CH210765A - Verfahren zur Darstellung eines Oxyketonesters der Androstenreihe. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung eines Oxyketonesters der Androstenreihe.

Info

Publication number
CH210765A
CH210765A CH210765DA CH210765A CH 210765 A CH210765 A CH 210765A CH 210765D A CH210765D A CH 210765DA CH 210765 A CH210765 A CH 210765A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
oxidizing agent
double bond
halogen
agent
oxidation
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Gesellschaft Fuer Chemis Basel
Original Assignee
Chem Ind Basel
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Chem Ind Basel filed Critical Chem Ind Basel
Publication of CH210765A publication Critical patent/CH210765A/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J1/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen, not substituted in position 17 beta by a carbon atom, e.g. estrane, androstane
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J75/00Processes for the preparation of steroids in general

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


      Verfahren    zur Darstellung eines     Ozyketonesters    der     Androstenreihe.       Es wurde ,gefunden, dass man zu einem       Oxyketonester    der     Androstenreihe    gelangen  kann, wenn man die Doppelbindung des       45.6-Androstendiol-(3,17)-17-iso-butyrat    der  Formel  
EMI0001.0007     
    vor der folgenden Einwirkung des Oxyda  tionsmittels schützt, auf das so erhaltene       Zwisehenprodukt    ein     Oxydationsmittel    ein  wirken lässt und hierauf die Kohlenstoff  doppelbindung unter Verschiebung in     4,5-          Stellung    regeneriert.  



  Das so gewonnene     44,5-Androstenol-(17)-          on-(3)-iso-butyrat    der Formel  
EMI0001.0014     
    bildet farblose     Kristalle    vom F.     134-136'.     Wie Versuche     ergaben,    gelingt     es-    leicht,  den     Ketoester    entweder durch direkte Kri  stallisation oder durch Bereitung schwer lös  licher Derivate in reiner Form abzuscheiden.

    Solche schwer lösliche Derivate erhält man  zum Beispiel durch Umsetzung des     Keto-          esters    mit den üblichen     Ketonreagenzien    wie       Semicarbazid,        Thiosemicarbazid,        Hydroxyl-          amin,        Aminoguanidin,        Phenylhydrazinen,

       neutralen oder     basisehen        Acylhydraziden.     Durch Einwirkung     hydrolytisch        wirkender     Mittel werden die zwecks Reinigung des       Oxyketons        hergestellten    Verbindungen wie  der in ihre Komponenten gespalten,      Geeignete Oxydationsmittel sind zum  Beispiel     6wertige        Chromverbindungen    wie  Chromsäure in     Eisessig,    ferner     liupferoxyd,          Permanbanat    und dergleichen.

   Der Schutz  der     Kohlenstoffdoppelbindunb    erfolgt zum  Beispiel durch     Anlagerung    von     Halogen          bezw.        Halogenwasserstoff    an den     @n#bangs-          stoff.    Nach erfolgter Oxydation wird die       Kohlenstoffdoppelbindung    unter     Verschie-          bünb    in     4.5-Stellunb    regeneriert.

   Die Ent  fernung des     Halogens    kann in     bekannter     Weise zum Beispiel durch Zinkstaub     und          Essigsäure    oder Benzol, durch     ka.t.alytisch          angeregten        "Tasserstoff    oder     dureh        Behan-          deln    mit     Alkalijodiden    und die des     Halogen-          wasserstoffes    zum Beispiel durch tertiäre  Basen wie     Pyridin    oder     Dimetliylanilin    oder  durch     Umsetzen    

  mit Salzen von     Carbonsäu-          ren,    wie z. B.     All.:aliacetaten,    erfolgen.  



  Die erhaltene Verbindung ist am Kapau  nenka.mm und an der Samenblase     wirksam.     Sie soll therapeutische     Verwendung    finden.       Beispiel:     <B>3,7</B>     b        Js,s-Androstendiol-(3,17)-17-iso-bu-          tyrat    werden in 50     cm'        Eisessig        gelöst.    Nun  gibt man unter Kühlung tropfenweise so       lange        Brom-Eisessib-Lösung    zu, als sofort       Entfärbunb    eintritt.

   Schliesslich wird eben  falls in der Kälte 1,0     b        Chromtrioxyd,    gelöst  in 30 cm'     90@        iber        Essigsäure,    zugefügt und  das Ganze über Nacht bei     Zimmertemperatur     stehen belassen. Dann giesst man in 1 Liter       Wasser,        saugt    das     ausgefallene    Produkt ab  und wäscht mit viel Wasser nach.

   Das so  erhaltene     bromierte        Keton    nimmt. man zur       Entbromun-    in 50 cm'     Eisessig    auf, gibt  20     b        Zinkstaub    zu und erhitzt     unter    inten  sivem Schütteln 12     'Minuten    am siedenden  Wasserbade.

   Dann wird durch Glasfilter     ab-          besaubt,    mit wenig heissem Eisessig nach  gewaschen, die     Lösung    mit     Wasser        gekillt     und mit Äther     ausgezogen.    Die mit verdünn  ter     Sodalösung    und Wasser     gewaschene          Ätherlösung    liefert beim Eindampfen einen  Rückstand, aus dem sich zum Beispiel über  das     schwer    lösliche     Semicarba.zon    das     44,5-          Androstenol-(17)-on-(3)-iso-butyrat    isolieren    lässt,

   das     n < cli        LTinkristallisieren    aus     Hexan     bei     134-136     schmilzt.  



  Zur     Oxydation        kann        inan    an Stelle von       Chromsäure    zum     Beispiel    auch     Kupferoxyd     verwenden.  



