CH301650A - Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.

Info

Publication number
CH301650A
CH301650A CH301650DA CH301650A CH 301650 A CH301650 A CH 301650A CH 301650D A CH301650D A CH 301650DA CH 301650 A CH301650 A CH 301650A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
chromium
dye
azo dye
containing azo
complex
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aktiengesellschaft Ciba
Original Assignee
Ciba Geigy
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ciba Geigy filed Critical Ciba Geigy
Publication of CH301650A publication Critical patent/CH301650A/de

Links

Landscapes

  • Paper (AREA)
  • Coloring (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen     Azofarbstoffes.       Es wurde gefunden, dass man zu einem  neuen,     wertvollen    metallhaltigen     Azofarbstoff       gelangt, wenn man auf den     Monoazofarbstoff     der     Formel     
EMI0001.0006     
         (@liromab,#,ebeiide    Mittel derart. einwirken lässt,       dti1)    ein     chromhaltiger        Azofarbstoff    entsteht,  der zwei     llonoazofarbstoffmoleküle    an ein       Chromatom    komplex gebunden enthält.  



  Der neue Farbstoff bildet ein braunes       1'itlv    er, das sieh in Wasser mit oranger Farbe       lösi    und Wolle aus neutralem bis essigsaurem       Bwle    in orangen Tönen färbt.  



       Der    als Ausgangsstoff     dienende,    der     oben-          stehenden    Formel entsprechende     Monoazo-          Farbstoff    kann durch Kupplung des     1-(2',5'-          Dielilorphenyl)    -3 -     methvl    - 5 -     pvrazolons    mit.       mich    an sich bekannten Methoden, z. B. mit  tels Salzsäure und     Natriumnitrit,    dianotiertem       2-:lmino-1.-oxvbenzol-4-stilfonsäureamid    her  gestellt werden.  



  nie Behandlung     mit    den     chromabgebenden          1litteln        erfol-t,    wie bereits erwähnt, in der  Weise, dass ein     chromhaltiger    Farbstoff ent  steht, der zwei     Monoazofarbstoffnioleküle    an  ein Atom Chrom komplex gebunden enthält.  Demgemäss führt man die     Chromierung        zweck-          inässig    mit solchen chromabgebenden Mitteln    und nach solchen Methoden durch, welche er  fahrungsgemäss komplexe Chromverbindun  gen dieser Zusammensetzung liefern.

   Es emp  fiehlt sich im allgemeinen, auf ein Molekül  eines Farbstoffes weniger als ein Atom Chrom  zu verwenden     und/oder    die     Chromierung    in  schwach saurem bis alkalischem Medium aus  zuführen. Demzufolge sind auch diejenigen       Chromverbindungen,    die in alkalischem Me  dium beständig sind, für die Durchführung  des Verfahrens besonders gut geeignet, wie  zum Beispiel solche Chromverbindungen     ali-          pliatiseher        Oxvearbonsäuren    oder     vor7ugs-          weise    aromatischer     o-Oxycarbonsäuren,    wel  che das Chrom in komplexer Bindung ent  halten.

   Die     11eta.llisierung    geschieht mit Vor  teil in der Wärme, offen oder unter Druck,  z. B. bei Siedetemperatur des     Reaktionsgenii-          selies,    gegebenenfalls in Anwesenheit geeig  neter Zusätze, z.

   B. in Anwesenheit von Sal  zen organischer Säuren, von Basen, organi  schen Lösungsmitteln oder weiteren die Kom  plexbildung fördernden Mitteln,      <I>Beispiel.:</I>  18,8 Teile     2-Amino-l-oxybenzol-4-sulfon-          säureamid    werden in 50 Teilen Wasser und       14        Teilen        30        %        iger        Salzsäure        gelöst        und        bei     0 bis 5  mit einer wässerigen Lösung von 6,

  9  Teilen     Natriumnitrit        diazotiert.    Die mit     Na-          triumearbonat    neutralisierte     Diazosuspension     wird bei 10 bis 12  in eine Lösung aus 24,4  Teilen     1-(2',5'-Dichlorphenyl)-3-methyl-5-pyr-          azolon,    50 Teilen Wasser und 14,0 Teilen       30        %        iger        Natriumhydroxydlösung        eingegos-          sen.    Die Kupplung verläuft sehr rasch. Der  Farbstoff wird durch Hinzufügen von Na  triumchlorid vollständig abgeschieden.

   Die  durch     Abfiltrieren    gewonnene     Parbstoffpaste     wird in 250 Teilen Wasser verrührt und mit    1.20 Teilen einer Lösung von     chromsalicy1sai-i-          rem        Natrium/Kalium    mit einem Chromgehalt       von        2,61/o        sowie        6,7        Teilen        30        %        iger        N        a-          triumhydroxydlösung    versetzt.

   Das Ganze  wird während 3 Stunden am     Rückfluss        ge-          koeht.    Nach dieser Zeit ist die     Chromierung     beendet. Der     ehromhaltige    Farbstoff wird  durch Eindampfen des     Reaktionsgemisehes    im  Vakuum     isoliert.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung eines metall- haltigen Azofarbstoffes, dadurch gekennzeich net, dass man auf den lloiioazofarbstoff der Formel EMI0002.0053 ehromabgebende Mittel derart. einwirken lässt, dass ein chromhaltiger Azofarbstoff entsteht, der zwei Monoazofarbstoffmoleküle an ein Chromatom komplex gebunden enthält.
    Der neue Farbstoff bildet ein braunes Piil- vel#, das sieh in Wasser mit oranger Farbe löst und Wolle ans neutralem bis essigsaurem Bade in orangen Tönen färbt. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren gemäss Patentansprueh, da durch -ekennzeiehnet, dass man auf ein Mole kül J-lonoazofa.rbstoff . eine weniger als ein Atom Chrom enthaltende Menge eines ehroni- abgebenden Mittels anwendet. 2.
    Verfahren gemäss Patentaiisprneh, da durch gekennzeichnet, dass man die Chro;uie- rung in alkalischem Medium ausführt. 3. Verfahren gemäss Patentansprueli, Aa- dureh gekennzeichnet, dass man als ehroni- abgebende Mittel Chromverbindungen ver- wendet, welche eine aromatische o-Oxvearbon- säure in komplexer Bindung enthalten. 1.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als cbrom- a.bgebende Mittel Chromverbindun-en ver- wendet, welche Salicylsäure in komplexer Bindung enthalten.
CH301650D 1951-07-18 1951-07-18 Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes. CH301650A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH298511T 1951-07-18
CH301650T 1951-07-18

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH301650A true CH301650A (de) 1954-09-15

Family

ID=25733986

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH301650D CH301650A (de) 1951-07-18 1951-07-18 Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH301650A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH301650A (de) Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.
CH305715A (de) Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.
CH305337A (de) Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.
CH300457A (de) Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.
CH303530A (de) Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.
CH308439A (de) Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.
CH307209A (de) Verfahren zur Herstellung eines Azofarbstoffes.
CH303533A (de) Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.
CH303523A (de) Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.
CH300462A (de) Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.
CH300458A (de) Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.
CH302813A (de) Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.
CH303522A (de) Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.
CH303538A (de) Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.
CH307205A (de) Verfahren zur Herstellung eines Azofarbstoffes.
CH307208A (de) Verfahren zur Herstellung eines Azofarbstoffes.
CH303534A (de) Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.
CH307194A (de) Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.
CH300464A (de) Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.
CH301660A (de) Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.
CH307193A (de) Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.
CH300463A (de) Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.
CH307192A (de) Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.
CH301647A (de) Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.
CH303888A (de) Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.