CH210763A - Verfahren zur Darstellung eines Oxyketonesters der Androstenreihe. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung eines Oxyketonesters der Androstenreihe.

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CH210763A
CH210763A CH210763DA CH210763A CH 210763 A CH210763 A CH 210763A CH 210763D A CH210763D A CH 210763DA CH 210763 A CH210763 A CH 210763A
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Gesellschaft Fuer Chemis Basel
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Chem Ind Basel
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J1/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen, not substituted in position 17 beta by a carbon atom, e.g. estrane, androstane
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J75/00Processes for the preparation of steroids in general

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Description


  Verfahren zur Darstellung eines     Ogyketonesters    der     Androstenreihe.       Es     wurde    gefunden, dass man zu einem       Oxyketonester    der     Androstenreihe    gelangen  kann, wenn man die Doppelbindung des  d     5,6-        Androstendiol-        (3,17)-17-monopropionats     der Formel  
EMI0001.0009     
    vor der folgenden Einwirkung des Oxyda  tionsmittels schützt, auf das so erhaltene       Zwischenprodukt    ein     Oxydationsmittel    ein  wirken lässt und hierauf die Kohlenstoff  doppelbindung     unter    Verschiebung in     4,

  5-          Stellung        regeneriert.     



  Das so gewonnene     d4.5_Androstenol-(17)-          on-(3)-propionat    der Formel  
EMI0001.0018     
    bildet     farblose    Kristalle vom F.     121-123     .  Wie Versuche ergaben, gelingt es leicht;  den     getoester    entweder durch     direkte    Kri  stallisation oder durch     Bereitung    schwer lös  licher Derivate in reiner Form abzuscheiden.

    Solche schwer lösliche     Derivate    erhält man  zum Beispiel durch Umsetzung des     Oxy-          keton6    mit .den üblichen     Ketonreagenzien    wie       Semiearbazid,        Thiosemicarbazid,        Hydroxyl-          amin,        Aminoguanidin,        Phenylhydrazinen,

       neutralen oder basischen     Acylhydraziden.     Durch Einwirkung     hydrolytisch        wirkender          Mittel    werden die     zwecks        Reinigung    des       Oxyketonesters    hergestellten     Verbindungen     wieder in ihre Komponenten     gespalten.         Geeignete Oxydationsmittel sind zum  Beispiel     6wertige    Chromverbindungen wie  Chromsäure in Eisessig, ferner Kupferoxyd.       Permanganat    und dergleichen.

   Der Schutz  der     Kohlenstoffdoppelbindung    erfolgt     zum          Beispiel    durch Anlagerung von Halogen       bezw.        Halogenwasserstoff    an den     Ausgangs-          Im        Nach    erfolgter Oxydation wird die       Kohlenstoffdoppelbindung    unter Verschie  bung in     4,5-Stellung    regeneriert.

   Die Entfer  nung     des    Halogens kann in     bekannter    Weise  zum Beispiel durch Zinkstaub und Essig  säure oder Benzol, durch     l#ia.ta.ly        tiscli    angereg  ten Wasserstoff oder durch Behandeln mit       Alkalijodiden    und die des Halogenwasser  stoffes zum Beispiel durch tertiäre Basen wie       Pyridin    oder     Dimethylanilin    oder     durch     Umsetzen mit Salzen von     Carbonsä        uren,    wie  z. B.     Alkaliacet.aten,    erfolgen.  



  Die     erhaltene    Verbindung     zeichnet    sieh  durch hohe Wirksamkeit am     Kapaunenkamm     und an der Samenblase aus. Sie soll thera  peutische     Verwendung    finden.  



       Beispiel:     3,6 g     J5.6-Androstendiol-(3,17)-17-mono-          propionat    vom F.<B>153'</B>  -erden in     5().ni'    Eis  essig gelöst.     Nun    gibt man unter Kühlung       tropfenweise    so lange     Broiu-Eisessig-Lösung@     zu, als sofort     Entfärbung    eintritt. Schliesslich  wird ebenfalls     in    der Kälte 1,0 g     Chrom-          trioxyd,    gelöst in 30 cm'     90%iger    Essig  säure, zugefügt und das     Cranze    über Nacht  bei Zimmertemperatur stehen gelassen.