  Matt durch Brom lässt sich die     Doppel-          bindung        ziem        Beispiel    auch durch Chlor       ,schützen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung eines neuen Oxylzetonesters der Androstenreihe, dadurch ,rekennzeichnet, dass man die Doppelbindung des 15,i- Androsteiidiol-(3,17)-17-iso-butyrat der Formel EMI0002.0100 vor der folgenden Einwirkung des Oxyda tionsmittels schützt, auf das so erhaltene Zwischenprodukt ein Oxydationsmittel ein wirken lässt und hierauf die Kohlenstoff doppelbindunb unter Verschiebung in 4,5- Stellung regeneriert.
    \ Das so gewonnene ,j4,5-Androstenol-(17)- en-(:3)-iso-but.yrat der Formel EMI0002.0109 bildet farblose Kristalle vom F. 134-136'. Die erhaltene Verbindung ist am Kapau- nenkamni und an der Samenblase wirksam. Sie Soll therapeutische Verwendung finden. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Oxydations mittel Chromsäure verwendet. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, .dadurch gekennzeichnet, dass man als Oxydations mittel ein Permanganat verwendet. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Oxydations mittel Kupferoxyd verwendet. . Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Kohlen- stof f doppelbindung des Ausgangsstoffes durch Anlagerung von Halogen der Oxy dationswirkung entzieht und nach erfolg ter Oxydation mit halogenabspaltenden Mitteln behandelt. 5. Verfahren nach Patentanspruch und dein Unteranspruch 4, dadurch gekennzeich net, dass man als halogenabspaltendes Mittel Zinkstaub und Essigsäure verwen det. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch und dem Unteranspruch 4, dadurch gekennzeich net, dass man als halogenabspaltendes Mittel ein Alkalijodid verwendet. 7. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn7 eichnet, dass man die Kohlen- stoffdoppelbindung des Ausgangsstoffes durch Anlagerung von Halogenwasser stoff der Oxydationswirkung entzieht und nach erfolgter Oxydation mit halogenwasserstoffabspaltenden Mitteln behandelt. B.
    Verfahren nach Patentanspruch und dem Unteränspruch <B>7,</B> dadurch gekennzeich net, dass man als halogenwasserstoff- abspaltendes Mittel tertiäre Basen ver wendet. 9. Verfahren nach Patentanspruch und dem Unteranspruch 7, dadurch gekennzeich net, dass man als halogenwasserstoff- abspaltendes Mittel Alkaliaoetate ver wendet. 10. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man den Endstoff durch .direkte Kristallisation reinigt. 11.
    Verfahren nach Patentanspruch,dadurch gekennzeichnet, dass man den Endstoff durch Umsetzung mit Ketonreagenzien und anschliessende hydrolytische ;Spal- tung des Reaktionsproduktes reinigt.
CH210765D 1935-06-18 1935-06-18 Verfahren zur Darstellung eines Oxyketonesters der Androstenreihe. CH210765A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH210765T 1935-06-18
CH208082T 1935-06-18

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH210765A true CH210765A (de) 1940-07-31

Family

ID=25724483

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH210765D CH210765A (de) 1935-06-18 1935-06-18 Verfahren zur Darstellung eines Oxyketonesters der Androstenreihe.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH210765A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0537592B1 (de) Verfahren zur Herstellung von 2-Nitro-5-fluor- bzw. -5-chlor-phenol
CH210765A (de) Verfahren zur Darstellung eines Oxyketonesters der Androstenreihe.
DE2148717B2 (de) Verfahren zur reinigung von rohlactamen mit 6 bis 12 kohlenstoffatomen im ring
CH210764A (de) Verfahren zur Darstellung eines Oxyketonesters der Androstenreihe.
CH210766A (de) Verfahren zur Darstellung eines Oxyketonesters der Androstenreihe.
CH210763A (de) Verfahren zur Darstellung eines Oxyketonesters der Androstenreihe.
CH210767A (de) Verfahren zur Darstellung eines Oxyketonesters der Androstenreihe.
CH210769A (de) Verfahren zur Darstellung eines Oxyketonesters der Androstenreihe.
CH210762A (de) Verfahren zur Darstellung eines Oxyketonesters der Androstenreihe.
CH210758A (de) Verfahren zur Darstellung eines Oxyketons der Androstenreihe.
DE812425C (de) Verfahren zur Entfernung wasserunloeslicher organischer Ver-unreinigungen aus waessrigen Loesungen organischer Loesungsmittel
CH210768A (de) Verfahren zur Darstellung eines Oxyketonesters der Androstenreihe.
CH207671A (de) Verfahren zur Darstellung eines Oxyketons der Androstenreihe.
DE348484C (de) Verfahren zur Darstellung des wahren Camphenchlorhydrats
CH210757A (de) Verfahren zur Darstellung eines Oxyketons der Androstenreihe.
DE541037C (de) Verfahren zur Gewinnung von reinem m- und p-Kresol
CH208082A (de) Verfahren zur Darstellung eines Oxyketonesters der Androstanreihe.
DE929729C (de) Verfahren zur Reinigung von Dehydrocholsaeure
DE711665C (de) Verfahren zur Herstellung von tertiaeren p-Oxyalkylaminoarylaldehyden
DE450022C (de) Verfahren zur Darstellung von Allylarsinsaeure
DE560352C (de) Verfahren zur Darstellung von chlorhaltigen Derivaten der 4-Methylbenzophenon-2&#39;-carbonsaeure und der Anthrachinon-3-carbonsaeure
DE698910C (de) gmasterin
DE748538C (de) Verfahren zur Herstellung mehrkerniger substituierter ungesaettigter Ringketone
DE1119850B (de) Verfahren zur Chlorierung von 2-Butin-1, 4-diol
CH202366A (de) Verfahren zur Darstellung eines Oxyketons der Androstanreihe.