CH303524A - Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.

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CH303524A
CH303524A CH303524DA CH303524A CH 303524 A CH303524 A CH 303524A CH 303524D A CH303524D A CH 303524DA CH 303524 A CH303524 A CH 303524A
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  Verfahren     zur    Herstellung eines     metallhaltigen        Azofarbatoffes.       Es wurde gefunden, dass man zu einem  netten,     wertvollen    metallhaltigen     Azofarbstoff     gelangt,     wenn    man auf den     Monoazofarbstoff     der Formel  
EMI0001.0008     
         koballab#-Übende    Mittel derart einwirken lässt,        < lass    ein     kobalthaltiger        Azofarbstoff    entsteht,

         cler        zwei        -Ionoazofarbstoffmoleküle    an ein       Kobaltatom    komplex gebunden enthält.  



  Der neue Farbstoff bildet. ein wasserlos  liebes Pulver, das Wolle aus schwach     alkali-          lischem,    neutralem bis essigsaurem Bade in       braungelben    Tönen. färbt.  



  Der als Ausgangsstoff dienende, der     oben-          .stellenden    Formel entsprechende     Monoazofarb-          stoff    kann     durch    Kupplung des     1-(4'-Chlor-          phenyl)-3-methyl-5-pyrazolons    mit nach an  sieh     bekannten    Methoden, z. B. mittels Salz  säure und     Natriumnitrit        diazotiertem        2-          Ainino-1-oxybenzol-4-sulfonsäuremethyjamid          leergestellt    werden.  



  Das hierbei verwendete     1-(4'-Chlorphenyl)-          3-methyl-5-pyrazolon    kann nach an sieh be  kannten     -Iethoden    erhalten werden, z. B.     in-           < leni    man dianotiertes     4-Chloranilin    reduziert  und das entstandene     4-Chlorphenylhydrazin       mit     Acetessigsäureamid    oder     Acetessigestern     zum gewünschten     Pyrazolon        kondensiert.     



  Die Behandlung mit den     kobaltabgebenden          -Mitteln    erfolgt gemäss vorliegendem Verfah  ren in der Weise, dass ein     kobalthaltiger    Farb  stoff entsteht, der zwei     Farbstoffmoleküle    an  ein Atom Kobalt komplex gebunden enthält.  Demgemäss     führt    man die     Metallisierung          mveekmässig        mit    solchen     kobaltabgebenden     Mitteln und nach solchen Methoden durch,  welche erfahrungsgemäss komplexe     Kobaltver-          bindungen    dieser     Zusammensetzung    liefern.

    Es empfiehlt sich im allgemeinen, auf ein  Molekül ' eines Farbstoffes weniger als ein  Atom Kobalt zu verwenden     und/oder    die       Metallisierung    in sehwach saurem bis alkali  schem Medium auszuführen. Als     kobaltabge-          bende    Mittel verwendet man komplexe     Ko-          baltverbindungen        aliphatischer        Diearbonsäu-          ren    oder     Oxvearbonsä.uren,    z.

   B. komplexe     Ko-          baltverbindungen    der Weinsäure oder vor  zugsweise einfache     Kobaltsalze    wie     Kobaltsul-          fat    oder     Kobaltacetat,        gegebenenfalls    auch  frisch gefälltes     Kobalthydroxyd.     



  <I>Beispiel:</I>  20,2 Teile     2-Amino-l.-oxybenzol-4-sulfon-          säuremethylainid    werden in 50 Teilen Wasser  und 14 Teilen     30o/oiger    Salzsäure gelöst     und     bei 0 bis 5  mit einer wässerigen Lösung von  6,9 Teilen     Natriumnitrit    dianotiert.

   Die mit       Natriumearbonat    neutralisierte     Diazosuspen-          sion    wird bei 10 bis 12  in eine Lösung aus 22  Teilen 1-(4'-Chlorphenyl)-3-methyl-5-pyrazo-           Ion,        50        Teilen        Wasser        und        1-1,0        Teilen        30        %        iger          Natriumhydroxydlösung    eingegossen. Die  Kupplung verläuft sehr rasch. Der Farbstoff  wird durch Hinzufügen von     Natriumehlorid     abgeschieden.  



  Die     abfiltrierte        Farbstoffpaste    wird in  <B>600</B> Teilen Wasser     aufgesehlämmt    und durch  Zugabe von 100     Volumteilen        2n-Natrium-          hy        droxy        dlösungund        Erwärmen    gelöst.

   Die etwa       80     warme     Farbstofflösung    versetzt man mit  300 Teilen einer 70  warmen Kobaltsulfat-         lösung        mit.        einem        Kobaltgehalt        von        1,3%.     Nach kurzer Zeit ist die     Komplexbildung    been  det, und die     Kobaltverbindung    des Farbstof  fes kann durch Zugabe von     Natriumehlorid     und     verdünnter        Essigsäure    abgeschieden wer  den.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung eines metall haltigen Azofarbstoffes, dadureh gekennzeich net, dass man auf den Monoazofarbstoff der Formel EMI0002.0039 kobaltabgebende Mittel derart einwirken lässt, dass ein kobalthaltiger Azofarbstoff entsteht, der zwei Monoazofarbstoffmoleküle an ein Kobaltatom komplex gebunden enthält.
    Der neue Farbstoff bildet ein wasserlös- liehes Pulver, das Wolle aus schwach alkali- sehem, neutralem. oder essigsaurem Bade in braungelben. Tönen färbt. UNTERANSPRü CHF 1. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man auf ein Mole- kül Monoazofarbstoff eine weniger als ein Atom Kobalt enthaltende Menge eines kobalt- abgebenden Mittels anwendet. 2.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die Metalli- sierung@in alkalischem Medium ausführt. 3. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeiehnet, cla ss man als kobaltab- gebende Mittel einl'aelie Kobaltsalze @-erwen- det.
CH303524D 1951-06-15 1951-08-07 Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes. CH303524A (de)

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