CH210768A - Verfahren zur Darstellung eines Oxyketonesters der Androstenreihe. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung eines Oxyketonesters der Androstenreihe.

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CH210768A
CH210768A CH210768DA CH210768A CH 210768 A CH210768 A CH 210768A CH 210768D A CH210768D A CH 210768DA CH 210768 A CH210768 A CH 210768A
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Gesellschaft Fuer Chemis Basel
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Chem Ind Basel
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
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    • C07J1/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen, not substituted in position 17 beta by a carbon atom, e.g. estrane, androstane
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J75/00Processes for the preparation of steroids in general

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Description


  Verfahren zur Darstellung eines     Ogyketonesters    der     Androstenreihe.       Es wurde gefunden,     .dass    man zu einem       Oxyketonester    der     Androstenreihe    gelangen  kann, wenn man die Doppelbindung des  d     5,6-        Androstendiol    -     (3;17)-17-monopropionats     der Formel  
EMI0001.0009     
    vor der folgenden Einwirkung des Oxyda  tionsmittels schützt, auf das so erhaltene  Zwischenprodukt ein Oxydationsmittel ein  wirken lässt und die     Kohlenstoffdoppelbin-          dung    in ursprünglicher Lage     wiederherstellt.     



  Das so gewonnene     45,6-Andro3tenol-(17)-          on-(3)-propionat,der    Formel  
EMI0001.0015     
    bildet farblose     Kristalle    vom F. gegen<B>13:56.</B>  Wie Versuche ergaben, gelingt es leicht,  den     getoester    entweder durch     direkte    -Kri  stallisation oder durch     Bereitung    schwer lös  lieher Derivate in reiner Form abzuscheiden.

    Solche schwer     lösliche        Derivate    erhält man  zum     Beispiel    durch Umsetzung des     Keto-          esters    mit den üblichen     Ketonreagenzien    wie       Semioarbazid,        Thiosemicarbazid,        Hydroxyl-          amin,        Aminoguanidin,        Phenylhydrazinen,

       neutralen oder basischen     Acylhydraziden.     Durch Einwirkung hydrolytisch     wirkender     Mittel werden die zwecks     Reinigung    des       Ketoesters        hergestellten    Verbindungen wie  der in ihre     Komponenten    gespalten.      Geeignete Oxydationsmittel sind zum  Beispiel     6wertige        Chromverbinduiigeu    wie  Chromsäure in Eisessig, ferner Kupferoxyd,       Permanganat    und dergleichen. Der Schutz  der     Kohlenstoffdoppelbindung    erfolgt zum  Beispiel durch Anlagerung von Halogen an  den Ausgangsstoff.

   Nach erfolgter Oxyda  tion wird die     Kohlenstoffdoppelbindung    in  ursprünglicher Lage     wiederhergestellt,    zum  Beispiel indem man die Entfernung des       Halogens    in bekannter Weise in neutralem  Medium, zum Beispiel durch Zinkstaub und  Alkohole oder Benzol, vornimmt.  



  Die erhaltene Verbindung zeichnet. sich  durch hohe     Wirksamkeit    am     Kapaunenkamm     und an der Samenblase     aus.    Sie     soll        thera-          peutische    Verwendung finden.         Beispiel:     3,6 g     ds#6-Androstendiol-(3,1i)-17-mono-          propionat    vom F.     153     werden in 80 cm'       Eisessig        suspendiert    und mit     1.6g    Brom ver  setzt.

   Zur Lösung des     Dibromids    gibt man       1,33    g     Chromtrioxyd,    gelöst in 20     ein'     90     %        iger    Essigsäure, und lässt über Nacht bei  Zimmertemperatur stehen. Dann giesst man  in 1     Liter    Wasser, saugt das     ausgefallene     Produkt ab und wäscht mit viel Wasser nach.

    Das so erhaltene     bromierte        Keton    wird auf  Ton     getrocknet    und dann durch     1/_stündiges     Kochen mit     12g    Zinkstaub in 80 cm'     Melha-          nol        entbromt.    Die Lösung wird filtriert, mit  wenig Methanol nachgewaschen, mit Wasser  gefällt und das entstandene     d6,6-Andrastenol-          (17)-on-(3)-propionat    abgesaugt. Nach dem  Trocknen und     Umkristallisieren    aus     IHexan     schmilzt es     gegen   <B>135'.</B>  



  Statt durch Brom lässt :sich die Doppel  bindung zum Beispiel auch durch Chlor  schützen.

Claims (1)

  1. PATENT AN SPRUCH: Verfahren zur Darstellung eines. neuer. Oxyketonesters der Androstenreilie, dadureli gekennzeichnet, dass man die Doppelbindung des d5#6-Androstendiol-(3,1"7)-17-monopropio- nats der Formel EMI0002.0050 vor der folgenden Einwirkung des Oxyda tionsmittels schützt,
    auf das so erhaltene Zwischenprodukt ein Oxydationsmittel ein wirken lässt und die Kohlenstoffdoppelbin- dung in ursprünglicher Lage wiederherstellt. Das so #,ewoniienc 45.6-Androstenol-(li)- oii-(:3 )-propionat der Formel EMI0002.0060 bildet farblose Kristalle vom F. gegen 135 . Die erhaltene Verbindung zeichnet sieh durch hohe Wirksamkeit am Kapaunenkamm und an der Samenblase aus. Sie soll thera peutische Verwendung finden. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Oxydations mittel Chromsäure verwendet. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Oxydations mittel ein Permanganat verwendet. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Oxydations mittel Kupferoxyd verwendet. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Kohlenstoff doppelbindung des Ausgangsstoffes durch Anlagerung von Halogen der Oxydations wirkung entzieht und nach erfolgter Oxy dation durch Einwirkung halogenalrpal- tender lllittel in neutralem Medium wieder herstellt. 5. Verfahren nach Patentanspruch und dem Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass man als halogenabspaltendes Mittel Zinkstaub und Alkohole verwendet. 6. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man den Endstoff durch direkte Kristallisation reinigt. 7.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man den Endstoff durch Umsetzung mit Betonreagenzien und anschliessende hydrolytische Spaltung des Reaktionsproduktes reinigt.
CH210768D 1935-06-18 1935-06-18 Verfahren zur Darstellung eines Oxyketonesters der Androstenreihe. CH210768A (de)

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