CH210762A - Verfahren zur Darstellung eines Oxyketonesters der Androstenreihe. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung eines Oxyketonesters der Androstenreihe.

Info

Publication number
CH210762A
CH210762A CH210762DA CH210762A CH 210762 A CH210762 A CH 210762A CH 210762D A CH210762D A CH 210762DA CH 210762 A CH210762 A CH 210762A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
sep
agent
process according
oxidizing agent
halogen
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Gesellschaft Fuer Chemis Basel
Original Assignee
Chem Ind Basel
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Chem Ind Basel filed Critical Chem Ind Basel
Publication of CH210762A publication Critical patent/CH210762A/de

Links

Landscapes

  • Acyclic And Carbocyclic Compounds In Medicinal Compositions (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  Verfahren zur Darstellung eines     Ogyketonesters    der     Androstenreihe.       Es wurde gefunden,     da.B    man zu einem       Oxyketonester    der     Androstenreilhe    gelangen  kann, wenn man die Doppelbindung     des          A5,6_Androstendiol-(3,17)-17-monoacetats    der  Formel  
EMI0001.0008     
    vor der folgenden Einwirkung des Oxyda  tionsmittels schützt, auf -das so erhaltene  Zwischenprodukt ein Oxydationsmittel ein  wirken     läBt    und hierauf die Kohlenstoff  doppelbindung unter Verschiebung in     4,5-          Stellung    regeneriert.  



  Das so gewonnene     d4,5-Androstenol-(17)-          on-(3)-acetat    der Formel  
EMI0001.0014     
    bildet farblose Kristalle vom F. 141'.  



  Wie Versuche ergaben, gelingt es leicht,  den     Oxyketonester    entweder durch     direkte     Kristallisation oder durch Bereitung schwer  löslicher Derivate in reiner Form abzuschei  den. Solche schwer lösliche     Derivate    erhält  man zum Beispiel durch Umsetzung des     Oxy-          ketonesters    mit den üblichen     Ketonreagen-          zien    wie     @Semicarbazid,        Thiwemicarbazid,          Hydroxylamin,        Aminoguanidin,        Phenyl-          hydrazinen,

      neutralen oder     basischen        Acyl-          hydraziden.    Durch Einwirkung     hydrölytisch     wirkender     Mittel    werden die zwecks Reini  gung des     Oxyketons    hergestellten Verbin  dungen wieder in ihre Komponenten ge  spalten.

             Geeibnete    Oxydationsmittel sind zum  Beispiel     6wertige        Chromverbindungen    wie  Chromsäure in     Eisessig,    ferner     Kupferoxyd.          Permanganat    und dergleichen.

       Dei-    Schutz  der     Kohlenstoffdoppelbindung    erfolgt zum       Beispiel    durch Anlagerung von Halogen       bezw.        Halogenwasserstoff    an den     Aus-,angs-          stoff.    Nach     erfolgter        Oxydation    wird die       Kohlenstoffdoppelbindung        unter        Verschie-          bung    in     d,5-Stellung    regeneriert.

   Die Entfer  nung des     Halogen;,    kann in bekannter Weise  zum Beispiel durch Zinkstaub und Essig  säure oder Benzol, durch     katalytisch    angereg  ten Wasserstoff oder durch Behandeln     finit          Alkalijodiden    und die des     Halogenwassei-          s        s        toffes        zum        Beispiel        durch        tertiäre        Basen        wie          Py        ridin    oder     

  Dimetliylanilin.    oder     durch.        LTni-          setzen    mit Salzen von     Carbonsäuren,    wie z. 13.       Alkaliacetaten,    erfolgen.  



  Die erhaltene     V        erbindung    zeichnet.     sieb     durch hohe     Wirksamkeit    am     Kapaiinenkainin          lind    an der Samenblase aus. Sie soll     thera-          peutiscli-e    Verwendung finden.  



  <I>Beispiel:</I>  3,5 g     z15,15-l7-Aeetoxy-androstenol-(3)    vom  F.     146-148'    werden in 50     ein'    Eisessig     ce-          lö.st.    Nun gibt man unter Kühlung tropfen  weise so lange     Brom-Eisessig-Lösung        zii,    als  sofort     Entfärbung    eintritt.

