CH210767A - Verfahren zur Darstellung eines Oxyketonesters der Androstenreihe. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung eines Oxyketonesters der Androstenreihe.

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CH210767A
CH210767A CH210767DA CH210767A CH 210767 A CH210767 A CH 210767A CH 210767D A CH210767D A CH 210767DA CH 210767 A CH210767 A CH 210767A
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double bond
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halogen
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agent
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Gesellschaft Fuer Chemis Basel
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Chem Ind Basel
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
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    • C07J1/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen, not substituted in position 17 beta by a carbon atom, e.g. estrane, androstane
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J75/00Processes for the preparation of steroids in general

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Description


  Verfahren zur Darstellung eines     Ogyketonesters    der     Androstenreihe.       Es wurde gefunden, dass man zu     einem          Oxyketonester    der     Androstenreihe    gelangen  kann, wenn man die Doppelbindung     des     d     5.6-        Androstendiol    - (3,17) -17     -monobenzoats     der Formel  
EMI0001.0010     
  
EMI0001.0011     
    vor der folgenden Einwirkung des Oxyda  tionsmittels schützt, auf das so erhaltene  Zwischenprodukt ein Oxydationsmittel ein  wirken lässt und hierauf die Kohlenstoff  doppelbindung unter Verschiebung in     4,

  5-          Stellung    regeneriert.  



  Das so gewonnene     d4,5-Androstenol-(17)-          on-(3)-benzoat    der Formel    bildet farblose     Kristalle    vom F.198-200  .  Wie Versuche ergaben,     gelingt    es leicht,  .den     Ketoester    entweder durch     direkte    Kri  stallisation oder durch     Bereitung    schwer lös  licher     Derivate    in reiner Form     abzusoheiden.     Solche schwer lösliche Derivate erhält man  zum Beispiel durch Umsetzung des     Oxy-          ketons    mit den üblichen     Ketonreagenzien    wie       Semicarbazid,

          Thiosemicarbazid,        Hydroxyl-          amin,        Aminoguanidin,        Phenylhydrazinen,     neutralen oder     basischen        Aeylhydraziden.     Durch     Einwirkung        hydrolytisch        wirkender     Mittel werden die zwecks     Reinigung    des       Oxyketone-    hergestellten Verbindungen wie  der in ihre Komponenten gespalten.

        Geeignete     Oxydationsmittel    sind zum  Beispiel 6wertige Chromverbindungen wie  Chromsäure in     Eisessig,    ferner Kupferoxyd,       Permanganat    und dergleichen. Der Schutz  der     Kohlenstoffdoppelbindung    erfolgt zum  Beispiel durch Anlagerung von Halogen       bezw.        Ha.logenwasser,stoff    an den Ausgangs  stoff. Nach erfolgter Oxydation wird die       Kohlenstoffdoppelbindung    unter Verschie  bung in     4,5-Stellung    regeneriert.

   Die Ent  fernung des     Halogens    kann in bekannter  Weise zum     Beispiel    durch Zinkstaub und       Essigsäure    oder Benzol, durch katalytisch  angeregten Wasserstoff oder durch Behan  deln mit     Aikalijodiden    und die des Halogen  wasserstoffes zum Beispiel durch tertiäre  Basen wie     Pyridin    oder     Dimethylanilin    oder  durch Umsetzen mit Salzen von     Carbonsäu-          ren,    wie z. B.     Alkaliacetaten,    erfolgen.  



  Die erhaltene Verbindung soll therapeu  tische Verwendung finden.         Beispiel:       2,1 g     d5.6-Androsten-3,17-diol-17-benzoat     vom F.     222-22ä     nimmt man in 50 cm'  Eisessig auf und gibt unter Kühlung trop  fenweise die berechnete Menge einer Brom  eisessiglösung zu.

   Schliesslich wird 0,5     g          Chromtrioxyd,    gelöst in 15 cm' 90 %     iger     Essigsäure, in der     Kälte    zugefügt und das  Ganze über Nacht bei     Zimmertemperatur     stehen gelassen, wobei .das Oxydationspro  dukt teilweise     auskristallisiert.    Dann giesst  man in Wasser,     öaugt    das     ausgefallene    Pro  dukt ab und wäscht mit viel     Wazser    nach.

