CH330125A - Verfahren zur Herstellung von Chinuclidin-2-carbonsäure - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Chinuclidin-2-carbonsäure

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CH330125A
CH330125A CH330125DA CH330125A CH 330125 A CH330125 A CH 330125A CH 330125D A CH330125D A CH 330125DA CH 330125 A CH330125 A CH 330125A
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quinuclidine
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Grob Cyril A Dr Prof
Ernst Dr Renk
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Ciba Geigy
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      Verfahren        zur    Herstellung von     Chinuclidin-2-carbonsäure       Die     Cliinuclidin-\?-earbonsäure    ist bekannt.  Die bekannten Methoden zu deren Herstel  lung sind jedoch kompliziert und mühsam.  



  Die vorliegende Erfindung bezieht. sieh auf  ein neues Verfahren zur Herstellung der       Chinuelidin-2-carbonsäure    und ist dadurch ge  kennzeichnet, dass man     a-Halogen-ss-piperidyl-          (4)-propionsäure    oder ihre Salze mit säure  bindenden Mitteln erhitzt; aus dem so erhal  tenen Salz der     Chinitclidin-2-carbonsäiire    kann..  man nach an sich bekannten Methoden die  Säure freisetzen. Eine bevorzugte Ausfüh  i     ungsform    des neuen Verfahrens besteht  darin, dass man     a-Chlor-ss-piperidyl-(4)-pro-          pionsäure    mit überschüssigem     Alkalihydroxyd     in wässriger Lösung erhitzt..  



  Das neue Verfahren ergibt gute Ausbeu  ten. Die Ausgangsstoffe sind leicht zugänglich.  Die     Chinuclidin-2-carbonsäure    kann als  Zwischenprodukt zur Herstellung von Desin  fektionsmitteln,     Textilhilfsstoffen    und von  Heilmitteln verwendet werden.  



  Die Erfindung wird im     nachstehenden    Bei  spiel beschrieben. Zwischen Gewichtsteilen und       VOlllmtellen    besteht. die gleiche Beziehung  wie     zwischen    g und     cm3.    Die Temperaturen  sind in Celsiusgraden angegeben. Die Schmelz  punkte sind im     hapillarrohr        bestimmt.    und       urkorrigiert.     



  <I>Beispiel</I>  0,9 Gewichtsteile Hydrochlorid von     a-          Chloi--ss-piperidyl-(4)-propionsäure    werden    mit 8     Volumteilen        ln-Natriumhydroxydlösung     während 2 Stunden am     Rückfluss    gekocht.  Schon nach etwa 30 Minuten     reagiert    die  Lösung nicht. mehr     phenolphthaleinalkaliseh.     Die abgekühlte     Lösung    wird mit Salzsäure  kongosauer gestellt und bei vermindertem  Druck eingedampft. Der Trockenrückstand  wird mit absolutem Äthanol erschöpfend ex  trahiert. Beim Einengen scheiden sich allmäh  lich 0,63 Gewichtsteile farblose Kristalle aus.

    Durch     Umkristallisieren    aus Äthanol können  diese ganz rein erhalten werden. Sie schmel  zen bei 290-291  unter Zersetzung und stel  len das Hydrochlorid der     Chinttelidin-2-car-          bonsäure    dar.  



  Die freie     Cliinuclidin-2-carbonsäure    ent  steht daraus nach üblichen Methoden, bei  spielsweise durch Behandlung mit. Silberoxyd.  Sie schmilzt bei     275-27811    unter Zersetzung.  



  Das     Hydrobromid    kann aus Äthanol um  kristallisiert werden und schmilzt bei 277 bis  278  unter Zersetzung.  



  Das als Ausgangsstoff verwendete     Hydro-          chlorid    der     a-Chlor-ss-piperidyl-(4)-propion-          säure    kann auf folgende Art erhalten werden    40 Gewichtsteile     a-Chlor-ss-N-benzoyl-pi-          peridyl-(4)-propionsäure    (vgl.     Harris        and          Work,        Biochem.    J. 46, 190 [1950]) werden  mit 250     Volumteilen        konzentrierter        Salzsäure     und 200     Volumteilen    Wasser unter     Rückfluss     gekocht.

   Die abgekühlte Mischung wird mit      Chloroform     extrahiert;    aus der     wä.ssrigen    Lö  sung erhält man beim Eindampfen im Va  kuum und Anreiben mit Aceton das neue  Hydrochlorid, welches durch     Umkristallisie-          ren    aus     Methanol-Aceton    gereinigt werden       kann.     Es schmilzt bei 177-183 .

Claims (1)

  1. pATENTANSPR.UCH Verfahren zur Herstellung von Chinucli- din-2-car@bonsäure, dadurch gekennzeichnet, dass man a-Halogen-ss-piperidyl-(4)-propion- sä.ure oder ihre Salze mit säurebindenden Mit teln erhitzt.
CH330125D 1954-11-30 1954-11-30 Verfahren zur Herstellung von Chinuclidin-2-carbonsäure CH330125A (de)

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