CH301648A - Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.

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CH301648A
CH301648A CH301648DA CH301648A CH 301648 A CH301648 A CH 301648A CH 301648D A CH301648D A CH 301648DA CH 301648 A CH301648 A CH 301648A
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  Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen     Azofarbstoffes.       Es wurde gefunden, dass man zu einem  neuen, wertvollen metallhaltigen     Azofarbstoff       gelangt, wenn man auf den     Monoazofarbstoff     der Formel  
EMI0001.0004     
         elironiabg-ebende    Mittel     derart.        einwirken        lässt,          (lal-,l    ein chromhaltiger     Azofarbstoff    entsteht,       (ler    zwei     Monoazofarbstoffmoleküle    an ein       ('hroniat.oin    komplex gebunden enthält.  



  Der neue: Farbstoff bildet ein braunes     Pul-          Ver,        das    sieh in Wasser mit     oranger    Farbe löst       i[ii(l    Wolle aus neutralem bis     essigsaurem    Bade  in     orangen    Tönen färbt.  



       1)er    als Ausgangsstoff     dienende,    der oben  stehenden Formel.     entspreeliende        Monoa.zo-          1'arbstoff    kann durch Kupplung des     1-(3',4'-          Diehlorphen        y1)    - 3-     methvl    - 5 -     pyrazolons    mit       Mach    an sieh bekannten     -Methoden,    z.

   B.     mit-          iels    Salzsäure und     Natrzumnitrit,        diazotiertem          2-Amino-l-oxvbenzol-4-stilfotisäureaiiiicl    herge  stellt werden.  



  Die     Behandlung    mit den     ehroinabgebenden     Mitteln erfolgt, wie bereits erwähnt, in der  Weise. dass ein     ehroinhaltiger    Farbstoff     ent-          teht,    der zwei     Monoazofarbstoffmoleküle    an  ein Atom Chrom komplex gebunden enthält.  Demgemäss führt man die     Chromierung        zweck-          mässig    mit solchen chromabgebenden Mitteln    und nach solchen Methoden durch, welche     er-          fahrungsgemäss    komplexe     Chromverbindungen     dieser     Zusammensetzung    liefern.

   Es empfiehlt  sich im allgemeinen, auf ein     Molekül    eines  Farbstoffes weniger als ein Atom Chrom     zn          verwenden        und/oder    die     Cliroinierung    in  schwach saurein bis alkalischem Medium aus  zuführen. Demzufolge sind auch diejenigen       Chromverbindungen,    die in     alkaliseliem    Me  dium beständig sind, für die Durchführung  des Verfahrens besonders gut. geeignet, wie  z.

   B. solche     Chromverbindungen        aliphatischer          Oxyearbonsäui-en    oder vorzugsweise aromati  scher     o-Oxvearbonsäuren,    welche das Chrom  in. komplexer Bindung enthalten. Die     Metalli-          sierung    geschieht mit Vorteil in der Wärme,  offen oder unter Druck, z. B. bei Siedetem  peratur des     R,eaktionsgeinisches,    gegebenen  falls in Anwesenheit geeigneter     Zusätze,    z. B.  in Anwesenheit. von Salzen organischer Säu  ren, von Basen, organischen     Lösungsmitteln     oder weiteren die Komplexbildung     fördernden     Mitteln.

        <I>Beispiel:</I>  18,8 Teile ?     -#lmino-l-oxybenzol-4-sttlfon-          säureamid    werden in 50 Teilen Wasser und       14        Teilen        30%iger        Salzsäure        gelöst        und        bei     0 bis 5  mit einer wässerigen Lösung von 6,9  Teilen     'L\-,atriumnitrit        diazotiert.    Die mit     Na-          triumea.rbonat    neutralisierte     Diazosuspension          lvird    bei 10 bis 12  in eine Lösung aus 24,

  4 Teilen  1- (ö     ,4'-Dichlorphenyl    ) - 3 -     methyl-5-pyrazolon,          50        Teilen        Wasser        und        14,0        Teilen        30%iger        Na-          ?    r     iumhydroxy        dlösung    eingegossen. Die Kupp  lung verläuft sehr rasch. Der Farbstoff wird       durch    Hinzufügen von     Natriumehlorid    voll  ständig abgeschieden.

   Die durch     Abfiltrieren     gewonnene     Farbstoffpaste    wird in 250 Teilen    Wasser verrührt und mit. 120 Teilen einer Lö  sung von     chromsalicy        lsaurem        Natrium/Kalium          mit        einem        Chromgehalt        von        '-),6%        sowie        6,

  7          Teilen        30        %        iger        N        atriumhydroxy        dlösung        ver-          setzt.    Das Ganze wird während 3 Stunden  am     Riiekfluss    gekocht. Nach dieser Zeit ist die       Chromierung        beendet.    Der chromhaltige Farb  stoff wird durch Eindampfen des Reaktions  gemisches im Vakuum isoliert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung eines metall haltigen Azofarbstoffes, dadurch gekennzeich net, dass man auf den Monoazofarbstoff der Formel EMI0002.0057 ebroniab-ebende Mittel derart einwirken lässt, dass ein chromhaltiger Azofarbstoff entsteht, der zwei Monoazofarbstoffmoleküle an ein e="hromatom komplex gebunden enthält. Der neue Farbstoff bildet ein braunes Pul ver, das sieh in Wasser mit oranger Farbe löst und Wolle -aus neutralem bis essigsaurem Bade in orangen Tönen färbt.
    :.'. Zerfahren gemäss Patc@nizinshrueh, da durch gekennzeichnet, dass man die Chroniie- rung in alkalisehein Medium ausführt. 3. Verfahren gemäss Patentansprueli, da durch gekennzeichnet, dass man als ehroin- a.bgebende Mittel Chromverbindungen ver wendet, welche eine aromatische o-Oxyearbon- säure in komplexer Bindung enthalten.
    UNTERANSPRMHE 1. Verfahren gemäss Patentanspilieh, da- dureb gekennzeichnet, dass man auf ein Mole- kill Monoazofarbstoff eine weniger als ein Atom Chrom enthaltende Menge eines chrom abgebenden Mittels anwendet. 4.
    Verfahren ,eniäss Pa.tentansprueli, da clttreli gekennzeichnet, dass inan als ehroni- abgebende Mittel Chromverbindungen verwen det, welche Salieylsäure in komplexer Bindung enthalten.
CH301648D 1951-07-18 1951-07-18 Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes. CH301648A (de)

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