CH260857A - Verfahren zur Herstellung eines kupferhaltigen Disazofarbstoffes. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines kupferhaltigen Disazofarbstoffes.Info
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Verfahren zur Herstellung eines kupferhaltigen Disazofarbstoffes. Es wurde gefunden, dass man zu einem wertvollen kupferhaltigen Disazofarbstoff ge langt, wenn man den eine N-Acylgruppe ent haltenden Farbstoff, der durch Vereinigen von einem Mol eines tetrazotierten 3,3'-Di- alkoxy-4,4'-diaminodiphenyls mit einem Mol 1- Acylamino - 8 - oxynaphthalin -<B>3,
6</B> - disulfon- säure und einem Mol 2-Oxynaphthalin-4-sul.- fonsäure und nachfolgende Behandlung mit einem kupferabgebenden Mittel bis zur Auf spaltung der Alkoxygruppen erhältlich ist, mit verseifend wirkenden Mitteln bis zur Ab spaltung der I\T-Acy lgruppe behandelt.
Der neue Farbstoff ist in Wasser mit blauer Farbe leicht löslich und färbt Baum wolle in blauen Tönen von sehr guter Licht echtheit.
Die beim vorliegenden Verfahren als Aus gangsstoffe in Betracht kommenden, N-Acyl- gruppen enthaltenden und gekupferten Dis- azofarbstoffe können zum Beispiel aus einem tetrazotierten 3,3'-Dialkoxy-4,4'-diaminodiphe- nyl hergestellt werden, dessen Alkoxygrup- pen nur wenige Kohlenstoffatome enthalten, wie z.
B. 3,3'-Diäthoxy- und vor allem 3,3'-Di- methoxy-4,4'-diaminodiphenyl. Die Kupplung des tetrazotierten 3,3'-Dialkoxy-4,4'-diamino- diphenyls mit den beiden Kupplungskompo nenten kann in beliebiger Reihenfolge vorge nommen werden; vorzugsweise führt man zu erst die Kupplung mit der 1-Acy-lamino-8- oxy-naphthalin-3,6-disulfonsäure durch.
Der Acylrest der 1-Acylamino-8-oxy-naphthalin- 3,6-disulfonsäure kann zum Beispiel ein Ben- zoyl-, Maleyl-, Succinyl-, 3-Pyridincarboyl-, Propionyl-, Formyl-, vorzugsweise aber der Acetylrest sein. Die Umwandlung der so er hältlichen Disazofarbstoffe in die komplexe Kupferverbindung unter Aufspaltung der Methoxygruppen kann nach üblichen, an sich bekannten Methoden erfolgen, z.
B. durch Er wärmen mit wässerigen Lösungen von Cupri- tetramminsalzen. Solche Lösungen werden be kanntlich zum Beispiel erhalten beim Verset zen von Lösungen, die das Ion Cu- enthalten (beispielsweise Lösungen von Cuprichlorid, -nitrat, -acetat und insbesondere -sulfat) mit überschüssigem Ammoniak.
Statt von Cupri- salzlösungen auszugehen, kann man auch Cu- prihydroxyd oder frisch hergestelltes Cupri- oxyd in Ammoniak lösen.
Anstatt mit an organischen kann man auch mit organischen Cupritetramminverbindungen arbeiten; solche Verbindungen entstehen bekanntlich, wenn auf Cuprisalze oder Cuprihydroxyd orga nische Basen, wie Methylamin, Äthylamin, Pyridin, Piperidin oder Morpholin zur Ein wirkung gebracht werden. Als verseifend wirkende Mittel kommen beim vorliegenden Verfahren zum Beispiel verdünnte Mineralsäuren oder vorzugsweise verdünnte Alkalihydroxydlösimgen in Be tracht.
Die Verseifung wird zweckmässig bei höherer Temperatur, z. B. bei 90 bis 95 , durchgeführt.
<I>Beispiel:</I> 24,4 Teile 3,3'-Dimethoxy-4,4'-diaminodi- phenyl werden tetrazotiert und mit dem Na- triumsalz aus 37 Teilen 1-Acetyl-amino-8-oxy- naphthalin-3,6-disulfonsäure gekuppelt.
Hier auf versetzt man mit einer Lösung des Na- triumsalzes aus 23,5 Teilen 2-Oxynaphthalin- 4-sulfonsäure. Der Farbstoff wird durch Aussalzen isoliert;
in 2200 Teilen heissem Wasser suspendiert und mit 88 Teilen Am- moniaklösung (spez. Gew. 0,88) versetzt, wor auf eine Lösung von 60 Teilen krist. Kupfer- sulfat in 200 Teilen Wasser zugegeben wird. Das Ganze wird während 20 bis 22 Stunden bei 80 gerührt und das Reaktionsgemisch ständig ammoniakalkalisch gehalten.
Die gupferkomplexverbindung wird durch Aus- salzen ,mit Kochsalz isoliert. Durch Behan deln des so erhaltenen Farbstoffes mit 1650 Teilen 3- bis 4%iger Natriumhydroxyd- lösung bei 90 bis 95 während 1 bis l1/2 Stun den wird die Acetylgruppe abgespalten.
Nach dem Gussalzen mit 400 Teilen Natriumchlo- rid wird das überschüssige Natriumhydroxyd mit Salzsäure oder Schwefelsäure neutrali- siert und der Farbstoff abfiltriert und ge- trocknet.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines kupfer haltigen Disazofarbstoffes, dadurch gekenn zeichnet, dass man den eine N-Acylgruppe enthaltenden Farbstoff, der durch Vereini gen von einem Mol eines tetrazotierten 3,3'- Dialkoxy-4,4'-diaminodiphenyls mit einem Mol 1-Acylamino - 8 - oxynaphthalin- 3,6 - disulfon- säure und einem Mol 2-Oxynaphthalin-4-sul- fonsäure und nachfolgende Behandlung mit einem kupferabgebenden Mittel bis zur Auf spaltung der Alkoxygruppen erhältlich ist, mit verseifend wirkenden Mitteln bis zur Ab spaltung der N-Acylgruppe behandelt. Der neue Farbstoff ist in Wasser mit blauer Farbe leicht löslich und färbt Baum wolle in blauen Tönen von sehr guter Licht echtheit.UNTERANSPRUCH: Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als versei- fende Mittel verdünnte Alkalihydroxydlösun- gen verwendet.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB260857X | 1945-07-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH260857A true CH260857A (de) | 1949-04-15 |
Family
ID=10238113
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH260857D CH260857A (de) | 1945-07-17 | 1946-07-16 | Verfahren zur Herstellung eines kupferhaltigen Disazofarbstoffes. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH260857A (de) |
-
1946
- 1946-07-16 CH CH260857D patent/CH260857A/de unknown
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