CH210766A - Verfahren zur Darstellung eines Oxyketonesters der Androstenreihe. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung eines Oxyketonesters der Androstenreihe.

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CH210766A
CH210766A CH210766DA CH210766A CH 210766 A CH210766 A CH 210766A CH 210766D A CH210766D A CH 210766DA CH 210766 A CH210766 A CH 210766A
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Gesellschaft Fuer Chemis Basel
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Chem Ind Basel
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J1/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen, not substituted in position 17 beta by a carbon atom, e.g. estrane, androstane
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J75/00Processes for the preparation of steroids in general

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  • Organic Chemistry (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Steroid Compounds (AREA)

Description


  Verfahren zur Darstellung eines     Ogyketonesters    der     Androstenreihe.       Es wurde gefunden, dass man zu einem       Oxyketonester    der     Androstenreihe    gelangen  
EMI0001.0005     
    vor der folgenden     Einwirkung    des Oxyda  tionsmittels schützt, auf das so erhaltene  Zwischenprodukt ein     Oxydationsmittel    ein  wirken lässt und hierauf die     Kohlenstof    E-  
EMI0001.0009     
    bildet farblose     Kristalle    vom F.<B>109-111'.</B>  Wie Versuche ergaben, gelingt es leicht,

    den     Ketoester    entweder     durch        direkte    Kri-    kann, wenn man die Doppelbindung des       45>6-Androstendiol-(3,17)-17-n-valerianat    der  Formel         doppelbindung        unter    Verschiebung     in        4,5-          Stellung    regeneriert.  



  Das so gewonnene     d4.5-Androstenol-(17)-          on-(3)-n-valerianat    der     Formel            stallisation    oder durch     Bereitung    schwer lös  licher     Derivate    in reiner Form abzuscheiden.

    Solche schwer lösliche Derivate erhält man      zum Beispiel .durch Umsetzung des     Keto-          esters    mit den üblichen     Ketonreagenzien    wie       Semicarbazid,        Thiosemicarbazid,        Hydroxyl-          amin,        Aminoa        anidin,

          Phenylhydrazinen.     neutralen oder basischen     Aevlhvdraziden.     Durch Einwirkung     hydrolytisch    wirkender       lslittel    werden die     zwecks    Reinigung des       Ketoesters        hergestellten    Verbindungen     wieder     in ihre Komponenten gespalten.  



  Geeignete Oxydationsmittel sind zum       Beispiel        6wertige    Chromverbindungen wie       Chromsäure    in     Eisessig,    ferner Kupferoxyd,       Permanganat    und     dergleichen.    Der Schutz  der     Kohlenstoffdoppelbindung    erfolgt zum       Beispiel    durch Anlagerung von Halogen       bezw.    Halogenwasserstoff an den Ausgangs  stoff.

   Nach erfolgter Oxydation wird die       Kohlenstoffdoppelbindung        unter        Versohie-          bung    in     4,5-Stellung    regeneriert. Die Ent  fernung des Halogens kann in bekannter  Weise zum     Beispiel    durch Zinkstaub und  Essigsäure oder Benzol, durch katalytisch  angeregten Wasserstoff oder durch Behan  deln mit     Alkalijodiden    und die des Halogen  wasserstoffes zum Beispiel durch tertiäre  Basen wie     Pyridin    oder     Dimethylanilin    oder  durch     Umsetzen    mit Salzen von     Carbonsäu-          ren,    wie z.

   B.     Alkaliacetaten,    erfolgen.  



  Die erhaltene     Zierbindung    zeichnet     eich     durch hohe Wirksamkeit an der Samenblase  aus. :Sie soll     therapeutische    Verwendung fin  den.  



       Beispiel:     3,9 g     45.s_Androstendiol-(3,17)-17-n-vale-          rianat    werden in 50     ein'        Eisessig    gelöst. Nun  gibt man     unter    Kühlung tropfenweise so    lange     Brom-Eisessig-Lösung    zu, als sofort       Entfärbung    eintritt.

