CH311205A - Verfahren zur Herstellung eines kobalthaltigen Azofarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines kobalthaltigen Azofarbstoffes.

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CH311205A
CH311205A CH311205DA CH311205A CH 311205 A CH311205 A CH 311205A CH 311205D A CH311205D A CH 311205DA CH 311205 A CH311205 A CH 311205A
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cobalt
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Aktiengesellschaft Ciba
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Ciba Geigy
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    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B45/00Complex metal compounds of azo dyes
    • C09B45/02Preparation from dyes containing in o-position a hydroxy group and in o'-position hydroxy, alkoxy, carboxyl, amino or keto groups
    • C09B45/14Monoazo compounds
    • C09B45/20Monoazo compounds containing cobalt

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Description


  Verfahren zur Herstellung eines     kobalthaltigen        Azofarbstoffes.       Es wurde gefunden, dass man zu einem  neuen, wertvollen     kobalthaltigen        Azofarbstoff     gelangt, wenn man auf den     Monoazofarbstoff     der Formel  
EMI0001.0006     
         kobaltabgebende    Mittel derart einwirken lässt,  dass ein     kobalthaltiger        Azofarbstoff    entsteht,  der zwei     Monoazofarbstoffmoleküle    an ein       Kobaltatom    komplex gebunden enthält.  



  Der neue     kobalthaltige    Farbstoff bildet ein       wasserlösliches    Pulver, das Wolle aus schwach       alkalischem,    neutralem bis schwach saurem  Bade in blaustichig grauen Tönen von sehr  guter     Lichteehtheit    färbt.  



  Der als Ausgangsstoff dienende, der     oben-          stehenden    Formel entsprechende     Monoazofarb-          stoff    kann durch Kupplung des     2-Aminonaph-          thalins    mit nach an sieh bekannten Methoden,  z. B. mittels Salzsäure und     Natriu        mnitrit        di-          azotiertem        4-Chlor-2-amino-l-oxybenzol.5-sLd-          fonsäureamid    hergestellt werden.  



  Die     Behandlung    mit den     kobaltabgebenden     Mitteln erfolgt gemäss vorliegendem Verfah  ren in der Weise, dass ein     kobalthaltiger    Farb  stoff entsteht, der pro Molekül Farbstoff  weniger als ein     Atom    Kobalt in komplexer  Bindung enthält. Demgemäss führt mann die         Metallisierung    zweckmässig mit solchen     kobalt-          abgebenden    Mitteln     und    nach solchen Metho  den durch, welche     erfahrungsgemäss    komplexe       Kobaltverbindungen    dieser     Zusammensetzung     liefern.

   Es empfiehlt sieh im allgemeinen, auf  ein Molekül eines Farbstoffes weniger als ein,       mindestens    aber ein halbes Atom Kobalt     züz     verwenden     und/oder    die     Metallisierung    in  sehwach saurem bis alkalischem Medium aus  zuführen. Als     kobaltabgebende    Mittel verwen  det man zweckmässig     Kobaltsalze,    wie Kobalt- .       sulfat    .oder     Kobaltacetat,        gegebenenfalls    auch  frisch gefälltes     Kobalthydroxyd.     



       Beispiel:     22,25 Teile     4-Chlor-2-a.mino-l-oxybenzol-5-          sulionsäureamid    werden in 100 Teilen     Wasser     und 17,5 Teilen     30o/oiger        Salzsäure    bei 60 bis  65      gelöst    und die     abgekühlte        Lösung    mit  6,9 Teilen     Natriumnitrit    bei 0 bis     5         diazotiert.     Zu der     Dia.zosuspension    lässt     mann        eine    heisse  Lösung von 15,

  7 Teilen     ss-Naphthylamin    in  250 Teilen Wasser und 18,5 Teilen     30o/oiger     Salzsäure     einlaufen.    Man kuppelt bei 35 bis  40 . Nach 12     Stunden    ist die     Kupplung    be  endet. Man     erwärmt    auf 90     bis    95  und fil  triert den     gebildeten    Farbstoff ab. Der Filter  kuchen wird mit heissem Wasser gewaschen.  



  Die erhaltene     Farbstoffpaste    wird in 500  Teilen Wasser bei 80 bis 85      verrührt    und  durch Zugabe von 40 Teilen     30o/oiger    Na  triumhydroxydl'ösung gelöst. Man gibt eine       Lösung    von 15,4 Teilen     kristallisiertem    Kobalt  sulfat in 30 Teilen     Wasser    zu und     rührt    30           :Minuten    bei 80     'bis    85 . Nach dieser Zeit ist  die Komplexbildung beendet. Der Farbstoff  wird durch Zugabe von     Natriumehlorid    ab  geschieden, filtriert und getrocknet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren mir Herstellung eines kobalt- haltigen Azofarbstoffes, dadurch gekennzeich net, dass man auf den Monoazofarbstoff der Formel EMI0002.0010 kobaltabgebende Mittel derart einwirken lässt, dass ein koba.lthaltiger Azofarbstoff entsteht, der zwei Monoazofarbstoffmoleküle an ein Ka- baltatom. komplex gebunden enthält.
    Der neue kobalthaltige Farbstoff bildet ein wasserlösliches Pulver, das Wolle aus schwach alkalischem, neutralem bis sehwach saurem Bade in blaust.iehig grauen Tönen von sehr guter Lichtechtheit färbt. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeieh.net, dass man auf ein 11Iole- kül Monoazofarbstoff eine weniger als ein, mindestens aber ein halbes Atom Kobalt ent haltende Menge eines kobaltabgebenden Mit tels anwendet. 2.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet., da.ss man die 'Metalli- sierung in alkalischem Medium ausführt. 3. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als kobaltab- gebende Mittel einfache Kobaltsalze verwen det.
CH311205D 1953-09-01 1952-10-24 Verfahren zur Herstellung eines kobalthaltigen Azofarbstoffes. CH311205A (de)

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