       Sehliesslieh    wird       ebenfalls    in der Kälte 1,0 g     Chromtrioxyd,     gelöst in 30     ein'    90     iö        iger        Eseigsäure,    zu  gefügt und das Ganze über Nacht bei  Zimmertemperatur     stehen    gelassen. Dann  giesst man in 1     Liter    Wasser, saugt das aus  gefallene Produkt ab und wäscht mit viel       Wasser    nach.

   Das so erhaltene     bromierte          Keton    nimmt man zur     Entbohrung    in     50        cni';     Eisessig auf, gibt 20 g Zinkstaub     zii    und  erhitzt unter intensivem Schütteln 13     111inu-          ten    am siedenden     Wasserbade.    Dann wird  durch Glasfilter abgesaugt, mit     \wenig     heissem Eisessig nachgewaschen, die Lösung  mit Wasser gefällt und mit     Xtlier    aus  gezogen.

   Die mit verdünnter     Sololösung    und       Wasser        -gewaschene     liefert     beine     Eindampfen einen Rückstand, aus dein sich  zum Beispiel über das     schwerlöAiche    Semi-         carbazon    das     44,5-tlndrostenol-(17)-on-(3)-          acetat    isolieren     1ä        sst,    das nach     Umkristalli-          sieren    aus     Hexan    bei 141'     schmilzt.     



  Zur Oxydation kann man an     Stelle    von       C'hroinsäure    zum Beispiel auch Kupferoxyd       verwenden.     



  Statt     c1ureli    Brom lässt sich die Doppel  bindung zum     Beispiel    auch durch Chlor       schützeli.  

Claims (1)

  1. EMI0002.0100 PATEN <SEP> TANSPRUCIi EMI0002.0101 Verfahren <SEP> zur <SEP> Darstellung <SEP> eines <SEP> neuen <tb> Oxyketonesters <SEP> der <SEP> Androstenreihe, <SEP> dadurch <tb> gekennzeichü < ;t, <SEP> dass <SEP> man <SEP> die <SEP> Doppelbindung <tb> des <SEP> "15.6-Androstendiol-(3,17)-17-monoacetats <tb> der <SEP> Formel EMI0002.0102 vor der folgenden Einwirkung ,des Oxyda tionsmittels schützt, auf das so erhaltene Zwischenprodukt ein Oxydationsmittel ein wirken lässt und hierauf die Kohlenstoff- doppelbindung unter Verschiebung in .1,5- Stellung regeneriert.
    Das so gewonnene 44,5-Androstenol-(17)- on-(:;)-ac.'etKit der Formel EMI0002.0112 bildet farblose Kristalle vom F. 141'. Die erhaltene Verbindung zeichnet sich durch holte Wirksamkeit am Kapaunenkamm und an der Samenblase aus. .Sie soll thera- peutisclie Verwendung finden. UNTERANSPRüCIIE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Oxydations mittel Chromsäure verwendet. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Oxydations mittel ein Permanganat verwendet. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Oxydations mittel Kupferoxyd verwendet. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Kohlen stoffdoppelbindung des Ausgangsstoffes durch Anlagerung von Halogen der Oxy- dationswirkung entzieht und nach erfolg ter Oxydation mit halogenabspaltenden Mitteln behandelt. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch und dem Unteranspruch 4, dadurch gekennzeiQh- net, .dass man als halogenabspaltendes Mittel Zinkstaub und Essigsäure ver wendet. 6. Verfahren nach Patentanspruch und dem Unteranspruch 4, dadurch gekennzeich net, dass man als halogenabspaltendes Mittel ein Alkalijodid verwendet. 7.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Kohlen stoffdoppelbindung des Ausgangsstoffes durch Anlagerung von Halogenwasser stoff der Oxydationswirkung entzieht und nach erfolgter Oxydation mit halogenwaeserstoffabspaltenden Mitteln behandelt. B. Verfahren nach Patentanspruch und dem Unteranspruclh 7, dadurch gekennzeich net, dass man als halogenwasserstoff- abspaltendes Mittel tertiäre Basen ver wendet. 9.
    Verfahren nach Patentanspruch und dem Unteranspruch 7, dadurch gekennzeich net, dass man als halogenwasserstoff- abspaltendes Mittel Alkaliacetate ver wendet. <B>10.</B> Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man den Endstoff durch direkte Kristallisation reinigt.
    <B>11.</B> Verfahren nach Patentanspruch,.dadureh gekennzeichnet, dass man den Endstoff durch Umsetzung mit Ketonreagenzien und anschliessende hydrolytische Spal tung des Reaktionsproduktes reinigt.
CH210762D 1935-06-18 1935-06-18 Verfahren zur Darstellung eines Oxyketonesters der Androstenreihe. CH210762A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH210762T 1935-06-18
CH208082T 1935-06-18

