CH303528A - Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.

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CH303528A
CH303528A CH303528DA CH303528A CH 303528 A CH303528 A CH 303528A CH 303528D A CH303528D A CH 303528DA CH 303528 A CH303528 A CH 303528A
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  Verfahren zur     Herstellung        eines        metallhaltigen        Azofarbsto$es.       Es wurde gefunden, dass man zu einem  neuen, wertvollen metallhaltigen     Azofarbstoff            gelangt,    wenn man auf den     Monoazofarbstoff     der Formel  
EMI0001.0008     
         kobaltabgebende    Mittel derart einwirken     lässt,     dass ein     kobalthaltiger        Azofarbstoff    entsteht,  der zwei     Monoazofa.rbstoffmoleküle    an ein       Kobaltatom    komplex gebunden enthält.  



  Der neue Farbstoff bildet ein wasserlös  liches     Pulver,    das Wolle aus schwach alka  lischem, neutralem oder     essigsaurem    Bade in  braungelben Tönen färbt.  



  Der als Ausgangsstoff dienende, der oben  stehenden Formel     entsprechende        iNTonoazofarb-          stoff    kann durch Kupplung des     1-Phenyl-3-          methyl-5-pyrazolons    mit nach an sich bekann  ten Methoden, z. B. mittels Salzsäure und Na  triumnitrit     diazotiertem        2-Amino-l.-oxybenzol-          4-sttlfonsäureisopropylamid    hergestellt wer  den.  



  Die Behandlung mit den     kobaltabgebenden     Mitteln erfolgt gemäss vorliegendem Verfah  ren in der     \#'reise,    dass ein     kobalthaltiger    Farb  stoff entsteht, der zwei     Farbstoffmoleküle    an  ein Atom Kobalt komplex gebunden enthält.    Demgemäss führt man die     Metallisierung     zweckmässig mit. solchen     kobaltabgebenden     Mitteln und<I>nach</I> solchen Methoden durch,  welche erfahrungsgemäss komplexe     Kobaltver-          bindungen    dieser Zusammensetzung liefern.

   Es  empfiehlt sieh im allgemeinen, auf ein Mole  kül eines     Farbstoffes    weniger als ein Atom  Kobalt zu verwenden     undloder    die     Metallisie-          rtmg    in schwach saurem     bis    alkalischem Me  dium     auszuführen.    Als     kobaltabgebende    Mit  tel verwendet man komplexe     Kobaltverbin-          dungen        aliphatischer        Dicarbonsäuren    oder       Oxy        carbonsäuren,    z.

   B. komplexe     Kobaltver-          bindungen    der Weinsäure oder vorzugsweise  einfache     Kobaltsalze,    wie     Kobaltsulfat    oder       Kobaltacetat,    gegebenenfalls auch frisch ge  fälltes     Kobalthydroxyd.     



  <I>Beispiel:</I>  23,0 Teile     2-Amino-l-oxybenzol-4-sulfon-          säureisopropylamid    werden in 50 Teilen Was-           ser        und        14        Teilen        30%iger        Salzsäure        gelöst     und bei 0     bis    5  mit einer wässerigen Lösung  von 6,9 Teilen     Natriumnitrit        diazotiert.    Die  mit     Natriumearbonat    neutralisierte     Diazosus-          pension    wird bei 10 bis 12  in eine Lösung  aus 18,

  3 Teilen     1-Phenyl-3-met.hyl-5-pyrazolon,          50        Teilen        Wasser        und        14,0        Teilen        30%iger          Natriumhydroxydlösung    eingegossen. Die  Kupplung verläuft sehr rasch. Der Farbstoff  wird durch Hinzufügen von     Natriumchlorid     abgeschieden.  



  Die     abfiltrierte        Farbstoffpaste    wird in 600  Teilen     Wasser    aufgeschlämmt und durch Zu  gabe von 100     Vohunteilen        2n-I'Tatriumhydr    oxyd-         lösung    und Erwärmen gelöst.

   Die etwa  80  warme     Farbstofflösun-        versetzt    man mit  300 Teilen einer 70  warmen     Kobaltsulfat-          lösung        mit        einem        Kobaltgehalt        von        1,3%.     Nach kurzer Zeit ist die Komplexbildung be  endet, und die     Kobaltverbindung    des Farb  stoffes kann durch Zugabe von     Natriumchlo-          rid    und verdünnter Essigsäure abgeschieden  werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines metall haltigen Azofarbstoffes, dadurch gekennzeich net, dass man auf den Monoazofarbstoff der Formel EMI0002.0044 kobaltabgebende Mittel derart einwirken lässt, dass ein kobalthaltiger Azofarbstoff entsteht, der zwei Monoazofarbstoffmoleküle an ein Kobaltatom komplex gebunden enthält. Der neue Farbstoff bildet ein wasserlös liches Pulver, das Wolle aus schwach alka lischem, neutralem oder essigsaurem Bade in braungelben Tönen färbt. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man auf ein Mole- kül Monoazofarbstoff eine wenicer als ein Atom Kobalt enthaltende Menge eines kobalt- abgebenden Mittels anwendet. 2. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die Metallisie- rung in alkalischem Medium ausführt.. 3.
    Verfahren gemäss Patentansprtteh, da durch gekennzeichnet, dass man als kobalt- a.bgebende Mittel einfache Kobaltsalze verwen det.
CH303528D 1951-08-07 1951-08-07 Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes. CH303528A (de)

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