CH303542A - Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.

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CH303542A
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  Verfahren zur     Herstellung    eines metallhaltigen     Azofarbstoffes.       Es wurde gefunden, dass man zu einem       neuen,    wertvollen, metallhaltigen Aozfa.rb-    Stoff gelangt, wenn man auf den     Monoazofarb-          stoff    der Formel  
EMI0001.0006     
         kobaltabgebende    Mittel derart einwirken lässt,       class    ein     kobalthaltiger        Azofarbstoff    entsteht,  der zwei     Monoazofarbstoffmoleküle    an ein       l@obaltatom    komplex gebunden enthält.  



  Der neue Farbstoff bildet ein wasserlös  liches Pulver, das Wolle aus neutralem bis  essigsaurem Bade in braunorangen Tönen  färbt.  



  Der als Ausgangsstoff dienende, der oben  stehenden Formel entsprechende     Monoazofarb-          stoff    kann durch Kupplung des     ln-Butyl-3-          methyl-5-pyrazolons    mit nach an sich be  kannten Methoden, z. B. mittels Salzsäure und       Natriumnitrit    dianotiertem     2-Amino-l-oxyben-          zol-5-sulfonsäuremethylamid    hergestellt wer  den.  



  Die Behandlung mit den     kobaltabgebenden     Mitteln erfolgt gemäss vorliegendem Verfahren  in der Weise, dass ein     kobalthaltiger    Farb  stoff entsteht, der pro Molekül Farbstoff  weniger als ein Atom Kobalt in komplexer  Bindung enthält. Demgemäss führt. man die       Metallisierung    zweckmässig mit solchen     kobalt-          abgebenden    Mitteln und nach solchen Me-         thoden    durch, welche erfahrungsgemäss kom  plexe     Kobaltverbindungen    dieser Zusammen  setzung liefern.

   Es empfiehlt sieh im allge  meinen, auf ein     Molekül    eines Farbstoffes  weniger als ein Atom Kobalt zu verwenden  und/oder die     Metallisierung    in schwach saurem  bis alkalischem Medium auszuführen. Als       kobaltabgebende    Mittel verwendet man zweck  mässig einfache     Kobaltsalze,    wie     Kobaltsulfat     oder     Kobaltacetat,    gegebenenfalls auch frisch  gefälltes     Kobalthydroxyd.     



       Beispiel:     20,2 Teile     2-Amino-l-oxybenzol-5-sulfon-          säuremethylamid    werden in 50 Teilen Wasser  und 14 Teilen 30 %     iger        Salzsäure    gelöst und  bei 0 bis 5  mit einer     wässrigen    Lösung von  6,9 Teilen     Natriumnitrit    dianotiert. Die mit       Natriumcarbonat    neutralisierte     Diazosuspen-          sion    wird bei 10 bis 12  in eine Lösung aus  16,2 Teilen     ln-Bityl-3-methyl-5-pyrazolon,     50 Teilen Wasser und 14,0 Teilen 30 %     iger    Na  triumhydroxydlösung eingegossen.

   Die Kupp  lung verläuft sehr rasch. Der Farbstoff wird      durch Hinzufügen von N     atriumchlorid    abge  schieden.  



  3,67 Teile des so erhältlichen Farbstoffes  werden als feuchter Filterkuchen in 100 Teilen  Wasser aufgeschlämmt und durch Zugabe von  5     Volumteilen        2n-Natriiunhydroxydlösung    und  Erwärmen gelöst. Die etwa 80  warme     Farb-          stofflösung    versetzt man mit 1,5 Teilen kri  stallisiertem     Natriumacetat    und hierauf mit  30 Teilen einer 70  warmen     Kobaltsulfatlösung     mit einem     Kobaltgehalt    von 1,3 %.

   Nach kurzer    Zeit ist die     Komplexbildung    beendet, und die       Kobaltverbindung    des Farbstoffes kann durch  Zugabe von     Natriumchlorid    und verdünnter  Essigsäure abgeschieden werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines metall haltigen Azofarbstoffes, dadurch gekennzeich net, dass man auf den Monoazofarbstoff der Formel EMI0002.0015 kobaltabgebende Mittel derart einwirken lässt, dass ein kobalthaltiger Azofarbstoff entsteht, der zwei Monoazofarbstoffmoleküle an ein Ko- baltatom komplex gebunden enthält. Der neue Farbstoff bildet ein wasserlös liches Pulver, das Wolle aus neutralem bis essigsaurem Bade in braunorangen Tönen färbt.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss man auf ein Mole- kül Monoazofarbstoff eine weniger als ein Atom Kobalt enthaltende Menge eines kobalt- abgebenden Mittels anwendet. 2. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die Metalli sierung in alkalischem Medium ausführt. 3. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als kobalt- abgebende Mittel einfache Kobaltsalze ver wendet.
CH303542D 1951-08-07 1951-08-07 Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes. CH303542A (de)

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