    Das so erhaltene     bromierte        Keton    behandelt  man zur     Entbromung    in Eisessig mit Zink  staub unter intensivem Schütteln auf dem  siedenden     Wasserbade.    Dann wird     abgesaugt,     nachgewaschen und die Lösung mit     Wasser     gefällt. Man zieht mit Äther aus, schüttelt  die Ätherlösung     mit    verdünnter     Sodalösung     und Wasser und dampft sie ein.

   Die     Ent-          bromung    kann aber auch zum Beispiel durch  Erhitzen einer trockenen     benzolischen    Lö  sung des     gebromten        Ketons    mit einer alko  holischen Lösung von     Natriumjodid    durch  geführt     werden.    In     diesem    Falle wird die    Lösung nachher mit wässeriger Natrium  sulfitlösung und Wasser     gewaschen    und ein  gedampft.  



  Aus dem nach einer dieser Methoden ge  wonnenen Rohprodukt lässt sich zum Beispiel  durch Umkristallisation aus     Hexan    und: oder       Hochvakuumsublimation    oder auch über das  schwer lösliche     Semicarbazon    das     44,5-        Andro-          stenol-(17)-on-(3)-benzoat    vom F. 198-200    erhalten.  



  Statt durch Brom lässt sich die Doppel  bindung zum Beispiel auch durch Chlor  schützen.  



  Zur Oxydation kann man an Stelle von  Chromsäure zum Beispiel auch     Kupferoxyd     verwenden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung eines neuen Oxyketonesters der Androstenreihe, dadurch gekennzeichnet, dass man die Doppelbindung des d5,6-Androstendiol-(3,17)-17-monobenzoat der Formel EMI0002.0057 vor der folgenden Einwirkung des Oxyda- tionsmittels schützt, auf das so erhaltene Zwischenprodukt ein Oxydationsmittel ein wirken lässt und hierauf die Kohlenstoff doppelbindung unter Verschiebung in 4,5 Stellung regeneriert.
    Das so gewonnene 44,5-Androstenol-(17 ) on-(3)-benzoat der Formel EMI0002.0061 bildet farblose Kristalle vom F. 198-2000. Die so erhaltene Verbindung soll thera peutische Verwendung finden. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Oxydations mittel Chromsäure verwendet. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Oxydations- mittel ein Permanganat verwendet. B. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Oxydations mittel Kupferoxyd verwendet. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Kohlen- stoffdoppelbindung des Ausgangsstoffes .durch Anlagerung von Halogen der Oxy dationswirkung entzieht und nach er folgter Oxydation mit halogenabspalten den Mitteln behandelt. 5. Verfahren nach Patentanspruch und dem Unteranspruch 4, .dadurch gekennzeich net, dass man als halogenabspaltendes Mittel Zinkstaub- und Essigsäure ver- wendet. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch und dem Unteranspruch 4, dadurch gekennzeich net, dass man als halogenabspaltendes Mittel ein Alkalijodid verwendet. 7. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Kohlen stoffdoppelbindung des Ausgangsstoffes durch Anlagerung von Halogenwasser stoff der Oxydationswirkung entzieht und nach erfolgter Oxydation mit halogenwasserstoffabspaltenden Mitteln behandelt. B.
    Verfahren nach Patentanspruch und dem Unteranspruch 7, dadurch gekennzeich net, dass man als halogenwasserstoff- abspaltendes Mittel tertiäre Basen ver wendet. 9. Verfahren nach Patentanspruch und dem Unteranspruch 7, dadurch gekennzeich net, dass man als halogenwasserstoff- abspaltendes Mittel Alkaliacetate ver wendet. 10. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man den Endstoff durch direkte Kristallisation reinigt. 11.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man den Endstoff durch Umsetzung mit Betonreagenzien und anschliessende hydrolytische Spal tung des Reaktionsproduktes reinigt.
CH210767D 1935-06-18 1935-06-18 Verfahren zur Darstellung eines Oxyketonesters der Androstenreihe. CH210767A (de)

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