofarbstoff entsteht, der zwei Monoazofarbstoffmoleküle an ein Kobaltatom komplex gebunden enthält.
    Der neue Farbstoff bildet ein wasserlös liches Pulver, das Wolle aus schwach alkali schem, neutralem oder essigsaurem Bade in braungelben Tönen färbt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man auf ein Mole- kül Monoazofarbstoff eine weniger als ein Atom Kobalt enthaltende Menge eines kobalt- abgebenden Mittels anwendet. 2.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss man die Metallisie- rung in alkalischem Medium ausführt. 3. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als kobaltab- gebende Mittel einfache Kobaltsalze verwen det.
CH303525D 1951-06-15 1951-08-07 Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes. CH303525A (de)

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