   Schliesslich wird eben  falls in der Kälte 1,0 g     Chromtrioxyd,    gelöst  in 30     ein'        90%iger    Essigsäure, zugefügt. und  das Ganze über Nacht bei Zimmertemperatur  stehen     gelassen.    Dann giesst man in 1 Liter       Wasser,        saugt    das ausgefallene Produkt ab  und     wäscht    mit viel Wasser nach.

   Das so  erhaltene     bromierte        Keton    nimmt man zur       Entbromung    in 50 cm'     Eisessig    auf, gibt  ?0 g Zinkstaub zu und erhitzt unter inten  sivem Schütteln 1?     Minuten    am     siedenden          Wasserbade.    Dann wird durch Glasfilter ab  gesaugt, mit wenig heissem Eisessig nach  gewaschen, die Lösung mit Wasser gefällt  und mit Äther ausgezogen.

   Die mit ver  dünnter     .Sodalösung    und     Wasser    gewaschene  Ätherlösung liefert beim Eindampfen einen  Rückstand, aus dem sich zum Beispiel über  das schwer lösliche     Semicarbazon    das     d4.5_          Androstenol-(17)-on-(3)-n-valerianat    isolieren  lässt, das nach     Umkristallisieren    aus     Hexan     bei<B>109-111'</B> schmilzt.  



  Zur Oxydation kann man an     Stelle    von  Chromsäure zum Beispiel auch Kupferoxyd  verwenden.  



  Statt durch Brom lässt sich die Doppel  bindung zum Beispiel auch durch Chlor       schützen.  

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Verfahren zur Darstellung eines neuen Oxy ketonesters der Androstenreihe, dadurch gekennzeichnet. dass man die Doppelbindung des d56-Androstendiol-(3,17)-17-n-valerianat der Formel EMI0002.0081 vor der folgenden Einwirkung des Oxyda- tionsmittels schützt, auf das so erhaltene Zwischenprodukt ein Oxydationsmittel ein wirken lässt und hierauf die Kohlenstoff- doppelbindung unter Verschiebung in 4,
    5- Stellung regeneriert. Das so gewonnene d4,5-An:drostenol-(17)- on-(3)-n-valerianat der Formel EMI0003.0001 bildet farblose Kristalle vom F. 109-1110. Die erhaltene Verbindung zeichnet sich durch hohe Wirksamkeit an der Samenblase aus. Sie soll therapeutische Verwendung fin den. UNTERANSPRüCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Oxydations- mittel Chromsäure verwendet. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Oxydations- mittel ein Permanganat verwendet. B. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Oxydations- mittel Kupferoxyd verwendet. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, .dass man die Kohlen stoffdoppelbindung des Ausgangsstoffes durch Anlagerung von Halogen der Oxydationswirkung entzieht und nach er folgter Oxydation mit halogenabspalten den Mitteln behandelt. 5. Verfahren nach Patentanspruch und dem Unteranspruch 4, dadurch gekennzeich net, dass man als halogenabspaltendes Mittel .Zinkstaub und Essigsäure ver wendet. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch und dem Unteranspruch 4, dadurch gekennzeich- net, dass man als halogenabspaltendes Mittel ein Alkalijodid verwendet. 7. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, .dass man die Kohlen stoffdoppelbindung des Ausgangsstoffes durch Anlagerung von Halogenwas3er- stoff der Oxydationswirkung entzieht und nach erfolgter Oxydation mit halogenwasserstoffabspalten.den Mitteln behandelt. B.
    Verfahren nach Patentanspruch und dem Unteranspruch 7, dadurch gekennzeich net, dass man als halogenwasssenstoff- abspaltendes Mittel tertiäre Basen ver wendet. 9. Verfahren nach Patentanspruch und dem Unteranspruch 7, dadurch gekennzeich net, dass man als halogenwasserstoff- abspaltendes Mittel Alkaliacetate ver wendet. 10. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man den Endstoff durch direkte Kristallisation reinigt.
    11. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man den Endstoff durch Umsetzung mit Ketonreagenzien und anschliessende hydrolytische ' -Spal tung ,des Reaktionsproduktes reinigt.
CH210766D 1935-06-18 1935-06-18 Verfahren zur Darstellung eines Oxyketonesters der Androstenreihe. CH210766A (de)

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