CH210764A - Verfahren zur Darstellung eines Oxyketonesters der Androstenreihe. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung eines Oxyketonesters der Androstenreihe.

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CH210764A
CH210764A CH210764DA CH210764A CH 210764 A CH210764 A CH 210764A CH 210764D A CH210764D A CH 210764DA CH 210764 A CH210764 A CH 210764A
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double bond
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halogen
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Gesellschaft Fuer Chemis Basel
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Chem Ind Basel
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J1/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen, not substituted in position 17 beta by a carbon atom, e.g. estrane, androstane
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J75/00Processes for the preparation of steroids in general

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Steroid Compounds (AREA)

Description


  Verfahren zur Darstellung eines     Ogyketonesters    der     Androstenreihe.       Es wurde gefunden,     @dass    man zu einem       Oxyketonester    der     Androstenreihe    gelangen  kann, wenn man .die     Doppelbindung    des       d5.6-Androstendiol-(3,17)-17-n-butyrat    der  Formel  
EMI0001.0008     
    vor der folgenden     Einwirkung    des Oxyda  tionsmittels schützt, auf das so erhaltene  Zwischenprodukt ein Oxydationsmittel ein  wirken lässt und hierauf die Kohlenstoff  doppelbindung     unter        Verschiebung    in     4,

  5-          Stellung        regeneriert.     



  Das so gewonnene     44>5-Androstenol-(17)-          on-(3)-n-butyrat    der Formel  
EMI0001.0017     
    bildet farblose Kristalle vom F.     111-113,6.     Wie Versuche     ergaben,    gelingt es     leielht,     den     Ketoester    entweder durch direkte     Kri=          stallisation    oder durch Bereitung schwer lös  licher Derivate in     reiner    Form abzuscheiden.

    Solche schwer lösliche Derivate erhält man  zum Beispiel durch     Umsetzung    des     Keto-          esters    mit den üblichen     Ketonreagenzien    wie       Semicarbazid,        Thiosemicarbazid,        Hydroxyl-          amin,        Aminoguanidin,        Phenylhydrazinen,

       neutralen oder basischen     Acylhydraziden.     Durch Einwirkung     hydrolytiseh        wirkender     Mittel werden die zwecks Reinigung des       Ketoesters    hergestellten Verbindungen wie  der in ihre Komponenten gespalten,      Geeignete     Oxy        dationsinittel    sind zum       Beispiel        6wertige        Chromverbindungen        -wie     Chromsäure in Eisessig, ferner Kupferoxyd,       Permanganat    und dergleichen.

   Der Schutz  der     Kohlenstoffdoppelbindung    erfolgt zum  Beispiel     durch        Anlagerung    von Halogen       bezw.    Halogenwasserstoff an den Ausgangs  stoff. Nach erfolgter Oxydation     wird    die       Kohlenstoffdoppelbindung        unter    Verschie  bung in     4,5-Stellung    regeneriert.

   Die Ent  fernung des     Halogens    kann in bekannter  Weise zum Beispiel durch Zinkstaub und       Essigsäure    oder Benzol, durch     katalytisch          a        n,sere"ten        Z,

          n        Wa        sserstoff        oder        durch        Behan-          deln    mit     Alkalijodiden    und die des Halogen  wasserstoffes zum Beispiel durch tertiäre  Basen wie     Pyridin    oder     Dimethylanilin    oder  durch Umsetzen mit Salzen von     Carbon-          sä.uren,    wie z. B.     Alkaliacetaten,    erfolgen.  



  Die erhaltene Verbindung zeichnet sich       durch    hohe Wirksamkeit am     Kapaunenkamin     und an der     Samenblase    aus. Sie soll     thera-          pput.ische    Verwendung finden.  



       Beispiel:     3,7 g     '5,6-Androstendiol-(3,17)-17-n-bu-          tyrat     -erden in 50 cm'     Eisessig    gelöst. Nun  gibt man unter     Fühlung    tropfenweise so  lange     Brom-Eisessig-Lösung    zu. als sofort       Entfärbung    eintritt. Schliesslich wird eben  falls in der     Kälte    1,0 g     Chromtrioxyd,    gelöst  in 30     ein'        90%iger    Essigsäure, zugefügt und  das Ganze über Nacht bei Zimmertemperatur       stehen    gelassen.