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH210762A true CH210762A (de) 1940-07-31

Family

ID=25724480

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH210762D CH210762A (de) 1935-06-18 1935-06-18 Verfahren zur Darstellung eines Oxyketonesters der Androstenreihe.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH210762A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2119010A1 (de) * 1970-12-22 1972-08-04 Sandoz Sa

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2119010A1 (de) * 1970-12-22 1972-08-04 Sandoz Sa

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH210762A (de) Verfahren zur Darstellung eines Oxyketonesters der Androstenreihe.
CH210763A (de) Verfahren zur Darstellung eines Oxyketonesters der Androstenreihe.
CH210764A (de) Verfahren zur Darstellung eines Oxyketonesters der Androstenreihe.
CH210767A (de) Verfahren zur Darstellung eines Oxyketonesters der Androstenreihe.
CH210766A (de) Verfahren zur Darstellung eines Oxyketonesters der Androstenreihe.
CH210765A (de) Verfahren zur Darstellung eines Oxyketonesters der Androstenreihe.
DE560352C (de) Verfahren zur Darstellung von chlorhaltigen Derivaten der 4-Methylbenzophenon-2&#39;-carbonsaeure und der Anthrachinon-3-carbonsaeure
CH207671A (de) Verfahren zur Darstellung eines Oxyketons der Androstenreihe.
CH210757A (de) Verfahren zur Darstellung eines Oxyketons der Androstenreihe.
CH210769A (de) Verfahren zur Darstellung eines Oxyketonesters der Androstenreihe.
CH202366A (de) Verfahren zur Darstellung eines Oxyketons der Androstanreihe.
DE502554C (de) Verfahren zur Darstellung von 1,4-Dioxyanthrachinon-2-carbonsaeure
CH210758A (de) Verfahren zur Darstellung eines Oxyketons der Androstenreihe.
DE812425C (de) Verfahren zur Entfernung wasserunloeslicher organischer Ver-unreinigungen aus waessrigen Loesungen organischer Loesungsmittel
CH210768A (de) Verfahren zur Darstellung eines Oxyketonesters der Androstenreihe.
DE929729C (de) Verfahren zur Reinigung von Dehydrocholsaeure
AT117475B (de) Verfahren zur Darstellung von Substitutionsprodukten des ß-Jodpyridins.
AT147306B (de) Verfahren zur Reinigung von Rohextrakten der Keimdrüsenhormone.
DE626788C (de) Verfahren zur Herstellung von reinem 2-Acetylamino-3-chloranthrachinon
CH208082A (de) Verfahren zur Darstellung eines Oxyketonesters der Androstanreihe.
DE417696C (de) Verfahren zur Gewinnung von reinem 1-Phenyl-2, 3-dimethyl-5-pyrazolon
DE620999C (de) Verfahren zur Reinigung von Rohextrakten der Keimdruesenhormone
DE555932C (de) Verfahren zur Darstellung von Monophthaloylsaeuren der Mono-ª‡-aroylnaphthaline
DE630021C (de) Verfahren zur Darstellung von 4, 5-alkylsubstituierten 2-Aminodiarylketonen
DE532403C (de) Verfahren zur Darstellung von Oxydiarylsulfonen