   Dann  giesst man in 1 Liter Wasser, saugt das aus  gefallene Produkt ab und     wäscht    mit viel       Wasser    nach. Das so erhaltene     bromierte          Keton    nimmt man zur     Entbromung    in 50     cm?     Eisessig auf, gibt<B>20</B> g Zinkstaub zu und  erhitzt unter intensivem Schütteln 12     @Tlän-          ten    am siedenden Wasserbade. Dann wird  durch Glasfilter     abgesaugt,    mit wenig heissem  Eisessig nachgewaschen, die Lösung mit  Nasser gefällt und mit Äther ausgezogen.

    Die mit verdünnter     Sololösung    und Wasser  gewaschene     Ätherlösung    liefert beim Ein  dampfen einen     Rückstand,    aus dein sich zum       Beispiel    über das schwer lösliche Semi-         carbazon    das     d4,5-Androstenol-(17)-on-(3)-          propionat    isolieren lässt, das nach     Umkristal-          lisieren    aus     Hexan    bei     121-123'    schmilzt.  



  Zur Oxydation kann man an Stelle von  Chromsäure zum Beispiel auch Kupferoxyd       verwenden.     



  Statt durch Brom lässt sich die Doppel  bindung zum Beispiel auch durch Chlor       chützen.  

Claims (1)

  1. PATEN TAN SPRUCI-1: Verfahren zur Darstellung eines neuen Oxyketonesters der Androstenreihe, dadurch gekennzeichnet. dass man die Doppelbindung des .J5,6-Androstendiol-(3,17)-17-monopropio- nats der Formel EMI0002.0071 vor der folgenden Einwirkung des Oxyda tionsmittels schützt, auf das so erhaltene Zwischenprodukt ein Oxydationsmittel ein wirken lässt und hierauf die Kohlenstoff doppelbindung unter Verschiebung in 4,5- Stellung regeneriert.
    Das so gewonnene d4,5-Androstenol-(17)- on-(3)-propionat der Formel EMI0002.0077 bildet farblose Kristalle vom F. 121-1-930. Die erhaltene Verbindung zeichnet sich durch hohe Wirksamkeit am Kapaunen kamm und an der Samenblase aue. Sie soll therapeutische Verwendung finden. UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Oxydations mittel Chromsäure verwendet. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Oxydations- mittel ein Permanganat verwendet. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Oxydations- mittel Kupferoxyd verwendet. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Kohlen stoffdoppelbin.dung des Ausgangsstoffes durch Anlagerung von Halogen der Oxy dationswirkung entzieht und nach erfolg ter Oxydation mit halogenabspaltenden Mitteln behandelt. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch und dem Unteranspruch 4, dadurch gekennzeich net, dass man als halogenabspaltendes Mittel Zinkstaub und Essigsäure ver wendet. 6. Verfahren nach Patentanspruch und dem Unteranspruch 4, dadurch gekennzeich net, dass man als halogenabspaltendes Mitel ein Alkalijodid verwendet. 7.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Kohlen stoffdoppelbindung des Ausgangsstoffes durch Anlagerung von Halogenwasser stoff -der Oxydationswirkung entzieht und nach erfolgter Oxydation mit halogenwasserstoffabspaltenden Mitteln behandelt. 8. Verfahren nach Patentanspruch und dem Unteranspruch 7, dadurch gekennzeich net, dass man als halogenwasserstoff- abspaltendes Mittel tertiäre Basen ver wendet. 9.
    Verfahren nach Patentanspruch und dem Unteranspruch 7, dadurch gekennzeich net, dass man als halogenwasserstoff- abspaltendes Mittel Alkaliacetate ver wendet. 10. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man den Endstoff durch direkte Kristallisation reinigt. 11. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man den Endstoff durch Umsetzung mit Betonreagenzien und anschliessende hydrolytischeSpal tung des Reaktionsproduktes reinigt.
CH210763D 1935-06-18 1935-06-18 Verfahren zur Darstellung eines Oxyketonesters der Androstenreihe. CH210763A (de)

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