   Dann giesst     man    in 1 Liter  Wasser,     saugt    das ausgefallene Produkt ab  und wäscht mit viel Wasser nach. Das so       erhalteno        bromierte        Keton    nimmt man zur       Entbromung    in 50     ein'    Eisessig auf, gibt.  20 g Zinkstaub zu und erhitzt unter inten  sivem Schütteln 12     'Minuten    am siedenden  Wasserbade. Dann wird     durch    Glasfilter ab  gesaugt, mit wenig heissem     Eisessig    nach  gewaschen, die Lösung mit Wasser gefällt       und    mit Äther ausgezogen.

   Die mit verdünn  ter     Sodalösung    und Wasser gewaschene  Ätherlösung liefert beim Eindampfen einen  Rückstand, aus dem sich zum Beispiel über  das schwer lösliche     Semica.rbazon    das j4,5-         Androstenol    - (17) - an -     (3)-n-butyrat    isolieren  lässt, das nach     Umkristallisieren    aus     Hexan     bei     111-113'    schmilzt.  



  Zur Oxydation kann man an Stelle von       Chroms-iure    zum Beispiel auch Kupferoxyd  verwenden.  



  Statt durch Brom lässt sieh die Doppel  bindung zum     Beispiel    auch durch Chlor       s        s        chützen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung eines neuen Oxylzetonesters der Androstenreihe, dadurch gekennzeichnet, dass man die Doppelbindung des 45,6_Androstendiol-(3,17)-17-n-butyrat der Formel EMI0002.0081 vor der folgenden Einwirkung des Oxyda tionsmittels schützt, auf das so erhaltene Zwischenprodukt ein Oxydationsmittel ein wirken lässt und hierauf die Kohlenstoff doppelbindung unter Verschiebung in 4,5- Stellung regeneriert.
    Das so gewonnene 44'5-Androstenol-(17)- on-(3)-n-butyrat der Formel EMI0002.0089 bildet farblose Kristalle vom F. 111-113 . Die erhaltene Verbindung zeichnet sich durch hohe Wirksamkeit am Kapaunen kamm und an der Samenblase aus. Sie soll therapeutische Verwendung finden. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet. dass man als Oxydations mittel Chromsäure verwendet. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Oxydations mittel ein Permauganat verwendet. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Oxydations mittel Kupferoxyd verwendet. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Kohlen stoffdoppelbindung des Ausgangsstoffes durch Anlagerung von Halogen der Oxy- dationswirkung entzieht und nach erfolg ter Oxydation mit halogenabspaltenden Mitteln behandelt. 5. Verfahren nach Patentanspruch und dem Unteranspruch 4, dadurch gekennzeich net, dass man als halogenabspaltendes Mittel Zinkstaub und Essigsäure ver wendet. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch und dem Unteranspruch 4, dadurch gekennzeich net, .dass man als halogenabspaltendes Mittel ein Alkalijodid verwendet. 7. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Kohlen stoffdoppelbindung des Ausgangsstoffes durch Anlagerung von Halogenwasser stoff der Oxydationswirkung entzieht und nach erfolgter Oxydation mit halogenwasserstoffabspaltenden Mitteln behandelt. B.
    Verfahren nach Patentanspruch und dem Unteranspruch 7, dadurch gekennzeich net, dass man als halogenwa6serstoff- abspaltendes Mittel tertiäre Basen ver wendet. 9. Verfahren nach Patentanspruch und dem Unteranspruch 7, dadurch gekennzeich net, dass man als halogenwasserstoff- abspa,Itendes Mittel Alkaliazetate ver wendet. 10.
    Verfahren nach Patentanspruch, .dadurch gekennzeichnet, dass man .den Endstöff durch direkte Kristallisation reinigt. 71. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man den Endstoff durch Umsetzung mit Ketonreagenzie-rn und anschliessende hydrolytische Spal tung des Reaktionsproduktes reinigt.
CH210764D 1935-06-18 1935-06-18 Verfahren zur Darstellung eines Oxyketonesters der Androstenreihe. CH210764A (de)

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